Lagerpolitik

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01.10.2016
Break Isolation
Stop Deportation


Demo vom Bahnhof Rahlstedt zum "Ankunftszentrum"

Anreise kann leider nicht mit dem R 81 nach Rahlstedt erfolgen, da Schienenareiten am 1.10. durchgeführt werden.
Es wird ein Schienen Ersatz Verkahr (SEV) eingesetzt.
So wie ich das sehe gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Um 11:14 Uhr mit der S1 (Richtung Barmbek) zur Wandsbeker Chaussee und von dort mit dem SEV-Bus nach Rahlstedt. Ankunft 11:44 Uhr.

2. Um 11:13 Uhr mit dem SEV-Bus vom Hbf (Kirchenallee) direkt nach Rahlstedt. Ankunft 11:44 Uhr.

3. Um 11:08 Uhr mit der U1 (Richtung Volksdorf) nach Farmsen und von dort mit dem 368er Bus nach Rahlstedt. Ankunft 11:43 Uhr.


"Selektives Ausschließen, Isolation & Abschiebung von Geflüchteten stoppen!
Institutionellen Rassismus des "Ankunftszentrums" Rahlstedt beenden!"


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10.bis 12. 08.2016
Women in Exile & Friends auf Bustour



"Women in Exile" ist eine feministische selbstorganisierte Initiative von und für geflüchteten Frauen* aus Berlin-Brandenburg, die seit 2002 besteht.

Mit ihrer zentralen Kampagne und Forderung „Keine Lager für Frauen* und Kinder - Lager abschaffen!“ startet die Gruppe in diesem Sommer wieder eine bundesweite Bustour um sich gemeinsam mit anderen Frauen* aus unterschiedlichen Städten dem bestehenden Rassismus und Sexismus lautstark entgegenzustellen und für eine Veränderung der Lebensbedingungen von geflüchteten Frauen* zu kämpfen – hin zu einer Gesellschaft ohne Ausgrenzung und Diskriminierung.


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18.05.2016
Musterklagen in Hamburg und Schwerin gegen Innensenator / Innenminister
für ein ungehindertes Zutrittsrecht von beratenden NGOs und Ehrenamtlichen

Pressegespräch
18.5.16 um 12:30 Uhr vor dem Verwaltungsgerichts Hamburg , Lübeckertordamm 4


Musterklagen in Hamburg und Schwerin gegen Innensenator / Innenminister für ein ungehindertes Zutrittsrecht von beratenden NGOs und Ehrenamtlichen

Erstaufnahmeeinrichtung = EAE in HH ist gerade am 12.5. in Betrieb genommen worden. Sie hat eine Kapazität für ca. 2300 Menschen.

Aufgrund der Gesetzesverschärfungen im Asylrecht werden immer mehr Flüchtlinge kaserniert, abgeschottet von Gesellschaft und Hilfe . Das Großlager bei Heidelberg zeigt, dass die Flüchtlinge für Unterstützer_innen und Beratende nicht mehr erreichbar sind. Heidelberg ist für die neue EAE in Rahlstedt Vorbild.

Der Zugang von unabhängiger Beratung im Lager Horst / Mecklenburg, in das Hamburger Flüchtlinge ausgelagert werden, wird seit Jahren systematisch behindert und verhindert . Diesen Rechtsbrüchen gilt es , entgegenzuwirken.
Der Flüchtlingsrat Hamburg lässt jetzt - unterstützt von PRO ASYL e.V. - gerichtlich überprüfen , dass er Zutrittsrechte in die Lager hinein nach Verfassung und Europarecht hat , insbesondere nach der sog. Aufnahmerichtlinie 2013/ 33 / EU.

Die Klage in Hamburg wird mit einer Gruppe Betroffener öffentlich im Gericht übergeben.

Presseerklärung

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28.03.2015
Solifest vor dem Flüchtlingslager in Horst

LAGER HORST ABSCHAFFEN

Abfahrt: 11:30 Uhr S-Sternschanze


Seit 1993 existiert das gefängnisähnliche Erstaufnahmelager für Mecklenburg-Vorpommern in Nostorf/Horst.
Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen führte 1992 dazu, dass die Erstaufnahme von Rostock nach Horst verlegt wurde. Neben der de facto Abschaffung des Asylrechts wurde auf Bundesebene mit dieser Verlegung auf regionaler Ebene der Forderung des rassistischen Mobs nachgekommen.
Seit 2005 fungiert es zusätzlich als Abschiebelager.


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08.02.2015
Gegen das Lager in der Schnackenburgallee
Never mind the Papers!

Kundgebung

Schnackenburgallee 81 (HSV Parkplatz Stellingen)
14:00 Uhr


  • Wir fordern das Recht, selbstbestimmt leben zu können, wo und wie wir wollen!
  • Wir fordern die Möglichkeit, arbeiten und studieren zu können!
  • Wir fordern einen freien Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle!
  • Wir fordern ein Ende aller Abschiebungen!

    SCHLUSS MIT DER LAGERUNTERBRINGUNG VON FLÜCHTLINGEN - IN HAMBURG UND ÜBERALL!
    GLEICHE RECHTE FÜR ALLE MENSCHEN ÜBERALL !


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  • Lagerpolitik

    05.02.2015
    Gemeinsam mit Flüchtlingen wohnen

    Podiumsdiskussion

    W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Nernstweg 32 – 34,22765 Hamburg
    19:00 Uhr


    Diese Veranstaltung wendet sich an Menschen aus Altona, die dort wohnen und/oder arbeiten, Bürgerinnen und Bürger in politischer Verantwortung sowie an Aktive in der Hamburger Flüchtlingsarbeit.
    Eingeladen sind auch Fraktionen der Bezirksversammlung Altona und der Bürgerschaft.


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    30.10.2014
    Demonstration
    für unser Recht auf Gleichberechtigung

    Flüchtlinge aus der Schnackenburgallee
    mit Unterstützung von Antira.Horst.AG und Flüchtlingsrat Hamburg
    rufen zur Demo auf

    Gegen die katastrophale Situation in der wir im Lager der Schnackenburgallee leben müssen
    (HSV Parkplatz in Stellingen)

    14.00 Uhr Hauptbahnhof, Glockengießerwall, Hamburg


    Wir müssen mit mehr als 1200 menschen im Flüchtlingslager in der Schnackenburgallee leben.
    Wir müssen in Containern und Zelten leben.
    Wir sind nicht nach Deutschland gekommen, um unter solchen Bedingungen leben zu müssen.
    Wir sind Menschen, keine Dinge!


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    27.09.2014
    SCHLUSS MIT DER LAGERUNTERBRINGUNG VON FLÜCHTLINGEN -
    IN HAMBURG UND BUNDESWEIT!

    Fahrraddemo vom Bahnhof Altona zur Massenunterkunft Schnackenburgsallee
    Beginn 12:30 Uhr, Bahnhof Altona, Ausgang Ottenser Hauptstraße

    danach gemeinsam weiter zum Fest vor der zentralen Erstaufnahme, Alte Post Harburg


    Seit Jahren engagieren sich Menschen in Hamburg und bundesweit gegen die Zwangsunterbringung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Massenlagern.
    Diese dient einzig zur Ausgrenzung, Demütigung und Abschreckung von Flüchtlingen und dazu, diesen Menschen das Gefühl zu geben, unerwünscht zu sein.


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    26.09.2014
    Unterbringungssituation von Flüchtlingen in Hamburg

    Pressekonferenz
    in der Rathauspassage unter dem Rathausmarkt Hamburg
    11.00 Uhr


    Teilnehmende:
    Sigrid Töpfer, Rechtsanwältin, Flüchtlingsrat Hamburg
    Franz Forsmann Flüchtlingsrat Hamburg und Anti Lager AG
    Holude und Jamil, Flüchtlinge aus dem Lager Schnackenburgallee
    Jan, Sprecher der Fahrraddemo gegen Lagerunterbringung am 27.09.14 und AntiRa-Horst-AG
    Lana, Sprecherin der Refugee Welcome Initiative Harburg
    Florentin, Sprecher des Refugee Welcome Schanzenfest am 28.09.20114


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    08.04.2014
    Internationaler Tag der Roma: worldwide Roma movement!

    DEMO 16 Uhr in Berlin Bundeskanzleramt


    Wir fordern:
    Sofortige Abschaffung rassistischer Sondergesetze, die Menschen ausgrenzen!
    Gegen die Isolation von Flüchtlingen in Lagern!
    Alle bleiben – mit einem sicheren Bleiberecht!


