Aktuelles                                                                      Aktualisiert am: 29.11.2018

Aktuelles

12.12.2018
Möglichst Freiwillig

Filmveranstaltung im Rahmen des Beratungsstellenprojektes des Flüchtlingsrats Hamburg e.V. in Zusammenarbeit mit Romani Kafava und New Hamburg und mit Unterstützung von Zusammen Leben und Arbeiten e.V. (ZL&A).


Kino Lichtmess, Gaußstraße, Hamburg-Altona

20:00 Uhr

Einlass 19:30


Vor dem Hintergrundthema der Ausgrenzung von Roma erzählt die
Fotojournalistin Allegra Schneider
mit einem wechselnden Team von einer Familie, die die Bundesrepublik freiwillig verlassen musste.

Im Zentrum des Films steht die generationenüberschattende Erfahrung des Gehen-Müssens und der Trennungen.

Der Film zeigt eine Klasse mit ihrer Lehrerin, die das nicht akzeptieren und dem ehemaligen (Mit-)Schüler nachreisen.

Der Film versucht, der Konstruktion von schlechter Bleibeperspektive, Wirtschaftsflüchtlinge und Sichere Herkunftsstaaten zu entgegnen.

Die Filmmacher*innen sowie Aktivist*innen von Romani Kafava und dem Flüchtlingsrat stehen im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung.

Mehr Infos zum Film unter http://dokuplus.org/


Aktuelles

26.11.2018
EU-Grenzregime in Afrika -
die Sahara
als tödliche Grenze der EU


Veranstaltung mit Ibrahim Manzo
von Alarme Phone Sahara aus Agadez / Niger

Veranstalter: Flüchtlingsrat Hamburg, Afrique Europe Interact und Watch the Med Alarmphone

in der W3 (Saal), Nernstweg 32, Hamburg-Altona

19:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht!
Die Veranstaltung findet auf Französisch/Deutsch statt


Ein zentrales Thema in den aktuellen migrationspolitischen Debatten der europäischen Politik ist die Externalisierung des EU-Grenzregimes: Die Einrichtung von Lagern oder Haftzentren auf afrikanischem Boden; die Kollaboration mit diktatorischen Regimen und mit Milizen; die Investition großer Geldsummen, um afrikanische Regierungen zur Schließung von Grenzen und Migrationsrouten zu bewegen und die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger*innen einzuschränken. Täglich sehen wir die tödlichen Konsequenzen dieser Politik: Tausende Flüchtende und Migrant*innen, die ermordet werden, indem man sie im Mittelmeer und in den Wüsten sterben lässt.

Gerade die tödlichen Folgen des EU-Grenzregimes auf den Sahel-Sahara-Routen sind in der europäischen Öffentlichkeit bisher nur wenig präsent. Als Vorzeigebeispiel der Kooperation gilt die Regierung der Republik Niger, eines der wichtigsten Durchreiseländer für flüchtende und ausreisewillige Menschen aus allen Ländern West- und Zentralafrikas. Millionenbeträge aus der EU fließen in die Aufrüstung von Polizei, Militär und Gendarmerie, mit dem Ziel, Transsahara-Reisewege zu schließen und sogenannte Schlepperei und irreguläre Migration zu bekämpfen. Im Februar 2018 wurden für die nigrischen Sicherheitskräfte mit Finanzierung aus Deutschland 120 neue Allradjeeps und 100 Motorräder für Einsatz im Grenzgebiet Richtung Libyen und Algerien angeschafft. Deutschland und die Niederlande haben vor wenigen Tagen ein Abkommen mit der Regierung des Niger zur Finanzierung einer neuen Polizeieinheit "mobile Kompanie zur Grenzkontrolle (CMCF)" über 10 Millionen Euro unterzeichnet.
Seit September 2018 ist eine italienische Militärabteilung in Agadez stationiert, um das nigrische Militär für den Kampf gegen "irreguläre" Migration zu trainieren.

Die Folgen: Der Verfolgungsdruck sorgt dafür, dass Fahrer auf die entlegensten und gefährlichsten Routen ausweichen, wo Liegenbleiben in der Wüste für viele den sicheren Tod bedeutet. In der Region Agadez, bekannt als Drehkreuz der Sahel-Sahara-Migration, hat die ortsansässige Bevölkerung durch die repressiven Maßnahmen ihre wichtigste wirtschaftliche Existenzgrundlage verloren. Die Kontrollposten an den Grenzen der Republik Niger sind angewiesen, Menschen abzuweisen, von denen sie glauben, dass sie auf dem Weg in die Migration sind, auch wenn diesen als Bürger*innen der westafrikanischen Staatengemeinschaft CEDEAO/ECOWAS eigentlich vertraglich garantierte Reisefreiheit zusteht. Die Vorgaben aus Europa brechen geltendes Vertragsrecht zwischen afrikanischen Staaten.

Mit Alarme Phone Sahara stellt Ibrahim Manzo aus Agadez im Niger - der Stadt. die aktuell massiv im Fokus der repressiven Migrationskontrollpolitik steht - ein Projekt vor, das zum Ziel hat, die Menschen, die in die Migration gehen oder flüchten müssen, dabei zu unterstützen, dass sie den gefährlichen Reiseweg durch die Wüste überleben. Außerdem möchte Alarme Phone Sahara dokumentieren, was auf den Sahel-Sahara-Routen passiert und dafür in der internationalen Öffentlichkeit Sichtbarkeit herstellen.


Aktuelles

19.11.2018
Lebensgefährdende Abschiebung nach Tscheschenien
vom Flughafen Hamburg


Presseerklärung vom Flüchtlingsrat Hamburg


Hamburger Innen- und Justizbehörde leistet Amtsbeihilfe bei menschenrechtswidriger, lebensgefährdender Abschiebung eines Geflüchteten aus Tschetschenien im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

In der vergangenen Woche wurde der aus Tschetschenien geflüchtete Herr A., der mehrere Jahre als Asylsuchender zusammen mit seiner Familie in Mecklenburg-Vorpommern gelebt hat, unter Verfügung der Ausländerbehörde Stralsund in einer nächtlichen Aktion verhaftet und gefesselt und mit schwarzer Sichschutzbrille versehen nach Hamburg verbracht. In Hamburg wurde Herr A. im Hamburger Abschiebegewahrsam/-gefängnis am Hamburger Flughafen inhaftiert.


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Aktuelles

13.10.2018
#unteilbar

Für eine offene und freie Gesellschaft –
Solidarität statt Ausgrenzung!

Demo

Beginn:
12:00 Uhr Alexanderplatz Berlin


Es findet eine dramatische politische Verschiebung statt:
Rassismus und Menschenverachtung werden gesellschaftsfähig.
Was gestern noch undenkbar war und als unsagbar galt, ist kurz darauf Realität.
Humanität und Menschenrechte, Religionsfreiheit und Rechtsstaat werden offen angegriffen.
Es ist ein Angriff, der uns allen gilt.

der Aufruf
  • https://www.unteilbar.org/aufruf/
    die Route
  • https://www.unteilbar.org/demonstration/


  • Aktuelles

    29.09.2018
    UNITED AGAINST RACISM

    antirassistische Parade in Hamburg

    Beginn am Rathausplatz

    12:00 Uhr


    GEGEN ABSCHIEBUNG, AUSGRENZUNG UND RECHTE HETZE –

    FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE!


    Der 29. September 2018 ist schon jetzt der schönste Tag des Jahres. Er wird unser Tag.

