Aktuelles                                                                      Aktualisiert am: 14.01.2019

Aktuelles

25.01.2019
Horst in Mecklenburg-Vorpommern, 2019:
EU-Rechte für geflüchtete Menschen werden verweigert

Info Veranstaltung

Schwarze Katze, FAU Fettstraße 23, Hamburg
ab 19:00 Uhr Essen und Info
ab 20:30 Kneipe


Wir setzen unsere Solidarität gegen ihre Isolation.
Für eine Gesellschaft jenseits von Ausgrenzung & Unterdrückung.
Gemeinsam gegen rassistische Asylpolitik!
Wir wollen mit euch über die Forderungen der Menschen in Horst sprechen und Strategien entwerfen.


In Folge des Pogroms 1992 von Rostock-Lichtenhagen wurde die Erstaufnahme aus dem städtischem Gebiet Rostocks nach Nostorf/Horst verlegt. Der Alltag in einer ehemaligen Kaserne bedeutet für die Menschen Isolation, Ausgrenzung und Diskriminierung. Dies ist politisch gewollt und Horst ist dabei bundesweit kein Einzelfall. Jetzt hat zwar das Land Hamburg zu September 2019, den Vertrag gekündigt, in Mecklenburg-Vorpommern hingegen, wird über die Umwandlung in ein sogenanntes Ankerzentrum diskutiert.

Die Realität derjenigen die in Horst um ein Bleiberecht kämpfen ist geprägt von Verweigerung medizinischer Behandlungen über Jahre, sowie versperrten Rechtswegen ohne ausreichende Beratung. NGOs und Personen, die Beratung, Unterstützung und Begleitung anbieten, ist der Zutritt in das Lager und zu den Menschen verboten.

Seit 2013 sollten Mindeststandards an Rechtsstaatlichkeit, Versorgung und Freizügigkeit für geflüchtete Menschen in den Mitgliedsstaaten durch die europäische Aufnahmerichtlinie gesichert werden. Es gibt keine Umsetzung dieser Richtlinie in Horst und anderen Lagern!

Dies veranlasste antirassistische Aktivist*innen im Frühjahr 2016 gegen die verantwortlichen Länder HH und M-V zu klagen.

Dabei wird das Ziel verfolgt, ein regelmäßiges Zutrittsrecht für unterstützende NGOs zu dem Lager in Horst und auch in Erstaufnahmeinrichtungen in HH und MV rechtlich zu garantieren. Unterstützt wird die Klage von PRO ASYL.

Gegen diese Entwicklungen zu kämpfen wird durch zunehmende Repressionen immer schwieriger, deshalb wollen wir mit euch über die Forderungen der Menschen die derzeit in Horst sind sprechen und gemeinsame Strategien entwerfen um die Diffamierung und Entrechtung von geflüchteten Menschen zu stoppen und rassistischer Hetze den Nährboden zu entziehen.

Isolation durchbrechen!

Infos
  • http://www.facebook.com/kundgebung.horst

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    15.01.2019
    Leistungen für Migrant*innen und Geflüchtete
    nach dem Asylbewerberleitungsgesetz und SGB, Teil II

    Fortbildung im Rahmen des Beratungsstellenprojekts
    mit Ulrike Seemann-Katz (Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge – NAF)

    W3, Nernstweg 32, Clubraum
    18:00 bis 20:30 Uhr


    Nachdem bei der ersten Fortbildung zum Thema „Leistungen für Migrant*innen und Geflüchtete nach dem Asylbewerberleitungsgesetz und SGB“ schwerpunktmäßig die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz thematisiert wurden, geht es im jetzt folgenden Teil II maßgeblich um Ansprüche auf Leistungen nach dem SGB.

    Die Fortbildung richtet sich an Geflüchtete und Migrant*innen sowie an deren ehrenamtliche Helfer*innen und Berater*innen. Gegenstand der Fortbildung ist, welche Rechte auf Leistungen Migrant*innen und Geflüchtete in der BRD haben.

    Die Fortbildung möchte Orientierung in Dschungel der Paragraphen des SGB und AsylBLG schaffen. Wem stehen die Leistungen zu? Was sind die Unterschiede zwischen den Leistungen nach dem SGB und dem AsylBLG? Wie werden Leistungen beantragt? Wie sehen die Übergänge zwischen den verschiedenen Behörden aus, wenn sich der Status der Person ändert? Wie schafft man einen lückenlosen Übergang von einem Leistungsträger zum anderen?