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    29.03.2014
    LAGER HORST ABSCHAFFEN

    Kundgebung und Solifest vor dem Flüchtlingslager in Horst
    Treffpunkt: 11:00 Uhr S-Sternschanze


    Gemeinsam gegen diese Asylpolitik:
    Wir wollen den dort untergebrachten Geflüchteten zeigen, dass sie nicht alleine sind.

    Deshalb werden wir am Samstag mit Musik und VoKü nach Horst fahren, um unsere Solidarität gegen ihre Isolation und Ausgrenzung zu setzen.

    Anreise:
    Treffpunkt für die Anreise mit Bussen, privaten PKW und öffentlchen Verkehrsmitteln:
    11:00 Uhr S-Sternschanze

    Tickets für die Busse im Infoladen Schwarzmarkt und in der Schanzenbuchhandlung.


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    24.02.2014
    Keine Abschiebung ins Elend
    Bleiberecht jetzt!

    Berichte über die Situation von Roma
    in Serbien, im Kosovo und Mazedonien

    Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstraße 55, 20359 Hamburg
    18.00 bis 22.00 Uhr


    In Mazedonien ist alles scheiße!", sagt ein Mädchen, das nach Mazedonien abgeschoben wurde.
    Die Sozialistische Jugend -Die Falken berichten in einem Vortrag und mit einer Ausstellung über ihre Reise nach Mazedonien, bei der sie viele Abgeschobene trafen.


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    28.09.2013
    Keine Profite mit der Miete!
    Die Stadt gehört allen!

    Bundesweiter Aktionstag
    Demonstration in Hamburg

    Millerntorplatz (U-Bahn St.Pauli)
    14.00 Uhr


    der Flüchtlingsrat Hamburg ruft auf, sich an der "Recht auf Stadt"-Demo zu beteiligen!



    Wer die Stadt dem Markt überlässt, weiß, dass nur die „Kaufkräftigen“ auf ihre Kosten kommen.
    Das Menschenrecht auf Wohnen, auch für Geflüchtete, kann nur gewährleistet werden, wenn der Ausstieg aus dem profitorientierten Wohnungsmarkt gelingt.


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    10.04.2013
    Recht auf Stadt! Für Alle!
    Auch für MigrantInnen, Flüchtlinge und Obdachlose

    Diskussionsabend
    Ev. Luth. Kirchengemeinde, Merkenstraße 4
    19.00 Uhr


    Momentan scheint es in Billstedt nur noch ein Thema zu geben: Es sollen 60 AsylbewerberInnen auf der Fläche der alten Schule am Oststeinbeker Weg untergebracht werden. Dies wird von einem Teil der AnwohnerInnen aus den unterschiedlichsten Gründen abgelehnt.

    Es gibt Kritik, die aber niemals auf dem Rücken der Flüchtlinge ausgetragen werden darf, denn sie haben keinerlei Einfluss auf ihre Lebensgestaltung.


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    Lagerpolitik
    23.03.2013
    Refugees Revolution Demo in Berlin

    Schluss mit Residenzpflicht, Lager & Deportation
    Oranienplatz in Berlin
    Beginn 14.00 Uhr


    “In Bezug auf das Recht auf Bewegungsfreiheit: Der Angeklagte ist kein Deutscher und somit nicht Träger dieses Rechts!” (Deutsche Richterin in einem Strafprozess wegen Verletzung der Residenzpflicht, Potsdam, Februar 2013)

    Seit einem Jahr kämpfen wir gegen rassistische, nationalistische Gesetze, welche die Privilegien von “Deutschen” auf Kosten der Menschenrechte von Flüchtlingen verteidigen.

    Seit März 2012 haben sich Protestcamps von Flüchtlingen in ganz Deutschland verbreitet. Durch diese Aktion haben wir die Residenzpflicht Lagerpflicht gebrochen. Flüchtlinge haben die Residenzpflicht gebrochen und sind über 600 km von Würzburg nach Berlin marschiert, flankiert von einer Bustour durch West- und Norddeutschland.

    Aus Hamburg wird es eine gemeinsame Busanreise zur Demo nach Berlin geben!
    Karten (20 Euro bzw. 30 Euro Soliticket) gibt´s im Schanzenbuchladen

    Abfahrt Bus 23.3.2013 - 8 Uhr S Sternschanze

    Lasst uns gemeinsam ein starkes Signal für den Kampf der Refugees zeigen!
    Kommt am 23. März mit zur Demo nach Berlin! Support the Refugees Revolution!


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    Lagerpolitik
    16. bis 18.03.2013
    Refugee Revolution Bus Tour erreicht am 16.03.2013 Hamburg

    Pressemitteilung und Einladung zur Pressekonferenz

    Vor wenigen Tagen ist die Refugee Revolution Bus Tour in Karlsruhe und Köln erschreckender Polizeigewalt ausgesetzt gewesen. Doch die Geflüchteten kämpfen weiter für Ihre Anliegen: Abschaffung der Residenzpflicht, die Schließung von Flüchtlingslagern und eine Einstellung von Abschiebungen sind ihre zentralen Forderungen.

    am Samstag erreicht die Bus Tour nach 3 Wochen Hamburg

    am Samstagabend um 19.30 Uhr findet ein workshop im Kölibri, Hein-Kölisch-Platz 11 (St. Pauli)statt

    am Sonntag ist ein Besuch des Erstaufnahmelagers Nostorf/Horst geplant

    am Montag, den 18.3., findet um 10 Uhr im Kölibri, Hein-Kölisch-Platz 11 (St. Pauli) eine Pressekonferenz statt



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    Lagerpolitik
    26.02.bis 20.03.2013
    REFUGEES REVOLUTION
    BUS TOUR




    Following a long tradition of refugee struggles against the violation of our human rights, we set up the Refugee Protestcamp at Oranienplatz, Berlin on the 6th of October. It‘s there, we are keeping our resistance on the streets since one year and we are still keeping our struggle on the streets and we will stay until our demands are met! We ask all of you, refugees and asylum-seekers, around Germany to break the isolation and to break the silence and join your brothers and sisters to the Protestcamp at Oranienplatz to take what is our right.

    Am 16.03. ist die Bustour in Hamburg
    Am 17.03. ist die Bustour vor dem Abschiebelager Horst


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    Lagerpolitik
    02.02.2013
    Protesterklärung der 230 abgelehnten Flüchtlinge

    nach ihrer Rückkehr von Tunis ins Lager Choucha



    Nach sechs Tagen Protest und Verhandlungen stehen unsere Forderungen immer noch im Raum. Wir haben sie weder zurück genommen noch haben wir unseren Kampf aufgegeben oder kapituliert. Wir sind keine „MigrantInnen“ unter tunesischem Recht, sondern Asylsuchende unter der Zuständigkeit des UNHCR und wir fordern Flüchtlingsschutz von den dafür Verantwortlichen (UNHCR), die Wiederaufnahme der üblichen Versorgung für uns wie für alle anderen und ein generelles Resettlement für alle in einem sicheren Land mit einem funktionierenden Schutzsystem.


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    Lagerpolitik
    28.01.2013
    Vergessen in der tunesischen Wüste?

    Flüchtlinge im Lager Choucha
    protestieren für eine Lösung

    Pressemitteilung



    Seit Februar 2011 existiert an der tunesisch-libyschen Grenze das Flüchtlingslager Choucha, in dem damals bis zu 20.000 Menschen, die vor Krieg und Verfolgung in Libyen flohen, aufgenommen wurden. Es wird vom UNHCR (UNO-Flüchtlingskommissariat) verwaltet, das Auswahlverfahren für die Anerkennung als Flüchtlinge und die Aufnahme in anderen Ländern (Resettlement) durchführte. Deutschland hat im September 2012 endlich 205 dieser Flüchtlinge aufgenommen.


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    Lagerpolitik
    18.01.2013
    Keine Abschiebungen in Diskriminierung, Armut und Obdachlosigkeit!

    Kundgebung

    Dezentraler Aktionstag für einen deutschlandweiten Winterabschiebestopp in die Balkanstaaten!

    Hauptbahnhof Hamburg
    16.00 Uhr



    Schleswig-Holstein, Thüringen, Bremen und Rheinland-Pfalz haben bereits einen Winterabschiebestopp für „besonders schutzbedürftige“; Flüchtlinge aus Serbien und Mazedonien erlassen. Wir fordern alle verbleibenden Bundesländer auf, ebenfalls Abschiebungen von Roma und anderen Angehörigen diskriminierter Minderheiten, sowie das Drängen seitens der Behörden zu einer sogenannten „freiwilligen Rückkehr“ zu stoppen!