    Wir sind viele, wir sind verschieden und wir kämpfen jeden Tag vor unserer Haustür.
    Im September kommen wir alle zusammen.
    Wir kommen nach Hamburg, mit Autos, Zügen und Bussen.
    Aus Dörfern und Städten, aus Lagern und Camps, von Willkommensinitiativen und Hilfsorganisationen, von Baustellen, Schulen und Unis. Mit Lautsprecherwägen, Performances, Texten, Musik und Karneval verjagen wir die Kälte, den Rassismus, die Herzlosigkeit aus den Straßen der Stadt.

    Gemeinsam zeichnen wir ein Bild auf der Straße: das Bild unserer Freundschaft, das Bild eines solidarischen, vielfältigen und angstfreien Lebens.

    Wenn wir uns bewegen, bewegt sich die Welt!

    die Route
  • http://antiracist-parade.org/
    der Aufruf
  • https://www.welcome-united.org/de/well-come-united/


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    28.09.2018
    Hamburg Stadt der Zuflucht?

    Solidarische Migrations- und Flüchtlingspolitik auf lokaler und kommunaler Ebene

    Hörsaal Rechtshaus/Uni HH, Rothenbaumchaussee 33

    18:00 Uhr


    „Tor zur Welt“ und "weltoffener Stadtstaat" Hamburg, rot-grün regiert
    Wie passt das zu:

  • Abschiebungen nach Afghanistan und Griechenland
  • Zentrale Erstaufnahme mit Asyl-Schnellverfahren
  • Keine Bereitschaft zur freiwilligen Aufnahme von Boatpeople wie in zahlreichen deutschen und europäischen Städten praktiziert

    Wir diskutieren alternative Konzepte mit:

  • Prof. Gesine Schwan Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform gGmbH
  • Ignasi Calbó Troyano Flüchtlingskoordinator der Stadt Barcelona, zugehörig zum Verbund der „Solidarity Cities“
  • Dr. Dirk Gebhardt Politikwissenschaftler, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona

    Moderation: Burkhard Plemper

    Die Veranstaltung wird durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert

    Flyer beidseitig


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    22.09.2018
    Gemeinsam gegen den Pflegenotstand

    Demonstration

    Treffpunkt AK St. Georg

    12:00 Uhr


    Mit der Demonstration möchten wir all diejenigen mobilisieren, die von dem Thema betroffen sind:
    als Beschäftigte im Gesundheitswesen, als PatientIn oder auch als Angehörige.
    Wir wollen damit ein eindrückliches Signal an die Verantwortlichen im Rathaus senden, dass die politische Verantwortung für eine schnelle Lösung des Pflegenotstands in Hamburg jetzt bei ihnen liegt und eine Klage gegen den Volksentscheid von den HamburgerInnen nicht akzeptiert werden wird.

    Aufruf
  • http://www.pflegenotstand-hamburg.de/index.html


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    11.09.2018
    HINTERGRÜNDE VON FLUCHT UND MIGRATION IN UND AUS AFRIKA
    UND DIE FRAGE DER SOLIDARITÄT

    VORTRAG VON OLAF BERNAU

    Veranstalter: Attac Hamburg

    SAAL DER WERKSTATT 3, NERNSTWEG 32 - 34, 22765 HAMBURG (OTTENSEN)

    19:00 bis 21:30 Uhr
    Eintritt frei


    Olaf Bernau ist engagiert im transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact

  • Warum flüchten Menschen in und aus Afrika?

  • Auf welche Weise ist die Politik Europas für die Ursachen verantwortlich?

  • Welche Bedingungen gehen zurück auf koloniale Zeiten?

  • Welche Rolle spielen korrupte Regierungen?

    Diese Themen wird Olaf Bernau erörtern. Dabei wird es auch um die Frage gehen, was transnationale Solidarität heißt.
    Flyer


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    05.09.2018
    Jetzt erst recht - wir machen weiter!
    Mittwochs gemeinsam gegen Rechte Hetze

    Demonstration

    Beginn Hachmannplatz

    17:30 Uhr


    Für Mittwoch 5. September 2018 haben die Rechten ihre erste Kundgebung nach ihrer sogenannten „Sommerpause“ angekündigt, diesmal wieder auf dem Gänsemarkt um 19 Uhr.

    Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie am besten sofort wieder in die nächste Pause verschwinden und nicht wie angekündigt bis Dezember jeden 1. Mittwoch im Monat in der Hamburger Innenstadt ihre Rechte Hetze verbreiten können!

    Seid laut, seid kreativ, bringt Eure Freunde mit!

    Unsere Demonstration startet um 17:30 Uhr am Hachmannplatz mit Zwischenkundgebungen bei Saturn und am Rathaus und endet am Jungfernstieg / Ecke neuer Jungfernstieg.

    Angefragte Redebeiträge von:
    Lampedusa in Hamburg – We are here to stay
    Seebrücke Hamburg
    und weitere

    Musikact: Rapfugees https://www.facebook.com/Rapfugees/

    Wir sagen Tschüss Pegida
    Solidarität statt rechter Hetze!




    Aktuelles

    04.09.2018
    Recht auf Information für Alle
    Gegen Ausgrenzung und Entrechtung

    Infoabend zur Zentralen Erstaufnahmestelle in Rahlstedt/Meiendorf
    und zur neu gegründeten Unterstützungs- und Beratungsstruktur für dort untergebrachte Geflüchtete

    Kulturzentrum Bürgerhaus in Meiendorf, Saselerstr. 21

    19:30 bis 21:30 Uhr


    Seit Sommer 2016 befindet sich die Zentrale Erstaufnahmestelle für Geflüchtete im Stadtteil Rahlstedt/Meiendorf.
    Der neue Standort war der Startschuss für ein neu organisiertes und beschleunigtes Asylverfahren in Hamburg.
    Hier wird zeitnah entschieden, ob die Geflüchteten in Hamburg bleiben können, in andere Bundesländer verteilt werden oder zurück in ihr Herkunftsland müssen.
    In dieser kurzen Zeit ist es den Betroffenen kaum möglich eine umfassende und unabhängige Verfahrens- und Anhörungsvorbereitung zu erhalten.
    Eine Asylverfahrensberatung vor Ort existiert nicht, auch HVV-Tickets zur Wahrnehmung einer Beratung vor der Anhörung in der Stadt werden regelmäßig nicht ausgestellt.
    Durch die neu gegründete Unterstützungs- und Beratungsstruktur für Geflüchtete soll versucht werden, diesen strukturellen Mangel wenigstens teilweise zu beheben.

    Auf dem Infoabend werden wir über die Situation der Geflüchteten in der Zentralen Erstaufnahme Rahlstedt/Meiendorf berichten und die neu gegründete Unterstützungs- und Beratungsstruktur vorstellen.

    Mit: Café Exil, Refugee Law Clinic Hamburg, Queer Refugees Support Hamburg, We.Inform., Antira-Horst-AG, Medibüro Hamburg, NINA - Frauen in Aktion, Flüchtlingsrat Hamburg e.V., Kulturzentrum BiM

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Beratungsstellenprojektes statt und wird gefördert von:
    Pro Asyl, Uno Flüchtlingshilfe und do Stiftung

    Flyer


    Aktuelles

    02.09.2018
    Aufruf zur Großdemo Seebrücke

    Hamburg zum sicheren Hafen!

