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Aktuelles
20.05.2008
Eine Familie wurde auseinander gerissen

Treffen aller Beteiligten zur Unterstützung der Familie G.
Sitzungsraum der Heilandskirchengemeinde
Winterhuder Weg 132, Hamburg

Ende März ereignete sich folgendes:
Vater, Tochter und Sohn einer armenischen Familie wurden abgeschoben!

Es ist kaum zu fassen, aber Ende März passierte das, wovor vermutlich viele Familien die in Hamburg „nur“ geduldet sind, Angst haben. Eine Familie wurde auseinander gerissen. Der Vater von Familie G., seine 14 jährige Tochter und sein 10 Jahre alter Sohn wurden nach Armenien abgeschoben. Eine weitere Tochter, die in Hamburg geboren ist und deren Mutter leben deshalb zur Zeit alleine in Hamburg. Die beiden älteren Kinder waren bereits gut integriert und gingen in Hamburg auf die Heinrich-Hertz Schule. Doch wie kann es sein, das eine Familie die bereits seit 8 Jahren in Hamburg lebt, getrennt und ein Teil einfach so abgeschoben wird? Denn eigentlich ist es gesetzlich nicht vorgesehen, dass Familien, mit Kindern, getrennt werden. Der besondere Albtraum in dieser Situation ist für alle Familien, dass diese „Abschiebeaktionen“ von der Ausländerbehörde bevorzugt in der Nacht durchgeführt werden. Kinder die mit einem schweren Trauma, aus Kriegsgebieten zu uns kommen werden durch solche Handlungen zusätzlich schwer belastet.

Uns allen ist bekannt, wie falsch solches Handeln ist und dass die Familien in den kalten Tod zurückgeschickt werden.

Deshalb möchten wir SIE auffordern die Augen nicht zu schließen. Wir müssen gemeinsam etwas dafür tun, das Familie G. wieder gemeinsam in Hamburg leben kann und anderen Familien ein ähnliches Schicksal erspart bleibt! Gönnen wir diesen Menschen doch ein warmes Dach über dem Kopf und ein sicheres Leben.

Information durch:
Schüler der Erich-Kästner-Gesamtschule in Zusammenarbeit mit dem Bleiberechts-Ausschuss der GEW und dem Flüchtlingsrat Hamburg.

Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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