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    Lagerpolitik
    15.12.2012
    fiesta antiracista

    um gemeinsam mit vielen interessierten Menschen
    ein Fest zu feiern, das den rassistischen Alltag aufbrechen soll

    im Gängeviertel und Hinterhof, Valentinskamp
    Anfahrt U-Bahn (U2, Gänsemarkt Richtung Caffamachereihe aussteigen) und Bus Nr. 3 (Ausstieg Johannes-Brahms-Platz)
    13.00 Uhr



    Den Fokus möchten wir dabei auf die Vernetzung legen. Das Fest bietet die Möglichkeit, sich kennenzulernen und gemeinsame Forderungen in Bezug auf antirassistische Kämpfen zu formulieren. Thematischer Schwerpunkt soll die „Wohnsituation“ von Geflüchteten sein. Wir unterstützen die Forderung nach der Schließung aller Lager und dem selbstorganisierten und selbstbestimmten Wohnen.


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    19.11.2012
    Proteste und Sitzblockade
    gegen Massenabschiebungen von Roma aus dem Lager Horst

    Pressemitteilung



    Schon am Morgen ab 8.00 Uhr versammelten sich zahlreiche solidarische Menschen vor dem Lager. Um 8.50 Uhr wurde dann spontan eine Kundgebung angemeldet, die bald auf ca. 50 Personen anwuchs, und auf der lautstark und kämpferisch der Stopp der Abschiebungen gefordert wurde. Auch durch viele Transparente und Pappschilder wurde Protest ausgedrückt.


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    Lagerpolitik
    16.11.2012
    Massenabschiebungen von Roma
    aus dem Lager Horst nach Serbien und Mazedonien stoppen!

    Pressemitteilung



    Wie Flüchtlinge aus dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst bei Boizenburg berichten, sind in den kommenden Tagen Massenabschiebungen von Flüchtlingen nach Serbien und Mazedonien geplant. Betroffen sind vor allem Roma-Familien.
    Am kommenden Montag soll ein Reisebus direkt aus dem Erstaufnahme- und Abschiebelager in Horst nach Serbien fahren.
    Weitere Abschiebungen sollen morgen und am Montag per Flugzeug über Hamburg nach Mazedonien verlaufen.


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    Lagerpolitik
    11.11.2012
    Lager Horst abschaffen
    aus Rostock-Lichtenhagen lernen !

    13.00 Uhr Kundgebung vor dem Lager Horst (Boizenburg)

    Treffpunkt in Hamburg zur Abfahrt nach Horst
    10.00 Uhr pünktlich am S-Bahnhof Sternschanze
    möglichst viele PKWs mitbringen!!!



    Seit dem 1. April 1993 existiert das gefängnisähnliche Erstaufnahmelager für Mecklenburg Vorpommern (MV) in Nostorf/Horst bei Boizenburg. Das Pogrom von Lichtenhagen 1992 führte letztlich dazu, dass die Erstaufnahme für Flüchtlinge von Rostock-Lichtenhagen nach Horst verlegt wurde. Neben der de facto-Abschaffung des Asylrechts auf Bundesebene wurde mit der Verlegung des Erstaufnahmelagers nach Horst die Forderung des rassistischen Mobs von Lichtenhagen auf regionaler Ebene erfüllt. Die Folgen für die Betroffenen dauern bis heute an.
    Das Lager befindet sich in einem Waldstück auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne in totaler Abgeschiedenheit und damit verbannt aus der öffentlichen Wahrnehmung. Seit 2005 fungiert es zusätzlich als Abschiebelager.


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    Lagerpolitik
    09.11.2012
    Rassisten Stoppen – Solidarität mit Flüchtlingen!

    "Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen:
    Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben" (Zitat von Primo Levi 1919 - 1987)

    Aufruf zur Blockierung des Nazi-Fackelmarsches am 9.11. in Wolgast



    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es zu gelenkten gewalttätigen Übergriffen gegen Jüdinnen und Juden, sowie zu Brandanschlägen auf Synagogen, Betstuben, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe. Etwa 400 Menschen wurden während der Novemberpogrome ermordet, ungefähr 30.000 in Konzentrationslager deportiert.

    Diese Tage kennzeichneten den Übergang von Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung zur systematischen Verfolgung und späterem Holocaust im Nationalsozialismus.

    74 Jahre danach, am 9. November 2012 ruft der Landesverband der NPD in MV zu einem Fackelmarsch in Wolgast auf. - Das lassen wir nicht zu!


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    Lagerpolitik
    29.09.2012
    Solidarität mit dem Protestmarsch von Flüchtlingen

    Kundgebung
    Hamburg Hauptbahnhof (Glockengießerwall)
    13.30 bis 17.30 Uhr



    Kommt alle zur Kundgebung!!
    Die Karawane Hamburg, gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Hamburg, ruft alle Menschen auf, am 29. September von 13.30 bis 17.30 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz
    (Hauptbahnhof, Glockengießerwall) zu kommen.
    Wir werden die Forderungen der Flüchtlinge für ihren Protestmarsch sichtbar machen und aktuelle Informationen geben.
    Gleichzeitig rufen wir zur Beteiligung am Marsch und zur Fahrt nach Berlin auf.


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    Lagerpolitik
    03.08.2012
    Fortsetzung der Unterbringung
    Hamburger Flüchtlinge
    in Nostorf-Horst

    offener Brief an Olaf Scholz



    gestern Morgen wurde durch Meldungen von NDR 90,3-Radio bekannt, dass es eine neue Verwaltungsvereinbarung zwischen Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zur Erstaufnahme-einrichtung für Flüchtlinge in Nostorf-Horst bei Boizenburg geben soll.
    Diese soll eine Mindestnutzung von 200 (statt bisher 30) Plätzen für Hamburger Flüchtlinge vorsehen, darunter auch Familien mit Kindern, was nach der alten Vereinbarung nur in Ausnahmefällen zulässig war. Wir sind empört angesichts dieser Meldungen und haben beim Einwohnerzentralamt um genauere Informationen über die Vereinbarung gebeten.


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    Lagerpolitik
    14.01.2012
    Solidarität mit den Menschen im Lager Horst!

    Kundgebung in Horst am Samstag, 14.01.2012
    um 12 Uhr
    Gemeinsame Anreise aus Hamburg für Bahn und Auto:
    09.30 Uhr S-Bahn Sternschanze
    Einfachste Anreise ist mit dem Auto.


    Kommt alle zur Kundgebung!!

    Seit 2006 nutzt Hamburg das Lager Nostorf/Horst in MV als Erstaufnahmeeinrichtung für die in Hamburg ankommenden Flüchtlinge.

    Der Vertrag zwischen HH und MV wurde zwar zum September 2012 gekündigt, aber erneute Verhandlungen von Seiten des SPD Senats zur Weiterführung sind im Gespräch.


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    Lagerpolitik
    07.10.2011
    Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge
    in Jürgenstorf/Stavenhagen

    Kundgebung vor dem Flüchtlingsheim in Jürgenstorf
    ab 10.00 Uhr


    Nachdem Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Lager in Jürgenstorf in einem offenen Brief die unhaltbaren Zustände in der Unterkunft kritisierten und die Schließung des Lagers forderten, kündigten sich für kommenden Freitag, den 7.10. Deligierte des Innenministeriums MV, der Ausländerbeörde Demmin und der Malteser (Träger) und andere Verantwortliche an. Das Treffen soll ein internes Behördentreffen werden- der Füchtlingsrat, das Psychosoziale Zentrum HGW und andere Unterstützer_innen sollen nicht dabei sein. Ein fairer Dialog ist somit nicht vorgesehen! Wir nehmen den Besuch zum Anlass, um mit den Bewohner_innen die sofortige Schließung des Heimes zu fordern und unsere grundlegende Kritik an der Zwangsunterbringung in Lagern, sowie der rassistischen Sondergesetzgebung Ausdruck zu verleihen.

    Wir rufen auf die Proteste zu unterstützen und zur Kundgebung nach Jürgenstorf zu kommen! Die Kundgebung wird ab ca. 10 Uhr vor dem Flüchtlingsheim in Jürgenstorf starten.

    KOMMT ZAHLREICH!- BRING YOUR FRIENDS AND FAMILIES!


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    Lagerpolitik
    27. bis 29.05.2011
    grenzfrei
    selbst bestimmt frei bewegt

    Festival in Münster am Schlossplatz


    Gemeinsam für ein selbstbestimmtes Leben und globale Bewegungsfreiheit eintreten!
    Auf zum grenzfrei festival!