    Die Demo beginnt an den Landungsbrücken auf St. Pauli

    14:30 - 19:00 Uhr


    Seit Jahrzehnten schottet sich Europa immer weiter ab. Die Außengrenzen werden befestigt, so dass nur der Weg über das Meer bleibt.
    Doch auch hier wird aufgerüstet, um zu verhindern, dass Refugees nach Europa kommen. Militärisch aufgerüstete Grenzpatrouillen zur See, dreckige Deals mit Diktatoren und Bürgerkriegsländern (z.B. Lybien), welche Refugees an der Reise nach Europa hindern sollen und sie in Foltergefängnisse sperren sowie versklaven.
    Gleichzeitig werden zivile Rettungsmissionen kriminalisiert und das Anlanden in Europa verweigert, während viele Refugees ihr Grab im Mittelmeer finden, da sie auf nicht seetauglichen Schiffen verzweifelt versuchen Europa zu erreichen. Dies angesichts dessen, dass Viele fliehen wegen der verheerenden Interventionen auf wirtschaftlicher und militärischer Ebene in Afrika und Asien durch westliche Industriestaaten.

    Daher fordern die Organisator*Innen der Großdemo:

  • Hamburg öffentlich zum Sicheren Hafen für Gerettete aus dem Mittelmeer zu erklären.

  • Allen Rettungsschiffen freies An- und Ablegen zu garantieren.

  • Die Aufnahme von Geflüchteten aus dem Mittelmeer in Hamburg offensiv anzubieten.

  • Die Behörden anzuweisen, alle Möglichkeiten zu nutzen, Visa und Gruppenbleiberechte für Gerettete auszustellen.

  • Hierbei nicht auf die Genehmigung von Horst Seehofer zu warten, sondern selbst zu handeln.

    Aufruf auf facebook
  • https://www.facebook.com/search/str/grossdemo+seebr%C3%BCcke+Hamburg/keywords_search


  • Aktuelles

    01.09.2018
    Antikriegstag

    Antikriegsdemo!!
    Demobeginn: Deserteursdenkmal

    S-Bahn Dammtor / U-Bahn Stephansplatz

    14:00


    Am 1. September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht das Nachbarland Polen – das war der Beginn des zweiten Weltkriegs. Mehr als 55 Millionen tote Soldaten und Zivilisten, davon die Hälfte allein in der Sowjetunion, unzählige körperl ich und seelisch Verwundete blieben auf den Friedhöfen und zwischen den Trümmern zurück.

    NIE WIEDER FASCHISMUS, NIE WIEDER KRIEG
    das war für viele Überlebende die notwendige Konsequenz und Lehre aus der Jahrhundertkatastrophe.

    Aufruf
  • http://www.hamburgerforum.org/pdf/Antikriegstag2018.pdf


  • Aktuelles

    24.08.2018
    Einladung zur Pressekonferenz

    Bundesweite Parade 'UNITED AGAINST RACISM'
    29. September 2018 in Hamburg

    MS Stubnitz, Kirchenpauerkai 29, 20457 Hamburg,
    Anfahrt: U-Bahn-Station HafenCity Universität (U4)

    11:00 Uhr


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir laden Sie herzlich ein zur Pressekonferenz unseres Netzwerks We’ll Come United.

    Ein einzigartiger Zusammenschluss von über 300 Gruppen und Organisationen wird am 29. September unter dem Motto „United Against Racism“ eine bundesweite Parade für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte in Hamburg veranstalten. Seenotrettungsorganisationen, migrantische Gruppen und Vereine, selbstorganisierte Geflüchtete, Theater und Fußballclubs werden gemeinsam und lautstark auf über 20 Motivwägen die Vielfalt der „Großen Koalition des Antirassismus“ demonstrieren.

    Vom Auftaktort am Rathausmarkt wird die Parade durch die Innenstadt bis zum Hafen ziehen. Dort wird sie mit einer internationalen Kundgebung und einem mehrstündigen Konzertprogramm enden. Es sind derzeit über 30 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet und Teilnehmer aus ganz Europa angekündigt. Der Schwerpunkt der Mobilisierung liegt in Geflüchteten-Unterkünften in ganz Deutschland. Für eine politische Einordnung der Veranstaltung und einen ersten Ausblick auf das umfangreiche Programm laden wir Sie herzlich ein für

    Es sprechen:
    Ruben Neugebauer (Sea Watch)
    Ali N. (Afghanischer Aufschrei Düsseldorf)
    Massimo Perinelli (Tribunal „NSU Komplex auflösen“)
    Karin Beier (Schauspielhaus Hamburg)
    Ali Niger (Lampedusa in Hamburg)
    N.N. Seebrücke Hamburg
    Isaiah Lopaz (Künstler und Schriftsteller Los Angeles/Berlin)
    Jörn Menge (Laut gegen Nazis)
    Newroz Duman (We'll Come United)

    Im Anschluss stehen wir Ihnen für Hintergrundgespräche und Interviews zur Verfügung.

    Aufruf und Unterstützer
  • https://www.welcome-united.org/de/aufruf/


  • Aktuelles

    24.08.2018
    HH-UNITED-AGAINST-RACISM

    Versammlung / Meeting / Asamblea

    Ballsaal des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion

    18:00 Uhr
    Einlass 17:30 Uhr


    Hallo solidarisches Hamburg,

    wie ihr wahrscheinlich schon wisst, wird diese Stadt am 29. September 2018 zum Schauplatz eines ganz besonderen Ereignisses:
    Unter dem Motto „UNITED AGAINST RACISM“ ruft das bundesweite Netzwerk
    WE'LL COME UNITED auf zur großen Parade des Antirassismus und der Solidarität in Hamburg.

    Über 200 Organisationen, Initiativen, Institutionen sowie viele Einzelpersonen haben den Aufruf dazu unterzeichnet.

  • https://www.welcome-united.org/de/aufruf/

    An diesem Tag kommen wir alle zusammen. Aus Dörfern und Städten, aus Lagern und Camps, von Willkommensinitiativen und Hilfsorganisationen, von Baustellen, Schulen und Unis. Mit Lautsprecherwägen, Performances, Texten, Musik und Karneval zeichnen wir gemeinsam ein Bild auf der Straße: Das Bild einer Gesellschaft, die sich nicht spalten lässt sondern zusammenhält gegen Rassismus und Ausgrenzung.

    Um deutlich zu zeigen, dass diese solidarische Gesellschaft existiert, wollen wir aber nicht bis zum 29. September warten.



