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Aktuelles
23.03.2013
Refugees Revolution Demo


Schluss mit Residenzpflicht, Lager & Deportation
Oranienplatz in Berlin
Beginn 14.00 Uhr

“In Bezug auf das Recht auf Bewegungsfreiheit: Der Angeklagte ist kein Deutscher und somit nicht Träger dieses Rechts!” (Deutsche Richterin in einem Strafprozess wegen Verletzung der Residenzpflicht, Potsdam, Februar 2013)

Seit einem Jahr kämpfen wir gegen rassistische, nationalistische Gesetze, welche die Privilegien von “Deutschen” auf Kosten der Menschenrechte von Flüchtlingen verteidigen.

Seit März 2012 haben sich Protestcamps von Flüchtlingen in ganz Deutschland verbreitet. Durch diese Aktion haben wir die Residenzpflicht Lagerpflicht gebrochen. Flüchtlinge haben die Residenzpflicht gebrochen und sind über 600 km von Würzburg nach Berlin marschiert, flankiert von einer Bustour durch West- und Norddeutschland.

Nach der Ankunft in Berlin schlugen wir das Protestcamp am Oranienplatz auf. Wir haben eine Demo vor dem Bundestag veranstaltet, die von 6.000 Menschen besucht wurde. Wir besetzten die nigerianische Botschaft als Protest gegen ihre Zusammenarbeit mit den deutschen Behörden und Frontex, der EU-Agentur, die für Abschiebungen zuständig ist. Am 24. Oktober gingen einige von uns in den Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor. Neben vielen wöchentlichen Aktionen, besetzten wir ein leeres Schulgebäude, um einen Schutzraum für Flüchtlinge zu schaffen und unsere politische Infrastruktur für den Streik zu organisieren. Dennoch schließen PolitikerInnen die Augen und Ohren vor unserer Bewegung und unseren Forderungen. Stattdessen stigmatisieren sie unseren Protest, indem sie eine öffentliche Debatte über „Asylmissbrauch“ führen.

Wir werden auf der Straße bleiben und weiter Widerstand leisten. Wir werden weiter das Schweigen brechen, bis unsere Forderungen erfüllt sind.

We will stay in the streets.
We will continue to resist.
We will not be silenced until our demands our met!


  • http://refugeesrevolution.blogsport.de/
  • http://asylstrikeberlin.wordpress.com/

    Aufruf




    Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
    Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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