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    Lagerpolitik
    10. bis 12.12.2010
    »no border lasts forever«
    vision . vernetzung . verbreiterung


    EINE KONFERENZ
    zu bilanz und perspektiven antirassistischer bewegung

    Frankfurt am Main Universität
    ffm-bockenheim, Studierendenhaus/koz, Mertonstraße 26 – 28


    Verschiedene Gruppen und Initiativen der antirassistischen Bewegung stellen vielfältige Kampagen und Projekte vor und laden zur Debatte ein.
    Die Konferenz zielt darauf, dass sich (wieder) mehr und auch neue Leute an verbindlicheren Diskussionsprozessen sowie praktischen Vernetzungsansätzen beteiligen – von der lokalen bis zur transnationalen Ebene.


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    Lagerpolitik
    23.10.2010

    Recht auf Stadt


    Demonstation
    Treffpunkt
    13.00 Uhr Uni Campus


    In Hamburg herrscht seit Jahren ein erschreckender Notstand an bezahlbaren Wohnungen – gleichzeitig stehen knapp 1,2 Millionen Quadratmeter Büroraum leer.
    Das muss sich ändern:
    Leerstand zu Wohnraum!


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    Lagerpolitik
    19.10.2010
    Familien aus Horst besuchen überraschend das GAL Fraktionsbüro




    Am frühen Nachmittag begleiteten wir, VertreterInnen vom Flüchtlingsrat HH, kmii Hamburg, Sportallee-Infobus u.a.,7 Familien mit ihren Kindern, die in Horst leben müssen zu dem GAL Fraktionsbüro.
    Die Familien wollten bei den PolitikerInnen ihr Recht auf Wohnraum in Hamburg und das Recht auf den Schulbesuch einfordern. Es waren verschiedene MedienvertreterInnen bei dem Besuch dabei, die z.T. die Familien mit uns in Horst abgeholt und mit dem Zug/Bus nach Hamburg begleitet haben.


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    Lagerpolitik
    19.10.2010
    Bleiberecht für Roma
    Annulierung des Kosovo- Rücknahmeabkommens


    Curiohaus, Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg, Räume ABC
    19.00 Uhr


    Der Flüchtlingsrat Hamburg wird diese Veranstaltung in Kooperation mit dem GEW-Bleiberechtsausschuss, der GEW-Fachgruppe Sonderschulen und der Rom und Cinti Union Hamburg durchführen.
    Die GEW Hamburg hat auch die Synchronisation des Dokumentarfilms "In der Falle, die vergessene Geschichte der Mitrovica Roma" gefördert, der die Situation der Roma im Kosovo schildert.

    Die deutsche Bundesregierung hat mit der Regierung der Republik Kosovo am 14. April diesen Jahres ein Rücknahmeabkommen über Kosovo-Flüchtlinge aus Deutschland abge-schlossen. Auf Grund dieses Abkommens sind ca. 14.000 bei uns lebende Menschen, 10 000 Roma und 4000 Angehörige anderer Minderheiten, die nach den NATO-Angriffen auf Jugoslawien 1999 geflüchtet sind, von Abschiebung bedroht. Die Abschiebungen haben bereits begonnen.



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    Lagerpolitik
    01.10.2010
    Lager Horst: Ausgrenzung mit System
    Presseerklärung zum Tag des Flüchtlings



    Heute wird unter dem Motto "Mit Diskriminierung macht man keinen Staat" bundesweit der Tag des Flüchtlings begangen. PRO ASYL und die Flüchtlingsräte der Bundesländer weisen an diesem Tag auf die unhaltbaren sozialen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland hin.


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    Lagerpolitik
    24.09.2010
    Begehung der ZEA/LGU Nostorf-Horst gerät zur Farce

    Flüchtlinge erhalten keine Chance, ihre Forderungen den Verantwortlichen vorzutragen
    und stellen Strafanzeigen gegen MitarbeiterInnen des medizinischen Dienstes

    PE des Flüchtlingsrat gemeinsam mit
    Café Exil
    Infomobil Sportallee
    Koordinationsrat der Iranerinnen und Iraner in Hamburg e.V.



    Auch bei der gestrigen Begehung der ZEA/LGU Nostorf/Horst, zu der das Innenministerium Mecklenburg-Vor-pommern eingeladen hatte, erhielten die dort zwangsweise untergebrachten Flüchtlinge nicht die Möglichkeit, ihre Forderungen den anwesenden PolitikerInnen und BehördenmitarbeiterInnen vorzustellen und diese mit ihnen zu diskutieren, obwohl dies vom Flüchtlingsrat Hamburg gleich zu Beginn der Begehung gefordert wurde.
    Auch eine Beteiligung der Flüchtlinge an der Begehung lehnten der Staatssekretär des Innenministeriums, Herr Lenz, und der Leiter der ZEA/LGU Nostorf/Horst, Herr Trzeba, ab.
    Dabei wurden die Flüchtlinge bereits in der vergangenen Woche dazu aufgefordert, ihre Forderungen zu formulieren und es wurde ihnen zugesagt, dass sie Gelegenheit erhalten, diese vorzutragen und mit den Verantwortlichen zu diskutieren.


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    17.09.2010
    Hungerstreik im Lager Nostorf/Horst

    Presseerklärung vom Flüchtlingsrat Hamburg gemeinsam mit Café Exil, Sportalleeprojekt und Koordinationsrat der Iranerinnen und Iraner in Hamburg e.V.


    Vor 5 Tagen ist Herr S. aus Afghanistan, der in der Landesgemeinschaftsunterkunft (LGU) für Flüchtlinge in Nostorf/Horst, einem Lager, das von Mecklenburg-Vorpommern (MVP) und Hamburg auch als Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung (ZEA) für die ersten 3 Monate genutzt wird, in den Hungerstreik getreten.
    Als Begründung für den Hungerstreik gab er uns gegenüber an, dass er nach drei Monaten in Nostorf/Horst nicht in eine andere Unter-kunft in Mecklenburg-Vorpommern verteilt worden sei und in Nostorf/Horst bleiben müsse.


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    Lagerpolitik
    14.09.2010
    Wie strukturelle medizinische Unterversorgung von Flüchtlingen
    tödlich enden kann

    Presseerklärung vom Flüchtlingsrat Hamburg gemeinsam mit Café Exil und Sportalleeprojekt


    Der Flüchtlingsrat Hamburg besucht seit der Auslagerung der Hamburger Erstaufnahmeeinrichtung in die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) Nostorf/Horst in Mecklenburg – Vorpommern im Jahre 2006 dort regelmäßig Flüchtlinge und Asylsuchende. Wir bekommen dabei jedes Mal Klagen über die mangelnde medizinische Versorgung und Verständigungsschwierigkeiten mit dem Personal im Medizinischen Dienst dieser Einrichtung zu hören. Die Flüchtlinge haben dort kein Recht auf freie Arztwahl, die Standardbehandlung besteht aus der Vergabe von Paracetamol, Überweisungen zu Fachärzten werden den AsylbewerberInnen häufig verweigert.
    Wir hatten bereits im vergangenen Jahr einige der gravierendsten Fälle struktureller Unterversorgung dokumentiert und öffentlich gemacht, die dem Hamburger Senat bekannt sein müssten


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    Lagerpolitik
    03.09.2009
    Unsichtbare Grenzen


    multimedia-show von Benjamin Hiller
    vom Lager Horst


    Die unsichtbaren Grenzen sind direkt vor uns - wir müssen nur die Augen öffnen!


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    Lagerpolitik
    26.bis 28.03.2009
    Flüchtlingskongress über Lager und Isolationscamps in Erfurt

    Ein Jahr nach dem Protest der Katzhütte Flüchtlinge gegen Isolationscamps in Thüringen

    Vor einem Jahr starteten wir, die Katzhütter Flüchtlinge, den Protest für die Schließung des Lagers Katzhütte. Damals formulierten Flüchtlinge zum ersten Mal Forderungen zur Verbesserung ihrer Situation im Lager. Mit der Zeit entwickelte sich der Protest und mit ihm unserer Bewusstsein und unsere Forderungen, und der Kampf in Katzhütte wurde ein Vorbild für andere Flüchtlinge, noch immer versuchen andere, davon zu lernen. Ein Jahr danach ist die Situation in Thüringen und Saalfeld-Rudolstadt nicht dieselbe geblieben. Heute zieht sich die Ausbeuterfirma K + S zurück, das Landratsamt ist auf sich alleine gestellt. Die Schließung des Lagers durch die Flüchtlinge ist jetzt mit der Hand zu greifen, es steht kurz vor davor. Das Projekt der Landrätin zur Lagererhaltung beginnt zu bröckeln und braucht nur noch einen letzten Stoß um umzufallen.