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  • Aktuelles

    14.07.2018
    Bündnisdemonstration
    nach dem Urteil im NSU Prozess



    Treffpunkt: Hansaplatz (St. Georg)

    ab 14:00 Uhr


    Solidarität bedeutet:

    Vollständige Aufklärung über das NSU - Netzwerk so wie seine staatliche Verstrickung

    Auch Hamburg braucht einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss

    Solidarität mit den Opfern des NSU und deren Angehörigen

    Entschädigung und Entschuldigung

    Institutionalisierter Rassismus muss erkannt und beseitigt werden

    Heute sind die AfD und ihr völkisches Umfeld der Nährboden für rechte Gewalt - sie müssen entschlossen bekämpft werden

    Keinen Schlussstrich - Das Problem heißt Rassismus

    siehe homepage des HBgR
  • https://www.keine-stimme-den-nazis.org/#!20180527_018

    siehe den vollständigen Aufruf des HBgR
  • https://www.keine-stimme-den-nazis.org/images/PDF/Aufruf---Kein-Schlussstrich-nach-dem-Urteil-im-NSU-Prozess_4_2018.pdf

    Pressemitteilung vom HBgR am 14.07.2018
  • https://www.keine-stimme-den-nazis.org/11-pressemitteilungen/6906-1-200-menschen-fordern-in-hamburg-kein-schlussstrich-im-nsu-komplex



  • Aktuelles

    11.07.2018
    Tag der Urteilsverkündung am 11. Juli -
    Kein Schlussstrich Aktionen in Hamburg!

    Kundgebung und Demo

    Alma-Wartenberg-Platz (Altona)

    ab 18:00 Uhr


    Am 11. Juli wird am Münchener Oberlandesgericht das Urteil gesprochen. Das Urteil in München darf zu keinem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex werden.
    Deshalb wollen wir am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr in Hamburg-Altona auf die Straße gehen.
    Nach einer längeren Kundgebung werden wir eine kurze Strecke gemeinsam durch Altona demonstrieren.
    Am Samstag nach der Urteilsverkündung wird eine Demonstration des Hamburger Bündnis gegen Rechts durch
    die Hamburger Innenstadt ziehen.

    siehe:
  • https://www.aufklaerung-tatort-schuetzenstrasse.org/kein-schlussstrich/



  • Aktuelles

    08.07.2018
    Gegen Ausgrenzung und Entrechtung

    Kundgebung vor der ZEA (Zentrale Erstaufnahme für Geflüchtete)

    in Rahlstedt/Meiendorf
    Bargkoppelstieg 14

    14:00 bis 17:00 Uhr


    Anlass:

    Start der Unterstützung und Beratung im Asylverfahren von in der ZEA untergebrachten Geflüchteten durch die im Rahmen des Beratungsstellenprojektes gegründete Unterstützungs- und Beratungsstruktur

    wann: wöchentlich, jeden Montag, 13:00 – 17:00 Uhr

    wo: im Kulturzentrum BiM, Saselerstr. 21

    Die Unterstützungs- und Beratungsstruktur wird z.Zt. getragen von:

    Café Exil
    RLC Universität Hamburg
    Queer Refugees Support Hamburg
    Antira-Horst-AG
    Medibüro Hamburg
    NINA - Frauen in Aktion
    Flüchtlingsrat Hamburg
    Kulturzentrum BiM
    und weiteren Aktivist*innen aus verschiedenen Zusammenhängen.

    Aufruf


    Aktuelles

    05. bis 08.07.2018
    Ein Jahr nach G20
    Festival der grenzenlosen Solidarität


    Aufruf
  • http://www.g20hamburg.org/de/rubrik/aufruf

    Programm
  • http://www.g20hamburg.org/de/jahrestag-programm

  • Aktuelles

    30.06.2018
    5 Jahre Kampf
    von Lampedusa in Hamburg

    Feiert mit uns auf der Straße

    ab 14.00 Uhr
    beginnend beim Zelt am Steindamm
    "Lampedusa-Platz"


    Im Jahr 2013 hat Lampedusa in Hamburg angefangen!
    In diesen 5 Jahren Kampf haben wir so viel Solidarität erfahren und so viele von Euch kennen gelernt!

    Wir feiern dies mit einer Kundgebung am Lampedusa-Zelt und einer Transparente-und- Menschen-Kette vom Zelt zum Rathaus.

    Wir werden mit der Kundgebung am 30. Juni gegen 14 Uhr beginnen.


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    Aktuelles

    26.06.2018
    Mittelmeer Massengrab –
    In Gedenken an über 35.000 Menschen

    Gedenkdemonstration: Mittelmeer Massengrab

    Arivati Park

    18:00 bis 20:00 Uhr


    Letzte Woche sind innerhalb von 3 Tagen, 220 Menschen bei dem Versuch das Mittelmeer nach Europa zu überqueren vor der Küste Libyens gestorben.

    Am Dienstag, den 19. Juni 2018 kenterte ein Holzboot. Von den geschätzten 100 Personen auf dem Boot überlebten 5.

    Am gleichen Tag ist ein Schlauchboot mit circa 130 Personen an Bord gesunken, von denen nur etwa 60 Menschen gerettet werden konnten.

    Am 20. Juni 2018 kenterte ein weiteres Boot bei dem über 50 Menschen verunglückten.

    Die Internationale Organisation für Migration (IOM) spricht von insgesamt 6142 dokumentierten Menschen, die 2017 auf der Flucht verstoben sind. Insgesamt sind seit dem Jahr 2000 über 35.000 Tode an den europäischen Außengrenzen dokumentiert.

    Ihnen, und allen anderen Opfern der Festung Europa möchten wir am Dienstag, den 26.06.2018 um 18:00 am Neuen Pferdemarkt Gedenken und ihren Hinterbliebenen unsere Solidarität ausdrücken.

    Für Alle, die den gefährlichen Weg durch die Wüstenregionen überleben, bleibt die tödliche Mittelmeerroute seit dem Schließen der Balkanroute die einzige Möglichkeit nach Europa zu kommen. Folter und Vergewaltigung sind allgegenwärtig in den lybischen Flüchtlingslagern.

    Für eine Fährverbindung von Afrika nach Europa jetzt!

    Seenotrettung wird systematisch behindert und kriminalisiert. Gleichzeitig weigern sich rechtsnationale Regierungen in Italien und Malta die Rettungsschiffe in ihren Häfen ankern zu lassen. Dies führt zu mehr Toten im Mittelmeer. Starben im letzten Jahr laut dem Mediendienst Integration noch 2,3 von 100 Menschen auf der Flucht, liegt die diesjährige Zahl jetzt schon bei 6 von 100 Personen. Zudem steigt erfahrungsgemäß ab April die Zahl der Überfahrten über die Sommermonate noch stark an.

    Für eine ungehinderte zivile Seenotrettung!

    Aber nicht nur an den europäischen Außengrenzen geschieht unmenschliches. Auch in Deutschland wird gegen Geflüchtete gehetzt. Nicht nur die AfD macht Politik auf dem Rücken der Geflüchteten, auch Martin Schulz hat sein Versprechen als EU-Parlamentspräsident von einem „Wendepunkt in der europäischen Flüchtlingspolitik“ nicht eingelöst und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und Innenminister Horst Seehofer machen gemeinsam Stimmung gegen Geflüchtete, wenn sie von „Obergrenzen“ und „Überfremdung“ stottern.

    Stoppt die Hetzte und den Populismus auf dem Rücken von prekarisierten Gruppen und Geflüchteten!

    Dieser rassistischen Hetze wollen wir uns gemeinsam entschlossen entgegenstellen und die Schicksale der Geflüchteten in den Vordergrund rücken, ohne sie wie M. Söder in einem Gastbeitrag der „Welt“ als „Wirre“ im Mittelmeer abzutun.

    Solidarität mit allen Geflüchteten überall!

    In Gedenken an die Toten werden wir am Ende unserer Gedenkdemonstration eine Schweigeminute abhalten und symbolisch unsere Blumen in die Alster legen.

    In Gedenken an alle Opfer der Festung Europa

    Kommt mit uns am Dienstag, den 26. Juni um 18:00 Uhr zum Neuen Pferdemarkt um unserer Trauer und unserer Wut Ausdruck zu verleihen! Bringt Blumen mit!

    Stoppt das Sterben!


