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Aktuelles
06.06.2012
Klimawandel und Flucht
globale Auswirkungen wirtschaftlicher Gewinnmaximierung und Ausbeutung
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Cafeteria St. Pauli Gesamtschule, Berhard-Nocht-Str. 12, Hamburg
18:00-22:00 Uhr

Im Juni 2012 findet in Rio de Janeiro der Weltgipfel Rio +20 zu den Bereichen Klima und Nachhaltigkeit statt. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen der Menschen, insbesondere in den Ländern des Südens, werden immer gravierender. Bereits jetzt sind Millionen von Menschen aufgrund sich ausweitender Dürre- und Überflutungsgebiete weltweit auf der Flucht. Prognosen reden von bis zu 200 Millionen Menschen, die deshalb im Jahre 2050 ihre Herkunftsregionen verlassen müssen. Die Veranstaltung soll den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Flucht thematisieren sowie deren globale Ursachen aufzeigen.

Im Informationsteil der Veranstaltung wird auf die weltweite Klimaentwicklung, ihre Folgen und Ursachen eingegangen. Es geht um die Rolle global agierender Wirtschaftsunternehmen und nationalstaatliche Interessen der Industrienationen in den Ländern des Südens und die damit zusammenhängende wirtschaftliche Ausbeutung und Umweltzerstörung. Die daraus resultierende Zerstörung der Lebensgrundlagen der betroffenen Menschen, die Änderung sozialer und politischer Strukturen, Verfolgung, Kriege und Vertreibung führen zu Flucht und Migration aus den betroffenen Regionen.

Bei der anschließenden Diskussion wird es u.a. um die Frage gehen, ob die der Asylgesetzgebung zugrunde liegende Definition des politischen Flüchtlings angesichts der durch Klimawandel, wirtschaftliche und neokoloniale Ausbeutung sowie durch die Umweltzerstörung verursachten Veränderungen von Lebensräumen angemessen ist.

Veranstalter:
Flüchtlingsrat Hamburg
und Initiative: "Moorburgtrasse stoppen"

ReferentInnen:
Prof. Dr. Jürgen Scheffran (KlimaCampus Universität Hamburg)
Peter Wahl (WEED)
Dorothee Braun (Rat für nachhaltige Entwicklung)
Ska Keller (Mitglied der Grünen im Europäischen Parlament)

Die Veranstaltung wird gefördert durch:
KED der Nordelbischen Evang.-Luth. Kirche
Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V.
Stiftung: do
angefragt: GEW Hamburg


Ankündigung und geplantes Programm


Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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