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    Vor der Übergabe der Auszeichnung an den Bürgermeister Ole von Beust
    Lagerpolitik
    02.03.2009
    Pressekonferenz zum Lager Horst

    Rathauspassage Hamburg
    11:00 Uhr


    Seit dem 1.10.2006 müssen alle in Hamburg ankommenden Flüchtlinge, die nicht auf andere Bundesländer verteilt werden, ihre ersten Monate in einem umzäunten Lager zwischen Lauenburg und Boizenburg verbringen; ein Vertrag zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sieht dies so vor.
    Auf dem Gelände einer ehemaligen Kaserne standen über 500 Plätze zum großen Teil leer, weil die Grenzabschottungs- und Abschiebepolitik die Zahl der Flüchtlinge so drastisch reduziert hatte.

    Die Hoffnungen aus dem Koalitionsvertrag haben sich nicht erfüllt. Immer noch werden Flüchtlinge aus Hamburg nach Horst gebracht.
    Das Lager stellte und stellt eine massive Verschlechterung der Lebenssituation von Flüchtlingen dar, weil....


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    Lagerpolitik
    20.02.2008
    Protestaufruf der Flüchtlinge aus dem Asyllager in Kalzhütte

    Wir, die Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft Katzhütte, bitten um Solidarität und Unterstützung!
    Wir wollen in normalen Häusern wohnen und nicht in Baracken!


    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Wir, die Asylbewerber, die in dem Flüchtlingsheim von Katzhütte leben, möchten ihnen mitteilen, dass wir unter den äußerst miserablen Zuständen in unserem Flüchtlingsheim sehr leiden und deshalb entschieden haben, auf verschiedene Art und Weise zu protestieren, um das Camp zu schließen aus den folgenden Gründen:


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    Lagerpolitik
    12.02.2008
    AusgeLagert
    Hamburger Flüchtlinge im Lager Horst (Mecklenburg - Vorpommern)

    Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe vom 11.01. bis 07.03.2008
    "Jenseits der Grenzen"
    Rassismus: ganzheitlich verstehen - gemeinsam bekämpfen!

    Kölibri, Hein Köllischplatz 12, 20359 HH
    um 19.30 Uhr


    Ende September 2006 wurde die Zentrale Erstaufnahme für Flüchtlinge in Hamburg auf dem Containerschiff Bibby Altona geschlossen und alle neuankommenden Flüchtlinge werden seitdem nach einem kurzen Aufenthalt in der Anlaufstelle Sportalle in das Lager Nostorf/Horst verbracht.
    Nach dieser Auslagerung haben sich verschiedene antirassistische Gruppen zur Horst AG zusammengeschlossen, die die Flüchtlinge dort regelmäßig zu besuchen.
    Es war uns wichtig, der Politik des Senats, etwas entgegenzusetzen.
    Wir wollten die beabsichtigte Isolation durchbrechen, indem wir Kontakt zu den Flüchtlingen herstellen und von ihren Bedingungen im Lager erfahren.
    Auf unserer Veranstaltung werden wir nach fast 1 ½ Jahren Bilanz ziehen und analysieren, wie sich die Auslagerung der Erstaufnahme insgesamt ausgewirkt hat.
    Danach werden Flüchtlinge aus ihrem Leben im Lager Nostorf/Horst berichten.

    VeranstalterIn: Horst AG


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    Lagerpolitik
    19.12.2007
    Rassistischer Übergriff auf kurdischen Asylbewerber in Boizenburg

    Veranstaltung mit dem Betroffenen
    evang. Kirche, Marktplatz, 19258 Boizenburg
    um 19.30 Uhr


    Am Sonntag, den 25.11.07 kurz nach 21 Uhr wurde nahe vom Bahnhof Boizenburg /Elbe ein kurdischer Asylbewerber aus der Türkei auf offener Straße von Rassisten misshandelt.
    Aggressiv fragte ihn jemand aus einer Gruppe, die vor dem Bahnhof stand, ob er Ausländer sei. Als er bejahte, schlugen fünf Männer mit Fäusten, Flaschen und Bierdosen auf ihn ein.
    Der blutende Mann versuchte, sich in einen Kiosk in der Nähe vom Bahnhof zu retten. Die Frau, die dort arbeitete, hatte ihn vor dem Übergriff laut gefragt, ob er Ausländer sei.
    Darauf hatte er nicht geantwortet.
    Jetzt, wo er sich vor den prügelnden Rassisten retten wollte, verwehrte ihm die Frau Hilfe im Kiosk.
    Dieser Vorgang animierte noch mehr von den ausländerfeindlichen Schlägern, auf den Kurden einzuprügeln. Ungefähr 20 Rassisten misshandelten ihn, ohne dass irgendjemand zur Hilfe kam. Schließlich gelang es ihm zu fliehen.

    22.12.07 Demo in Boizenburg
    Demonstration in Boizenburg am Samstag, 22.12.2007 um 11 Uhr
    Auftaktkundgebung am Bahnhof und Demonstration zum Marktplatz
    Abfahrt für Leute aus Hamburg: Hauptbahnhof 10.28 Uhr, Gleis 6a, Treff 10.00 Uhr Reisezentrum


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    Lagerpolitik
    29.11.2007
    Minderjährige Flüchtlinge an den Grenzen der EU

    Die Beispiele Griechenland und Spanien/Marokko
    Veranstaltung in der Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg
    um 19.30 Uhr

    mit Beiträgen von:
    Giota Masouridou, Rechtsanwältin aus Athen
    Karl Kopp, Europareferent von Pro Asyl
    Conni Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg



    Die Zahl der minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge, sogenannter "MUF", ist in Deutschland und insbesondere in Hamburg in den letzten Jahren rapide gesunken.
    Es gab hier Ende der 1990er Jahre 450 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen für MUF, die immer belegt waren mit jungen Flüchtlingen, vor allem aus Afghanistan und Westafrika, aber auch aus anderen Ländern.
    Inzwischen bestehen noch 14 dieser Erstaufnahmeplätze. Kaum mehr als 25 MUF schafften es im letzten Jahr, in Hamburg aufgenommen zu werden, während es früher bis zu 100 im Monat waren.
    Wo sind diese Jugendlichen geblieben?


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    Lagerpolitik
    10.11.2007
    Migration in der Ukraine

    Die neue EU-Außengrenze zur Ukraine und ihre Auswirkungen auf die Situation von Flüchtlingen im Land

    Ort: Treff "Schwarze Katze", Fettstraße 23, 20357 Hamburg
    ab 15.00 Uhr


    Infos über
  • politische Situation in der Ukraine
  • NoBorder-Camp 2007
  • Flüchtlingsselbstorganisationen

    Politische Situation in der Ukraine
    Uns ist die politische Situation in der Ukraine unbekannt. Manche Menschen haben innerhalb ihres Lebens mehrmals die Nationalität gewechselt ohne das Land verlassen zu haben.

    Die Geschichte des proletarischen und politischen Widerstandes ist lang.

    Wir werden über AnarchistInnen, nationalen Widerstand gegen den Sowjetimperialismus, Gaslieferungen, neuem Nationalismus, Grenzen dicht Richtung Osten und Rußland und anderem reden.


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  • Lagerpolitik
    27.10.2007
    AusLagerung der Erstaufnahme und massiver Platzabbau
    Flüchtlingsunterbringung in Hamburg


    Seit dem 1.10.2006 gibt es in Hamburg keine Flüchtlingserstaufnahmestelle mehr.
    Die Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung (ZEA), die seit 2003 als kombiniertes Ein- und Ausreiselager für "Personen ohne Bleiberechtsperspektive" (darunter fallen laut Innenbehörde auch alle Asylsuchenden!) auf dem Schiff "Bibby Altona" bestand, wurde geschlossen und das Containerschiff an die Reederei zurück gegeben. Alle Asyl- und DuldungsantragstellerInnen, für die Hamburg zuständig ist, werden seitdem zunächst in der "Anlaufstelle" in der Hamburger Sportallee, einer Unterkunft mit 40 Plätzen, untergebracht und nach Stellen des Asylantrags und Durchführung diverser Anhörungen in die "Wohnaußenstelle" Nostorf-Horst in Mecklenburg-Vorpommern ausgelagert.


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    Lagerpolitik
    06.10.2007
    Ceuta und Melilla, zwei Jahre danach

    Mobilisierung für die Rechte der MigrantInnen

    Im Herbst 2005 starben 11 Menschen in der Folge von Schüssen mit scharfer Munition auf MigrantInnen, die versuchten, gemeinsam die Zäune von Ceuta und dann die von Melilla zu überwinden. Einige Tage später waren Hunderte von MigrantInnen von den marokkanischen Behörden in Wüstengebieten im Osten und Süden ausgesetzt worden, ohne Nahrungsmittel und genügend Wasser zum Überleben. Es folgten Busse und Flugzeuge, die die MigrantInnen von einer Region Marokkos in die andere verfrachteten, von Militärcamps in Abschiebelager, und ein Teil von ihnen wurde in ihre Herkunftsländer abgeschoben, mit Hilfe ihrer jeweiligen Botschaften.