    Aktuelles

    20.06.2018
    REVENIR
    RÜCKKEHR

    Autobiografische Dokumentation Französich mit dt. Untertiteln, 83 Min.
    Regie: David Fedele und Kumut Imesh Elfenbeinküste, Algerien, Marokko, Frankreich 2018

    im 3001 Kino, Schanzenstraße 75, Schanze-Hamburg

    19:00 Uhr


    Roadmovie, journalistische Recherche und autobiografische Spurensuche: Der Film REVENIR begleitet Kumut Imesh, der vor einigen Jahren vor dem Bürgerkrieg in der Elfenbeinküste floh und nach Frankreich kam, zurück auf den Afrikanischen Kontinent. Kumut möchte die Geschichte seiner Flucht noch einmal nachvollziehen - dieses Mal mit einer Kamera in der Hand.

    Er dokumentiert seine eigene Reise - sowohl als Protagonist wie auch als Kameramann, und erzählt die Geschichte so aus zwei Perspektiven. Ein Film über das Filmemachen unter widrigsten Bedingungen, der intime und authentische Einblicke in die Fluchtgeschichte von Kumut Imesh gibt. Zugleich erzählt REVENIR von dem Kampf vieler Menschen für Freiheit und Würde auf einer der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt.

    Nach THE LAND BETWEEN über das Leben an der Grenze zwischen Marokko und Melilla zeigt David Fedele gemeinsam mit Kumut Imesh neue Innenansichten auf das Thema Flucht nach Europa.

    Die beiden Filmemacher sind zu Gast und freuen sich auf ein spannendes Gespräch mit dem Publikum nach dem Film.

    Autobiografische Doku. Frz. mit dt. Untertiteln; Regie: David Fedele / Kumut Imesh, Elfenbeinküste, Algerien, Marokko, Frankreich 2018, 83 Min.

    Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrates Hamburg und der Stiftung :do.

    Der Film wurde von FilmInitiativ Köln e.V. für den Fokus "Innerafrikanische Migration" des 16. Kölner Afrika Film Festival (13. - 23.9.2018) ausgewählt und mit Fördergeldern der Kulturstiftung des Bundes deutsch untertitelt.


    Aktuelles

    16.06.2018
    BREAK ISOLATION - STOP DEPORATION

    Kundgebung und Solidaritätsfest
    vor dem Flüchtlingslager in Horst

    Busanreise von S Bahnhof Sternschanze
    neue Information dazu siehe unter:
    www.facebook.com/events/179548649286796/

    Beginn in Horst 13:00 Uhr
    Ende gegen 18:00 Uhr


    Um gegen die Isolation, sowie die rassistische Asylpolitik Deutschlands & der EU zu demonstrieren und die geflüchteten Menschen willkommen zu heißen, laden
    PRO BLEIBERECHT, die Antira.Horst.AG, der Flüchtlingsrat Hamburg, die Flüchtlingshilfe Schwerin und das Komplex Schwerin
    zu einem Solidaritätsfest vor den Zäunen von Horst ein.
    Wir möchten damit den Kontakt zu den asylsuchenden Menschen aufbauen.
    Es wird ein buntes Programm geben: Musik, Kinderspiele, Kleiderspenden , Kaffee & Kuchen.
    Das Wort soll an die geflüchteten Menschen in Horst gehen, um ihre Stimme zu hören.

    Eine gemeinsame Busanreise von S Sternschanze ist geplant, Infos folgen!


    >> mehr dazu...

    Aktuelles

    13.06.2018
    Flüchtlingslager abschaffen!!!

    6. Austausch- und Planungstreffen zur Einrichtung einer Begegnungs- und Beratungsstätte
    für Geflüchtete aus dem sogenannten "Ankunftszentrum" Rahlstedt/Meiendorf

    Veranstaltung im Rahmen des Beratungsstellenprojektes des Flüchtlingsrats Hamburg e.V.

    W3, Nernstweg 32-34, Saal,gegenüber W3-Kneipe

    18:00 Uhr


    Nach längerem Warten auf eine Entscheidung, ob Räume im Barco Liberado, wie ursprünglich geplant, für die Beratung und Unterstützung von Geflüchteten aus dem sogenannten Ankunftszentrum in Rahlstedt/Meiendorf genutzt werden können, steht jetzt fest, dass das auf absehbare Zeit nicht möglich ist.


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    Aktuelles

    07.06.2018
    Dublin III und IV

    Fortbildung im Rahmen des Beratungstellenprojekt Flüchtlingsrat hamburg e.V.
    mit Rechtsanwalt Heiko Habbe

    Werkstatt 3, Seminarraum, 1. Stock, Nernstweg 32-34

    19:00 bis 21:00 Uhr


    Thema der Fortbildung ist die aktuelle Dublin III- und geplante Dublin IV-Verordnung

    Nach einen kurzen Überblick über die Dublin-Verordnung geht es schwerpunktmäßig darum, um
    a) die Grundregeln,
    b) den Kriterienkatalog,
    c) aktuelle EuGH-Entscheidungen zur Einklagbarkeit von Fristen etc. und
    d) die Rechtsschutzmöglichkeiten (und ihre Grenzen) darzustellen.

    Zum Abschluss bleibt Zeit um konkrete Fragen der Teilnehmer*innen zu besprechen.

    Bitte meldet euch für die Fortbildungen bis 05.06.2018 an
    unter
    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


    Aktuelles

    02.06.2018
    MIETENmove!

    Demonstration für eine solidarische und soziale Wohnraumpolitik

    Spielbudenplatz an der Reeperbahn

    13:00 Uhr


    Seit mehr als sieben Jahren regiert in Hamburg die SPD. Seitdem wird so viel gebaut wie schon lange nicht mehr. Noch stärker als Wohnungsbauzahlen ziehen jedoch die Mietpreise an. Inzwischen kostet der Quadratmeterpreis für Wohnungssuchende durchschnittlich mehr als 13 Euro netto kalt. Der Mietenwahnsinn in Hamburg nimmt dramatische Formen an. Daran hat auch die grüne Regierungsbeteiligung seit 2015 nichts verändert.m Flüchtlingslager Ellwangen.


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    Aktuelles

    28.05.2018
    Geflüchtete Frauen und ihre Rechte

    Fortbildung im Rahmen des Beratungstellenprojekt Flüchtlingsrat hamburg e.V.
    mit Rechtsanwältin Annette Schmidt

    Werkstatt 3, Altona, Nernstweg 32-34, Eingang Kneipe

    19:00 bis 21:00 Uhr


    In der Fortbildung wird auf die spezielle Situation von geflüchteten Frauen eingegangen. Thematisiert werden die Rechte von Frauen im Asylverfahren und Aufenthaltsrecht sowie frauenspezifische Fluchtgründe angesprochen. Zum Abschluss bleibt Zeit um konkrete Fragen der Teilnehmer*innen zu besprechen.

    Bitte meldet euch für die Fortbildungen bis 25.05.2018 an
    unter
    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


    Aktuelles

    04.05.2018
    Was geschah in Ellwangen?

    Neuer Blick auf Vorfall in Unterkunft


    Wir erklären unsere absolute Solidarität mit den 150-200 protestierenden Geflüchteten, die mutig die deutsche Polizei daran hinderten, einen ihrer Mitbewohner im Asylzentrum von Ellwangen in Baden Württemberg festzunehmen, um ihn nach Italien abzuschieben.