    Diese und weitere Fragen wird unsere Referentin Ulrike Seemann-Katz in der Fortbildung beantworten. Nach dem Vortrag bleibt Zeit für Fragen und Diskussion.

    Bitte meldet euch für die Fortbildungen bis 14.01. an unter
    info@fluechtlingsrat-hamburg.de

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    15.01.2019
    Griechenland, die ökonomische Krise, Syriza und die Flüchtlinge

    Das erste Treffen des Ottenser Gesprächskreises zu Flucht und Migration in 2019
    mit Joachim Bischoff

    im WillkommensKulturHaus, Bernadottestr.7 Ecke Susettestr.11
    19:00 Uhr


    Seit nunmehr fast 3 Jahren fordert der OGFM und der Aktionskreis Hamburg Hat Platz gemeinsam mit vielen anderen Organisationen, Bündnissen und Gruppen, dass der Hamburger Senat eine Initiative ergreift, 1000 Flüchtlinge zusätzlich aufzunehmen, die unter erbärmlichen Bedingungen in Griechenland festgehalten werden. Nichts ist in dieser Hinsicht passiert, obwohl die Lage der Geflüchteten besonders auf Lesbos und Samos immer verzweifelter wird. Im dritten Winter seit Schließung der Balkanroute müssen wieder viele von ihnen in Zelten und katastrophal überbelegten Lagern ausharren.

    Wie sind ihre Perspektiven? Was tut sich in Griechenland? Wie nutzt die von Syriza geführte Regierung ihre wiedergewonnene Souveränität?

    Dazu legt der Soziologe, Buch-Author und Mitherausgeber der Zeitschrift "Sozialismus" Joachim Bischoff seine Sichtweise dar.

    Sein Vortrag gliedert sich wie folgt:

    1. Gesellschaftlich-politische Perspektiven Griechenlands in 2019
    2. Bilanz des Troika-Regimes (IMF, EZB, ESM)
    3. Syriza Strategie
    4. Flüchtlinge in Griechenland

    Aktuelles

    13.01.2019
    Erinnern heißt handeln:
    GEMEINSAM GEGEN DEN HASS

    Eine Veranstaltung aus der Reihe:
    Gegen das Vergessen Podiumsdiskussion

    Polittbüro, Steindamm 45 20099 Hamburg (Nähe Hbf/U-Bahn Lohmühlenstr.)
    13:00 Uhr

    Eintritt: frei


    mit Esther Bejarano, Überlebende der KZ Auschwitz und Ravensbrück
    Dr. Detlef Garbe, Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Dr. Regula Venske, Schriftstellerin, Präsidentin des PEN Deutschland
    Ruben Herzberg,ehemaliger Schulleiter, Pädagoge David Begrich, Arbeitsstelle Rechtsextremismus, Miteinander e.V.,
    Magdeburg Aktivisten aus der Antifa
    Schüler*innen Hamburger Schulen ohne Rassismus/Schulen für Courage

    Musik: Liedermacher Shekib Mosadeq und Band

    Mit dem Rollstuhl erreichbar, bei Voranmeldung wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

    Eine Veranstaltung vom
    Hamburger Bündnis gegen Rechts

    Hamburger Bündnis gegen Rechts
  • www.keine-stimme-den-nazis.org

    Unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg.


  • Leitfaden zur Jobsuche fuer Fluechtlinge in drei Sprachen
    Leitfaden

    website
  • https://sites.google.com/view/jobs-fuer-fluechtlinge



    Save the Aquarius and Rescue at Sea

    For the attention of all states in Europe

    This petition is run by SOS MEDITERRANEE and Médecins Sans Frontières (MSF)

    hier kann die Petition unterschrieben werden:

  • https://you.wemove.eu/campaigns/save-the-aquarius-and-rescue-at-sea



  • Das Recht auf Familie gilt für alle

    Hamburger Wohlfahrtsverbände kritisieren Kompromiss zum Familiennachzug

    Positionspapier



    Sammelabschiebungen nach Afghanistan:

    Handeln statt Panik

  • http://w2eu.info/germany.en/articles/germany-deportation-afghanistan.en.html



  • Hamburg hat Platz

    Presseerklärung vom 30.01.2017 "holt endlich die Menschen aus der Kälte"

    Petition "Hamburg hat Platz" bitte unterschreiben!!
  • https://weact.campact.de/petitions/hamburg-hat-platz