<< zurück

Aktuelles
10.06.2016
Zusammenleben oder Abschieben?
Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens
HAW, Department Soziale Arbeit, Alexanderstraße 1
16:00 bis 22:00 Uhr


Sicherheit und Perspektiven hier bleiben zu können sind für Geflüchtete ganz wesentliche Voraussetzungen für ein gelingendes und gleichberechtigtes Zusammenleben. Doch die Situation der hier angekommenen Menschen ist in den letzten Monaten immer schwieriger geworden, insbesondere, seitdem Geflüchtete u.a. in die Türkei zurück gedrängt werden. Viele müssen mit Abschiebungen rechnen, viele haben Sorge um ihre Angehörigen, die in Idomeni oder der Türkei festgesetzt sind.

Wir sehen uns daher gerade jetzt aufgefordert, die Lage derjenigen Menschen ins Licht zu rücken, die abgeschoben werden oder denen die Rückführung in angeblich „sichere Herkunftsländer“ droht, aus denen sie erst kurz zuvor geflüchtet sind.

Im Interesse einer solidarischen Willkommenskultur, einer gerechten Stadt und eines gelingenden und emanzipatorischen Zusammenlebens können und wollen wir dazu nicht schweigen. Wir laden deshalb zu einer Veranstaltung ein, in der die Perspektive der Menschenrechte im Mittelpunkt steht und aus der Sicht von Betroffenen, Beteiligten, Politik und Kultur betrachtet wird.

Das Bündnis Stadt des Ankommens hat sich im Herbst 2015 gebildet. Engagiert sind darin Akteur*innen aus Flüchtlings- und Stadtteilinitiativen, Kirche, Wissenschaft und Gewerkschaften. Am 11. Dezember 2015 wurde eine erste Konferenz unter der Überschrift „Hamburg – Stadt des Ankommens“ mit 300 Teilnehmer*innen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Bedingungen geschaffen werden müssen, um das zukünftige Zusammenleben positiv zu gestalten.

Der vorläufige Ablaufplan sieht so aus:

16.00 Uhr: Einlass, Kaffee und Tee
16.15 Uhr: Eröffnung durch die Veranstalter*innen
16.30 Uhr: Beitrag von *Selmin Caliskan*, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland (angefragt)
17.15 Uhr: Beiträge von *Geflüchteten und Unterstützer*innen*
18.15 Uhr: Beitrag von *Christoph Strässer* (MdB, SPD), dem kürzlich zurückgetreten Flüchtlingsbeauftragten der Bundesregierung
19.15 Uhr: Pause: Suppe und Vernetzung an Bistrotischen
20.00 Uhr: Perspektiven der Kultur, mit der Schauspielerin *Sylvia Wempner* (Lesung aus Jenny Erpenbeks Roman „Gehen, ging, gegangen“, 2015), und *Real Explosion*, Nachwuchs der international besetzten Gruppe Hajusom (Performance)

Facebook
  • https://www.facebook.com/events/840795199383409/

    Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
    Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


  • << zurück

    nach oben