    Die Polizei reagierte auf diesen kollektiven Widerstandsakt mit einer massiven Razzia in dem Lager, schüchterte die Bewohner*innen ein und nahm den Mann aus Togo fest.
    In den Medien dominiert ein rassistischer Diskurs und wir rufen alle auf, dem etwas entgegen zu setzen und Solidarität mit denen zu zeigen, die sich und die Mitglieder ihrer Community vor einem gewaltsamen Abschieberegime verteidigen.

    Watch the Med Alarmphones

    Wir vom Flüchtlingsrat Hamburg unterstützen die Erklärung des Watch the Med Alarmphones zu den Vorgängen im Flüchtlingslager Ellwangen.

    Siehe TAZ Artikel
  • http://www.taz.de/Neuer-Blick-auf-Vorfall-in-Unterkunft/!5500584/

  • Aktuelles

    08.04.2018
    Internationaler Tag der Roma



    Treffen Sonntag um 14.00 Uhr an der S-Bahn Station Veddel
    und wollen zusammen bei strahlendem Wetter nach Wilhelmsburg zum "Go Morky" laufen


    Liebe Schwestern und Brüder,

    herzlich möchten wir euch zum Roma Action Day am Sonntag, den 08. April 2018 einladen!

    Der Internationale Tag der Roma (auch Internationaler Roma-Tag oder Welt-Roma-Tag) ist ein weltweiter Aktionstag, mit dem auf die Situation der Roma, insbesondere deren Diskriminierung und Verfolgung, aufmerksam gemacht und zugleich Kultur gefeiert wird. Er findet seit 1990 jährlich am 8. April statt.

    Dieser Tag ist sehr wichtig für uns, da dieses Datum an die Anfänge der Roma-Bürgerrechtsbewegung mit dem Ersten Welt-Roma-Kongress, der am 8. April1971 in London erinnert.

    Seit über einem Jahr bietet das Projekt Romani Kafava einen selbstorganisierten Anlaufpunkt von und für Roma mit Café-Betrieb im Laden-Kollektiv “Go Mokry” in Wilhelmsburg an.

    Lasst uns darum am Sonntag um 14.00 Uhr an der S-Bahn Station Veddel treffen und zusammen bei strahlendem Wetter nach Wilhelmsburg zum "Go Morky" laufen.

    Ab 15.00 Uhr möchten wir mehr über unsere Situation berichten und gemeinsam bei Essen und Trinken feiern!

    Heute 07.04. bereiten wir uns ab 16.00 Uhr im Romani Kafava vor. Wir werden basteln, malen und uns austauschen. Bringt gerne Farben, Stoffe und was ihr noch an Materialien habt mit.

    Besonders würden wir uns über Fahrradspeichen freuen : )

    Viele Grüße und wir freuen uns auf euch.

    Gemeinsam sind wir stärker!
    Zumreta und Veljo


    Aktuelles

    06. bis 08.04.2018
    Koloniales Vergessen: Quo Vadis Hamburg?

    2. Transnationaler Herero & Nama Kongress

    am Freitag 06.April um 14:15 Uhr
    MS Stubnitz Kirchenpauerkai 26, Hamburg

    am Samstah 07.April um 10:00 Uhr
    Uni Hamburg, Edmuns Siemers Allee 1 Haupgebäude


    Die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Hamburgs nimmt an Fahrt auf.

    Die Hamburger Kolonialgeschichte reicht vom transatlantischen Handel mit versklavten Menschen, über die zentrale Rolle im deutschen Kolonialreich, bis in die Gegenwart hinein. Dabei wiegt die zentrale Bedeutung der Hafenstadt im Kontext des Genozids an den wiederständischen Ovaherero und Nama im heutigen Namibia besonders schwer.
    Zwischen 1904 und 1908 verübten die Deutschen einen Völkermord, mit dessen schwerwiegenden Folgen die Nachfahren Opfer bis in die Gegenwart hinein konfrontiert sind. Die Vertretung der Ovaherero und Nama erhebt drei Kernforderungen an die deutsche Bundesregierung:

  • die Anerkennung des Genozids, der Schuld für die begangenen Verbrechen und dem daraus resultierenden Schaden

  • eine glaubwürdige Entschuldigung seitens der deutschen Bundesregierung

  • eine adäquate Entschädigung, die der Dimension des ersten Genozids im 20. Jahrhundert gerecht wird.

    Welche Rolle hat Hamburg beim ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts gespielt? Welche Spuren im Stadtraum glorifizieren Kolonialismus und Völkermord und was passiert mit den erinnerungspolitischen Leerstellen?

    Nach dem ersten Kongress in Berlin im Oktober 2016, sind die Vertreter*innen der Ovaherero und Nama erstmalig in Hamburg zu Gast, um diese und andere Fragen gemeinsam zu beleuchten.

    Der Kongress wird in deutscher und englischer Sprache abgehalten.

    Programm und Anmeldung
  • https://colonial-amnesia-quovadishh.eu/



  • Aktuelles

    05.04.2018
    Flüchtlingslager abschaffen!!!

    Veranstaltung im Rahmen des Beratungsstellenprojektes
    des Flüchtlingsrats Hamburg e.V.

    im Barco Liberado, Soziales Zentrum,
    Meiendorferstr. 47, Hamburg

    18:00 Uhr


    Flüchtlingslager abschaffen!!!

    Am 15. März 2018 haben sich Menschen aus verschiedenen Organisationen, Gruppen und Beratungsstellen sowie Einzelpersonen, die sich im Flüchtlingsbereich engagieren, im Barco Liberado in Meiendorf getroffen.
    Das Barco Liberado liegt in unmittelbarer Nähe, d.h. in ca. 300m Entfernung, vom sogenannten Einreisezentrum Hamburg in Rahlstedt/Meiendorf, das ein wesentlicher Bereich der Zentralen Erstaufnahme Hamburg ist.



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    Aktuelles

    23.03.2018
    Informationsveranstaltung

    Beratungsstellenprojekt

    im GoMokry (Mokrystr. 1, S-Bahn Veddel & Bus 13 Haltestelle "Stübenplatz", 5 min Fußweg)

    15:00 Uhr

    Eintritt frei


    Liebe Schwestern und Brüder,

    am 23.März 2018 laden das Romani Kafava und der Flüchtlingsrat Hamburg im Rahmen des Beratungsstellenprojektes nach Wilhelmsburg ein.

    Alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind herzlich zu unseren Veranstaltungen willkommen.

    15.00 Uhr Workshop für Kinder und Jugendliche mit Roma Art Action.
    18.00 Uhr Vorstellung der Arbeit des Romani Kafava und der Rechtsberatung sowie Informationen zur momentanen asylpolitschen Situation und Abschiebungen in Deutschland.

    Danach wird Kenan Emini vom Roma Antidiscrimination Network (RAN) über bundesweite Aktionen und Kampagnen informieren.

    Abschließend geben wir gemeinsam einen Überblick über die Planungen zum Roma Action Day.

    Für Essen, Trinken und Musik ist gesorgt. Eintritt ist frei!