    Die Europäische Union hat nie auch nur ihre geringste Verantwortung anerkannt für diese Ereignisse, obwohl sie diktiert sind durch ihre immer rigideren Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen an ihren Grenzen, die mehr und mehr nach Süden verlagert werden im Zusammenhang mit ihrem Druck auf Transit- und Herkunftsländer.


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    Lagerpolitik
    26.07.2007
    Die neue EU-Außengrenze zur Ukraine und ihre Auswirkung auf die Situation von Flüchtlingen im Land
    und up dates zum no border camp in Uzhgorod/Ukraine

    Veranstaltung
    Bildungswerk, Kottbusser Damm 72, 10967 Berlin
    U-Bahn Herrmannplatz
    19:30 Uhr


    Die Außengrenzen der Europäischen Union verschieben sich immer weiter nach Osten.
    Schon seit Jahren ist die Ukraine angehalten, Flüchtlinge am Grenzübertritt gen Westen zu hindern.
    In einigen Regionen existieren bereits Internierungslager für Flüchtlinge, deren Zahl wird in den kommenden Jahren ansteigen.
    Die Situation für Flüchtlinge in der Ukraine ist extrem instabil und von Behördenwillkür geprägt.
    Zunehmend lassen sich auch Abschiebungen in die Herkunftsländer beobachten.


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    Lagerpolitik
    05.07.2007
    Protestaktionen der Flüchtlinge aus der SCHOLZ-KASERNE in Neumünster

    Presseinformation Neumünster 05.07.2007

    Viele Monate, in einigen Fällen bis zu zwei Jahre, leben Flüchtlinge aus zahlreichen Herkunftsländern inzwischen schon in der Landesunterkunft für Flüchtlinge in der Scholz-Kaserne in Neumünster. War der Aufenthalt in den landeseigenen Kasernen in Lübeck und Neumünster früher auf längstens 9 Monate beschränkt, gelten jetzt unansehbare Fristen für die "Wohnverpflichteten" (Verwaltungsjargon).

    Seit April 2006 gilt, dass die meisten der betroffenen Menschen nicht mehr in die sog. dezentrale Unterbringung in Kommunen und Gemeinden im Bundesland umverteilt werden.


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    Lagerpolitik
    20.06.2007
    Weltflüchtlingstag
    Hart an der Grenze: Die EU versagt beim Schutz von Flüchtlingen

    aus der Pressemitteilung von Pro Asyl und amnesty international

    Berlin, 18. Juni 2007
    Die Europäische Union (EU) betrachtet Flüchtlinge als Gefahr - und nicht als Menschen, die Schutz brauchen.

    "Abschottung, Abweisung, Auslagerung - das ist die Antwort der EU auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeer und an den Ostgrenzen.

    Vorschläge zum Schutz von Flüchtlingen und zur Beseitigung der Fluchtursachen aber gibt es nicht", kritisierten amnesty international (ai) und Pro Asyl anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni) beim heutigen 7. Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz.

    Beide Organisationen forderten einen umfassenden Rettungsplan für Flüchtlinge.


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    Lagerpolitik
    25.01.2007
    Mauretanien: Transitland für MigrantInnen
    oder Hilfspolizist der EU?

    Veranstaltung mit Amadou M'Bow von der AMDH
    (Menschenrechtsvereinigung Mauretaniens)
    19.30 Uhr
    in der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22675 Hamburg


    Im März 2006 ging das bisher eher unbekannte westafrikanische Land Mauretanien auch in Deutschland durch die Schlagzeilen: Marokko hatte nach dem Sturm von MigrantInnen auf die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla im Oktober 2005 mit Hilfe der EU seine Grenzsicherung verstärkt. Als Konsequenz versuchten seitdem Tausende von Bootsflüchtlingen, über die wesentlich weitere und riskantere Route von Mauretanien auf die Kanarischen Inseln zu gelangen. Die EU bot der mauretanischen Regierung Geld für gemeinsame Küstenpatrouillen mit der EU-Grenzschutzagentur "Frontex", den Bau von Internierungslagern und die Durchführung von Abschiebungen.


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    Lagerpolitik
    27.11.2006
    Streik in Bramsche wird fortgesetzt

    Streikinfo Nr. 6

    Wider Erwarten wurde gestern beschlossen, den Streik in Bramsche fortzusetzen. Wir sagen "wider Erwarten", weil es eigentlich danach aussah, dass der Streik abgebrochen werden müsste, und zwar schlicht deshalb, weil sich bislang zu wenig Leute in die Unterstützung des Streiks miteingeklingt haben.


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    Aktuelles
    07.11.2006
    Prozeßtermin wegen Protest gegen das Lagersystem

    um 9.00 Uhr morgens
    Amtsgericht Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern)
    Augustenstr. 8, 19230 Hagenow, Saal 30 3. Stock


    Liebe Freundinnen und Freunde, am dienstag 07.11. 2006 um 9°° Uhr morgens findet gegen einen Aktivisten der Karawanegruppe-Hamburg ein Prozeß statt. Hintergrund sind die Proteste gegen das deutsche Lagersystem. Unser Aktivist wurde bei den Protesten vor dem Lager Horst/Boizenburg im letzten Jahr festgenommen. Üblicherweise wird ihm Widerstand vorgeworfen.
    solidarische Grüße
    Karawane-Gruppe Hamburg

    Es gibt einige Mitfahrplätze von Hamburg aus.
    Bitte anmelden unter 0174-150 84 57


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    Lagerpolitik
    25.10.2006
    Solidarität mit den streikenden Flüchlingen in Blankenburg

    Demonstration in Hannover
    13.00 Uhr Hauptbahnhof Hannover


    Seit Mittwoch, den 4. Oktober befinden sich die Flüchtlinge des 7 Kilometer von Oldenburg entfernten Ein- und Ausreiselagers Blankenburg im unbefristeten Streik. Konkret heißt das: Sowohl das Kantinenessen als auch die 1 Euro-Jobs werden boykottiert. Die Streikenden fordern stattdessen die Auszahlung von Bargeld und das Recht, ihre Nahrung selbstbestimmt zubereiten zu können. Darüber hinaus wird eine angemessene und hiesigen Standards angepasste Gesundheitsversorgung gefordert. Grundsätzlich machen sich die BewohnerInnen für eine dezentrale Unterbringung in eigenen Wohnungen nach spätestens 3 Monaten stark. An dem Streik sind ca. 200 Menschen beteiligt, d.h. nahezu alle Flüchtlinge, die permanent im Lager leben.


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    Lagerpolitik
    29.09 bis 01.10.2006
    NoLager-Aktionstage gegen die zentrale Erstaufnahmestelle in Blankenburg

    Am 29.09. werden die Anti-Lager Aktionstage in Blankenburg beginnen

    vom 29. September bis 1. Oktober finden NoLager-Aktionstage gegen die zentrale Erstaufnahmestelle in Blankenburg statt. Grundsätzlich gehören Blankenburg und das Abschiebelager Bramsche zusammen. Viele Flüchtlinge werden direkt von Blankenburg nach Bramsche geschickt. In Bramsche sollen Flüchtlinge zur sog. 'freiwilligen Ausreise' gezwungen, abgeschoben oder in die Illegalität getrieben werden. Mehr und mehr Flüchtlinge müssen aber auch in Blankenburg bleiben und werden dort unter enormen Druck gesetzt.

    Herzliche Grüße,

    NoLager Bremen

    Nächste Demo
    Voraussichtlich Freitag, 13. Oktober, 14 Uhr Hbf.
    Solidarität erwünscht!!!
    Kontakt: Info-Telefon: 0160/96857380.
    antira-ol@web.de
    Spendenkonto:
    Arbeitskreis Dritte Welt e.V. Kto-Nr. 015 131337 BLZ 28050100, LZO Verwendungszweck: Aktionstage


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    Aktuelles
    28.09.2006
    Mobilisierungsveranstaltung für einen gemeinsamen MigrationsAktionsTag am 7.10.06

    Flüchtlinge in Hamburg:
    Widerstand und Perspektiven

    Donnerstag, den 28.9.06 um 19 Uhr im Kölibri,
    Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg


    Mit der Aus-Lagerung der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge aus Hamburg nach Horst/Mecklenburg-Vorpommern ab Oktober 2006 machen die Hamburger Behörden deutlich: Flüchtlinge sind in dieser Stadt unerwünscht und sollen möglichst weit weg - aus den Städten in die Wälder, und am liebsten ganz raus aus Europa. Schon jetzt leben Flüchtlinge in Hamburg unter unerträglichen Bedingungen: ausgegrenzt in Lagern statt in Wohnungen, meist ohne Arbeitserlaubnis, mit reduzierten Sozialleistungen, permanent kontrolliert, schikaniert und von Abschiebung bedroht. Aber es gibt auch Widerstand dagegen. Flüchtlinge wehren sich im Alltag gegen Schikanen durch Behörden, Lagerverwalter und Arbeitgeber. Und sie organisieren sich, gehen auf die Straße gegen Lagerunterbringung, für Bleiberecht, Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle.