    Wir freuen uns auf euer Kommen,
    Zumreta Sejdovic mit dem Flüchtlingsrat Hamburg

    Das Beratungsstellenprojekt des Flüchtlingsrats Hamburg e.V. wird durch
    Pro Asyl, die UNO-Flüchtlingshilfe
    die Stiftung do
    und die Drogeriemarktkette DM gefördert

    Flyer in mehreren Sprachen


    Aktuelles

    22.03.2018
    ANKOMMEN - WEGSPERREN - ABSCHIEBEN

    Veranstaltung im Rahmen des Beratungsstellenprojektes
    des Flüchtlingsrats Hamburg e.V.,

    W3, Nernstweg 32-34, Saal

    19:00 Uhr


    In den vergangenen Jahren gab es in der hiesigen Bevölkerung eine breite Solidarisierung mit Menschen, die aufgrund von Verfolgung, Krieg und elementarer lebensbedrohlicher Not aus ihren Herkunftsländern zu uns geflohen sind.
    Ein eindrucksvoller Ausdruck war die sogenannte Willkommenskultur, die sich bei uns angesichts der Grenzöffnung für Geflüchtete in den Jahren 2015/2016 entwickelt hat.

    NICHT in unserem Namen und
    NICHT ohne unseren Widerstand!!!


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    Aktuelles

    21.03.2018
    Wer Migranten aufhält bekommt dafür Geld

    Lesung und Gespräch

    Cantina fux & ganz, Bodenstedtstraße 16, Altona

    19:30 bis 21:30 Uhr


    Es gibt viele Gründe für Migration: Verfolgung und Krieg, Armut und Hunger, aber auch das Streben nach einem besseren Leben. Migration ist – kurz definiert – die mittel- oder langfristige Verlagerung des Lebensmittelpunktes. Das geschieht in großer Zahl im legalen Rahmen, aber auch außerhalb dessen und betrifft Europa in zunehmenden Maße.

    Migrationskontrolle ist daher in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck werden die Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent auf eine solche Kontrollfunktion ausgerichtet. Diese sollen ihre Bürger*innen daran hindern, nach Europa zu gelangen und erhalten im Gegenzug Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Selbst Regime, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, sind in diese Politik eingebunden.

    Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migrant*innen aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten aber profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa selbst. Neben dem Reflex der Abschottung gibt die EU Politik vor, "Fluchtursachen bekämpfen" zu wollen - vor allem durch Förderung wirtschaftlicher Ansätze vor Ort, die Migranten zum Dableiben bewegen sollen.

    Lesung und Diskussion mit

    Christian Jakob, Autor des Buchs „Diktatoren als Türsteher Europas“ (Ch. Links Verlag)
    und Kirsten Maas-Albert, Herausgeberin des Buchs „Die Orangen in Europa schmecken besser“ über Fluchtursachen, ihre Bekämpfung und was daran nicht stimmt (Schriftenreihe Demokratie der Heinrich Böll Stiftung)

    Moderation: Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg e.V.

    Veranstaltet von umdenken Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg e.V.

    Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung

    weitere Information
  • http://calendar.boell.de/de/event/was-weiss-ich-critical-whiteness-0


  • Aktuelles

    15.03.2018
    Flüchtlingslager abschaffen!!!

    Informations-Austauschtreffen zum sogenannten
    "Ankunftszentrum" für Geflüchtete in Rahlstedt/Meiendorf, Hamburg

    im Sozialen Zentrum, Meiendorferstr. 47, Hamburg

    18:00 Uhr


    Hallo zusammen,
    es gibt jetzt einen Raum in unmittelbarer Nähe des sogenannten "Ankunftszentrums" für Geflüchtete in Rahlstedt/ Meiendorf, in welchem regelmäßig eine unabhängige Beratung und Unterstützung für dort untergebrachte Menschen stattfinden kann!


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    Aktuelles

    10.03.2018
    Demonstration gegen Abschiebungen nach Ghana und überallhin!


    UBahnhof Alter Teichweg/ Kulturhof Dulsberg

    16:30 Uhr


    Der 10. März wird in Ghana als "Unabhängigkeitstag " gefeiert. Ein Tag, an dem in Ghana eine Pseudo-Unabhängigkeit gefeiert wird. Wir sehen diesen Tag nicht als Grund, etwas zu feiern - ganz im Gegenteil:Wir rufen für den 10. März dazu auf, gegen die deutsche Abschiebepolitik nach Ghana und in andere Länder zu demonstrieren.

    Die Situation in Ghana ist unverändert unerträglich. Von den 100 Millionen Euro, die von Seiten der EU, v.a. Deutschlands dorthin geflossen sind, haben die Menschen im Land nichts gesehen. Das Bildungssystem marode, das Verkehrssystem ein schlechter Witz - die Bildung sei ein Schlüssel zum Erfolg, wird uns erzählt. Das Geld dafür ist in die Taschen korrupter Politiker geflossen, die damit diesen Schlüssel an sich gerissen haben!

    Wir fordern ein Ende der unlauteren Verhandlungen Deutschlands und der anderen EU-Regierungen mit Regierungen afrikanischer Länder über die willkürliche Ausstellung von Reisedokumenten! Die ghanaische Regierung fordern wir auf, die Zusammenarbeit mit Deutschland zur Beschleunigung der Abschiebeverfahren zu beenden!

    Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht - und das nicht nur für Menschen aus privilegierten (europäischen) reichen Industrieländern!!

    weitere Information
  • https://www.facebook.com/events/103053827182729/


  • Aktuelles

    03.03.2018
    The International Women Space lesen aus den Leben geflüchteter Frauen

    Buchvorstellung // Book Reading
    in der Mokry (Mokrystr. 1, S-Bahn Veddel & Bus 13 Haltestelle ‚Stübenplatz‘, 5min Fußweg)

    16:00 Uhr

    Eintritt frei


    Mit dem Ziel Erfahrungen für einen gemeinsamen Kampf zusammen zu bringen, begann die Berliner Gruppe International Women Space (IWS) 2013 ein Buchprojekt.
    Das Ergebnis IN UNSEREN EIGENEN WORTEN schreibt von den individuellen Geschichten von geflüchteten Frauen.
    Zehn Texte auf Englisch und Deutsch versammeln einige Gründe, warum Frauen aus anderen Orten der Welt nach Deutschland kamen oder dabei aufgehalten wurden. Im Buch erzählen sie von ihren leidvollen Erfahrungen und der Entscheidung zu fliehen. Es sind mutige und starke Frauen, die berichten, denn – wie es im Vorwort heißt – es ist „nicht einfach, sich an eine schreckliche Vergangenheit zu erinnern oder eine unerträgliche Gegenwart zu analysieren“. Das Buch zeigt aus der Perspektive der Betroffenen einmal mehr, warum es unbedingt notwendig ist, dass die aktuelle Asylpolitik das Leben dieser und vieler anderer Frauen in den Blick nimmt, ihre Umstände verbessert und nicht durch Verschärfungen der Asylgesetze und Abschiebungen rassistischer Propaganda in die Hände spielt.

    ENGLISCH MIT DEUTSCHER ÜBERSETZUNG // MIT KINDERBETREUUNG // EINTRITT FREI

    Organisiert von

    NINA – FraueN IN Aktion // womeN IN Action
    und dem Beratungsstellenprojekt des Flüchtlingsrat Hamburg e.V.

    unterstützt von

    Pro Asyl
    der UNO-Flüchtlingshilfe
    der Stiftung :do und der Drogeriekette dm (1. Projektjahr)


    weitere Information
  • https://www.facebook.com/events/410017702760033/


  • Aktuelles

    17.02.2018
    Don't Send Afghans Back - Protest - Hamburg

    Protest - Hamburg

    Demo

    Hachmannplatz

    14:00 bis 18:00 Uhr


    Afghanistan ist das zweitgefährlichste Land der Welt. Die 'leichtfertigen' Entscheidungen der Regierungen Europas , Menschen in ein Land zurück zu deportieren, das während ihrer Abwesenheit nur noch gefährlicher geworden ist, ist nicht nur eine Verletzung der Menschenrechte sondern auch ein Verbrechen allein gegen die Menschlichkeit.
    Es handelt sich dabei auch um einen Deal zwischen der deutschen und afghanischen Regierung der 2016 in Brüssel geschlossen wurde, geflüchtete Menschen wieder nach Afghanistan zurückzudeportieren- gegen "Bezahlung"

    Der afghanische Präsident Ashraf Ghani und seine Vertreter besuchen im Rahmen einer Sicherheitskonferenz an diesem Tag Deutschland und werden in München eintreffen, um mit Politikern und Verantwortlichen zu sprechen. Dagegen wollen wir ebenso unseren Protest zum Ausdruck bringen!

    Wir sagen, dass das Deportieren von afghanischen und anderen betroffenen Asylsuchenden sofort beendet werden muss!

    KEINE DEALS MEHR AUF DEM RÜCKEN DER GEFLÜCHTETEN MENSCHEN !!

    Wenn Ihr mit uns zusammen etwas an dieser Situation ändern wollt, kommt zur Demonstration in Hamburg und sprecht aus im friedlich lauten Protest, dass es diese unmenschlichen Deportationen in Kriegsländer wie Afghanistan nicht geben darf! Öffnet Eure Augen und Herzen.

    Cu in HAMBURG!!!

    Übersicht aller Proteste Europaweit auf :
  • www.dontsendafghansback.eu


  • Aktuelles

    11.02.2018
    Kannouta

    Eine Dokumentation über die Lebensrealität junger Tunesier und deren Gründe, die gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Europa auf sich zu nehmen

    Fux-Kaserne, Bodenstedtstr. 16, Altona
    (Eingang im Hinterhof)

    18:00 Uhr
    Eintritt frei


    Der Film Kannouta von Zied Ben Taleb erlaubt einen intensiven Blick auf die Gefühlslage junger Tunesier, für die der Versuch, ihr Glück in Europa zu suchen, oft den einzigen Ausweg aus einer sozialen und ökonomischen Misere bedeutet – koste es, was es wolle.


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    Aktuelles

    29.01.2018
    BREAK ISOLATION - STOP DEPORTATION

    Mobilisierungsveranstaltung zur Mahnwachenwoche vom 28.01. – 04.02.2018
    vor dem Flüchtlingslager in Nostorf/Host

    Veranstaltung im Rahmen des Beratungsstellenprojektes des Flüchtlingsrats Hamburg e.V. und der Antira Horst AG Hamburg in Kooperation mit PRO BLEIBERECHT (Mecklenburg-Vorpommern)

    Saal Centro Sociale, Sternstraße 2, Hamburg

    19:30 Uhr
    Die Missstände im Flüchtlingslager Nostorf/Horst in Mecklenburg-Vorpommern, das von der Freien und Hansestadt Hamburg entgegen dem Protest zahlreicher im Flüchtlingsbereich engagierter Initiativen und Organisationen seit 2006 als Wohnunterkunft der Zentralen Erstaufnahme Hamburg genutzt wird, waren in den vergangenen Jahren immer wieder Anlass für Proteste der dort zwangsuntergebrachten Geflüchteten.

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    Aktuelles

    26.01.2018
    Überall ist Afrîn -
    Überall ist Widerstand

    Aktionstag

    16:00 Uhr Kundgebung: Überall ist Afrin– Überall ist Widerstand - Kurt-Schumacher-Allee 10
    18:00 Uhr Podiumsdiskussion: Quo Vadis Türkei – Uni HH, Philosophenturm Hörsaal D
    19:00 Uhr Kundgebung: Überall ist Afrin – Überall ist Widerstand - Thalia Theater, Alstertor


    Seit dem 19.01.2018 greift das türkische Militär mit Hilfe verbündeter islamistischer Milizen Afrîn, den westlichen Kanton Rojavas (Nord-Syrien), an. Der türkische Staatspräsident Erdogan hatte verkündet, die südliche Grenze der Türkei „vom Terror säubern zu wollen“. Gemeint ist damit nicht, den in der Region wütenden sog. Islamischen Staat anzugreifen, der, ganz im Gegenteil sogar finanziell und militärisch von der Türkei unterstützt wird, stattdessen gilt die Militäroffensive dem basisdemokratischen und selbstverwalteten Gesellschaftsmodell, welches in den vergangenen Jahren in Rojava errichtet wurde.

    Im Nahen Osten wird ein Stellvertreterkrieg geführt, in dem sich die verschiedenen imperialistischen Mächte gegenüber stehen und versuchen, ihren Einfluss auszuweiten und zu sichern.


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    Aktuelles

    13.01.2018
    Networking-Meeting

    für das We’ll come united Treffen in Kassel am 2./ 3. Februar

    15:00 Uhr
    NEW HAMBURG & café nova, Wilhelmsburgerstraße 73, 20539 Hamburg



    Die Demonstration "We’ll come united: For politics of solidarity. Together for all“ am 16. September in Berlin war großartig! Die verschiedenen Alltagskämpfe und -praxen wurden mit rund 20 Themen-Trucks auf eindrucksvolle und starke Weise hör- und sichtbar.


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    Aktuelles

    07.01.2018
    Protest- und Gedenk-Demonstration an Oury Jalloh

    14:00 Uhr in Dessau Hauptbahnhof

    Abfahrt aus Hamburg: 07:00 Uhr ab Sternschanze


    Liebe Communities, Aktivist*innen, Freund*innen und Unterstützer*innen unserer Gedenk- und Protest-Demonstration an Oury Jalloh am heutigen 7. Januar 2018 in Dessau:

    Lasst uns ein klares Zeichen gegen die kontinuierlich tödliche und rassistische Gewalt des Staates und der systematischen Straflosigkeit für die Täter*innen setzen!

    Wir freuen uns, dass Oury's Bruder Saliou Diallo aus Guinea nach Dessau gekommen ist, um mit uns gemeinsam zu gedenken und zu demonstrieren.

    siehe
  • https://initiativeouryjalloh.wordpress.com/mobilisierung-2018/

  • https://www.facebook.com/ouryjallohinfo/


  • Leitfaden zur Jobsuche fuer Fluechtlinge in drei Sprachen
    Leitfaden

    website
  • https://sites.google.com/view/jobs-fuer-fluechtlinge



    Save the Aquarius and Rescue at Sea

    For the attention of all states in Europe

    This petition is run by SOS MEDITERRANEE and Médecins Sans Frontières (MSF)

    hier kann die Petition unterschrieben werden:

  • https://you.wemove.eu/campaigns/save-the-aquarius-and-rescue-at-sea



  • Das Recht auf Familie gilt für alle

    Hamburger Wohlfahrtsverbände kritisieren Kompromiss zum Familiennachzug

    Positionspapier



    Sammelabschiebungen nach Afghanistan:

    Handeln statt Panik

  • http://w2eu.info/germany.en/articles/germany-deportation-afghanistan.en.html



  • Hamburg hat Platz

    Presseerklärung vom 30.01.2017 "holt endlich die Menschen aus der Kälte"

    Petition "Hamburg hat Platz" bitte unterschreiben!!
  • https://weact.campact.de/petitions/hamburg-hat-platz