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    Lagerpolitik
    25.08.2006
    Die "Bibby Altona" kriegt Transfer
    Einladung zu einer Feier und Veranstaltung
    am Freitag, den 25. August um 15.00 Uhr

    Da die Innenbehörde das Fest vor der Bibby Altona verhindern will,
    wird der Ersatzort erst um 15.00 Uhr vor Ort mitgeteilt

    Zwar sind die Lebensbedingungen der Kinder und ihrer Familien immer abweisender geworden, das Wohnschiffprojekt Altona e.V. hat trotzdem nicht aufgehört, die Menschen hier willkommen zu heißen.

    Das wäre nicht möglich gewesen ohne die Offenheit der Kinder und ihrer Familien,
    • das jahrelange Engagement der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,
    • die Unterstützung durch befreundete Einrichtungen und Menschen,
    • die finanzielle Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender,
    • Menschen in den Behörden, die den Wert unserer Arbeit schätzen können
    • und die Mitarbeit vieler Ehrenamtlicher.

    Bei allen diesen Freundinnen und Freunden wollen wir uns mit einer Feier bedanken, die gleichzeitig eine Informationsveranstaltung sein muss, denn eigentlich ist es kein Grund zum Feiern, dass Hamburg seine Gastfeindlichkeit gegenüber Flüchtlingen so weit treibt, dass die Zentrale Erstaufnahme ab dem 1.10.2006 in den Wald zwischen Lauenburg und Boizenburg verlegt wird.

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    Lagerpolitik
    20.08.2006
    Keine Festung Europa
    EUROPEAN CAMPAIGN FOR THE SHUTTING DOWN OF ALL DETENTION CENTRES
    FOR MIGRANTS IN EUROPE
    "NO FORTRESS EUROPE"

    The European United Left/Nordic Green Left Group's
    "No Fortress Europe" campaign is up and running

    With a view to the parliamentary discussion on the directive establishing "Common standards for returning illegal migrants", due to start in few months, we would like to lead a European campaign for the shutting down of all migrant holding centres located in Europe.

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    Lagerpolitik
    29.07 bis 05.08.2006
    International Refugee Human Rights Tour

    Flüchtlingslager abschaffen - Ausgrenzung und Isolation beenden- Bleiberecht

    Von 29. Juli bis 5. August 2006 zieht die International Refugee Human Rights Tour durch Bayern. Unter dem Motto Deutschland Lagerland werden wir die bayerische Öffentlichkeit darauf aufmerksam machen, dass überall in Bayern Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen, dazu gezwungen durch Gesetze, Verordnungen und Ausländerbehörden. Diese Tour ist der vorläufige Höhepunkt einer Kampagne, die sich seit 2002 gegen Abschiebelager, Essenspakete und Lagerzwang für Flüchtlinge eingesetzt hat.


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    Lagerpolitik
    15.07 bis 16.07 2006
    Bundesweites No-Lager-Meeting in Hamburg

    Kölibri/GWA
    Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg St. Pauli
    Beginn: Samstag 15.07. um 14.00 Uhr
    Ende: Sonntag 16.07. um 14.00 Uhr



    Mit zahlreichen Aktionen kämpft das Netzwerk NoLager seit einigen Jahren gegen die skandalöse Unterbringung von Flüchtlingen und Papierlosen in Lagern, gegen Residenzpflicht, gegen Abschiebungen und für globale Bewegungsfreiheit.


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    Lagerpolitik
    08.07.2006
    Presserklärung NoLager-Netzwerk

    Betrifft: Mutmaßlicher Anschlag auf Conrad Bramm


    Aus der Presseerklärung:
    Das NoLager-Netzwerk möchte deshalb mit allem Nachdruck darauf hinweisen, dass wir Gewalt gegen Menschen prinzipiell ablehnen. Und das Lockern von Radschrauben gehört ganz zweifelsohne in diese Kategorie; eine personelle oder politische Nähe zwischen NoLager-Netzwerk und dem mutmaßlichen Anschlag herbeizureden, verbietet sich mit anderen Worten von selbst!


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    Lagerpolitik
    11.06.2006
    Die antirassistische Konferenz in Hamburg protestiert auf das Schärfste gegen Pauschalverdächtigungen, rassistische Kontrollen und politische Verfolgung von TeilnehmerInnen dieser Konferenz.

     Pauschalverdächtige zu Gast bei Feinden

    9 Mitglieder der Flüchtlingsinitiative Brandenburg waren am 10.Juni auf dem Weg zu einer antirassistischen Konferenz in Hamburg. Auf dem Hauptbahnhof Berlin wurden sie von der Bundespolizei angehalten und eine Personalienkontrolle durchgeführt. Auf Rückfrage, warum gerade sie kontrolliert werden, wurde ihnen sinngemäß geantwortet, dass dies so sei, weil sie Ausländer sind. Zur Sicherung der WM gäbe es jetzt viele Kontrollen, da viele "Illegale" nach Deutschland eingereist sind. Nach Rückfragen der Antirassistischen Initiative Berlin über die Ursache der rassistischen Kontrolle bei der verantwortlichen Pressesprecherin Polizeioberrätin Hartmann, antwortete diese sinngemäß: Wir kontrollieren nach Hautfarbe und wenn jemand nicht Deutsch spricht.


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    Lagerpolitik
    09. bis 11. Juni 2006
    Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

    Antirassistische Konferenz
    Gemeinsame Bestandsaufnahme antirassistischer Praxis

    Freitag 09.06. in der Motte
    Eulenstraße 43, 22765 Hamburg- Ottensen

    Samstag 10.06. und Sonntag 11.06 in der W3
    Nernstweg 32, 22765 Hamburg- Altona

    Die Konferenz wurde unterstützt von
    AKWD (Ausschuss für Kirchliche Weltdienste der Nordelbischen Kirche)
    AG dritte Welt - Hier (Stiftung Umverteilen)


    Wir, das sind antirassistische Gruppen und selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen mit sehr unterschiedlichen Betätigungsfeldern,
    versammeln uns seit Jahren hinter Forderungen wie:
  • Freedom of movement
  • Keine Lager -- nirgendwo
  • Gleiche Rechte für alle
  • Kein mensch ist illegal
  • Offene Grenzen -- Bleiberecht für alle

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  • Lagerpolitik
    05.06. bis 07.06.2006
    aktionstage abschiebelager bramsche

    Abschiebelager Bramsche dicht machen!

    „Wir wollen nicht im Lager leben“
    unter diesem Motto werden Flüchtlinge des Abschiebelagers Bramsche-Hesepe vom 5.-7. Juni zusammen mit AktivistInnen des NoLager-Netzwerks ein dreitägiges Protestcamp außerhalb des Lagerzauns errichten.
    Mit Veranstaltungen, Hearings und Aktionen soll die Öffentlichkeit nicht nur über die Situation der Flüchtlinge im Abschiebelager selbst informiert werden - einschließlich der jüngsten Repressionen und Auseinandersetzungen.
    Auch die europäische Lager- und Migrationspolitik wird einmal mehr öffentlicher Kritik ausgesetzt sein.
    Zentrale Forderung der Aktions- bzw. Lagerboykottage ist die sofortige Schließung des Abschiebelagers Bramsche-Hesepe!


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    Lagerpolitik
    28.03.2006
    Haftbedingungen von MigrantInnen auf Malta

    The malta independent online

    Malta - The Malta Independent.
    "Im Endeffekt könnte die Kritik an den Haftbedingungen in den Anstalten für illegale Immigranten ein Segen für die maltesische Regierung sein", schreibt die Zeitung, nachdem eine EU-Parlamentsdelegation zwei dieser Zentren inspiziert hat. "Erniedrigend, empörend und unmenschlich waren einige der Worte, mit denen sie beschrieben, was sie sahen... Die Delegation des Europaparlaments hat Malta einen großen Gefallen getan. Die Kritik ist hart - vermutlich härter, als viele erwartet haben und ließ uns erröten. Und doch gibt sie der Regierung, die im Gegensatz zu manch anderem meint, illegale Einwanderung sei kein nationales sondern ein europäisches Problem, großen Auftrieb. Der Besuch vom Freitag könnte für Malta besser sein als 100 Ratstreffen in Brüssel. Jetzt muss die Regierung den Augenblick nutzen und angesichts der Kritik dringend notwendige Hilfe einfordern."


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    Lagerpolitik
    27.03.2006
    Razzia im Ausreiselager Fürth

    Menschenwürde verletzt
    Insassen berichten


    Heute, am 27.März 2006 kam es im Ausreisezentrum Fürth zu einer Razzia. In Begleitung von 2 normalen und ca. 5-10 USK- Polizisten befielen heute die Herren Mnchhoff und Meissner von der Regierung Mittelfranken und der ihr untergeordneten zentralen Rückführungsstelle die Bewohner des Ausreisezentrums in der Hafenstrasse Fürth.


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    Lagerpolitik
    25.03.2006
    Vorbereitungstreffen
    für das antirassistische Treffen
    vom 09. bis 11.06.2006 in Hamburg

    Samstag 25.03.2006
    13.00 bis 18.00 Uhr im Kulturzentrum Motte
    Rothestraße 50, Hamburg
    rechtes Treppenhaus, vermutlich 1. Stock
    7 Minuten vom Bahnhof Altona

    Wir, das sind antirassistische Gruppen und selbstorganisierte Flüchtlingsgruppen mit sehr unterschiedlichen Betätigungsfeldern, versammeln uns seit Jahren hinter Forderungen wie:
  • Freedom of movement
  • Keine Lager - nirgendwo
  • Gleiche Rechte für alle
  • Kein mensch ist illegal
  • Offene Grenzen - Bleiberecht für alle

    Unsere Praxis dagegen besteht häufig darin, die schnellere Auszahlung der Sozialhilfe zu fordern, Spielzeuge in die Dschungelheime zu bringen oder froh zu sein, wenn sich auf einer Aktionstour neue Liebespaare finden. Wir bewegen uns also zwischen lokaler Unterstützungsarbeit und gemeinsamen politischen Kämpfen gegen die soziale Kriegsführung der Herrschenden.


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  • Lagerpolitik
    18.03.2006
    Kein AbschiebeLager in Neumünster oder anderswo!

    Demonstration am Samstag, den 18.März 2006
    12.00 Uhr Auftaktskundgebung am Großflecken in Neumünster


    Am 01.April 2006 soll in der Kaserne am Haart in Neumünster vom Landesamt für Ausländerangelegenheitzen das neue Ausreisezentrum des Landes Schleswig-Holstein in Betrieb genommen werden.
    Das ist leider kein April-Scherz, sondern berührt sehr konkret die künftige Lebenssituation für zahlreiche im Bundesland lebende Flüchtlinge.

    Das Bündnis Bleiberecht Schleswig-Holstein, Avanti - Projekt undogmatische Linke (Kiel) und andere Organisationen, Gruppen und Personen rufen auf zur Demonstration gegen das Ausreisezentrum.

    Abfahrt für HamburgerInnen:
    Samstag, den 18.03.06 um 10.49 Uhr S-Bahn ab Altona nach Pinneberg

    11.14 Uhr Regionalbahn ab Pinneberg nach Neumünster
    Ankunft in Neumünster: 12.04 Uhr
    Wir schlagen vor, uns um 10.30 Uhr unten an den Automaten am Altonaer Bahnhof zu treffen.
    Dann können wir Gruppentickets kaufen


    Aktuell
    am Donnerstag, den 09.03.2006 um 19.30 Uhr
    Carlstraße 7-11 (DGB-Haus) in Neumünster
    Podiumsdikussion
    "Gemeinschaftsunterkunft für ausreisepflichtige Ausländer"


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    Lagerpolitik
    02.03.2006
    Der Protest in Sachen
    "Abschiebelager bramsche-hesepe"
    geht weiter

    Donnerstag, den 02. März 2006
    um 14.00 Uhr mit einer Demo in Hannover
    inklusive speakers-corner zu Beginn der Demo.


    Hintergrund ist, dass die Bewohner/Innen des Abschiebelagers bramsche-hesepe einen offenen Brief verfasst haben. Dieser Brief wurde von rund 180 (!) Lagerbewohner/Innen unterschrieben.
    Einmal mehr wird die Situation im Lager einer detaillierten Kritik unterzogen:
    es geht um die Essenssituation (und somit das hundsmiserable Kantinenessen),
    um medizinische Versorgung
    um Schule & Bildung
    um Übersetzungen
    um die mit Drogenkonsum verknüpften Schwierigkeiten im Zusammenleben
    um die allgemeine Wohnsituation und um sanitäre Anlagen.

    Es werden zu sämtlichen dieser Punkte konkrete Forderungen gestellt

    grundsätzlich geht es jedoch um dezentrale Unterbringung.

    Aktuell
    es gibt mindestens 2 größere Zug-Reisegruppen:
    eine von Berlin
    eine von Parchim/Schwerin.
    bei Interesse bitte bei uns melden:

    zorgelzorgel@yahoo.de


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    Lagerpolitik
    10.01.2006
    "Bibby Altona"
    wird nach Horst (Mecklenburg Vorpommern) verlegt

    Ende September 2006 geht das Schiff an den britischen Reeder zurück

    Das, was schon lange bekannt war, ist nun erstmals schriftlich festgelegt. Das Schiff Neumühlen geht Ende September 2006 an den britischen Reeder zurück und die Flüchtlinge werden "problemlos" nach Horst (Mecklenburg Vorpommern) ausgelagert. Hamburg entledigt sich der Flüchtlinge, und übergibt damit die Verantwortung an ein anderes Bundesland.

    Aktuell 27.01.2006
    Die Gruppe "Migranten welcome" (Niederlande) haben zwei im Bau befindliche Ausreisezentren besetzt!
    Den link dazu, siehe unter "mehr dazu"

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    Lagerpolitik
    10.12..2005
    Demonstration zum Tag der Menschenrechte

    Samstag 10.12.2005 um 11.00 Uhr
    Jungfernstieg (gegenüber dem Alsterhaus)


    1948 wurde von den Vereinten Nationen die Menschenrechtscharta ausgerufen. Diese erklärt alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Ohne Unterscheidung nach Religion, Hautfarbe, Geschlecht, nationaler und sozialer Herkunft, politischer Anschauung, etc. sollen alle Menschen Anspruch auf die verkündeten Rechte haben. Verbot der Sklaverei, Folter und Diskriminierung sowie die Garantie von Rechtsgleichheit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Asyl- und Arbeitsrecht sind einige Rechte der 30 Artikel der Charta.


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    Lagerpolitik
    05.11.2005
    Demonstration in Ceuta
    Ceuta - European Caravan Against the Death Fence

    vom 05. bis 06.11.2005

    Today the European caravan in Ceuta has begun to denounce the barbery comitted in the name of European democracy. In response to the recent border shootings commited against people crossing into Spanish territory, groups from all parts of Europe have come together for two days of mobilitation against the so-called Death Fence. This morning the caravan has in a march through the city of Ceuta, heading towards the heavily militerized border zone.


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    Lagerpolitik
    27.10.2005
    Für das Recht auf Bewegungsfreiheit ins Gefängnis?

    Cornelius Yufanyi soll am Donnerstag, den 27.10.05, beim Gerichtsvollzieher erscheinen.


    Cornelius Yufanyi, Aktivist der Flüchtlingsorganisation "The Vocie Refugee Forum", wurde im September 2003 per Gerichtsurteil verurteilt, eine Strafe von 323,20 Euro dafür zu zahlen, dass er gegen die Residenzpflicht verstoßen hat. Cornelius Yufanyi hatte bereits damals angekündigt, dass er dieses Urteil nicht akzeptieren und das Geld nicht bezahlen würde, da das diskriminierende Gesetz der "Residenzpflicht für Asylsuchende" gegen internationales Recht verstößt. Nun droht ihm eine entsprechende Haftsrafte. Am Donnerstag, den27.10.05 soll er beim Gerichtsvollzieher erscheinen. Cornelius Yufanyi wird der Aufforderung, sich den Behörden freiwillig auszuliefern, nicht nachkommen um somit seinem Kampf gegen die rassistische Gesetzgebung Ausdruck zu verleihen.
    Demonstration für das Recht auf Bewegungsfreiheit
    Samstag, 12.11.2005 12.00 Uhr
    Gänseliesel, Göttingen.


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    Lagerpolitik
    25.09.2005
    Keine Aus-Lagerung von Flüchtlingen aus Hamburg!
    AntiLagertour nach Horst/ Meck. Pom. im Anschluss an die AntiLagertour in Bramsche
    Treffpunkt in Hamburg:
    Sonntag den 25.09.05 um 8.30 Uhr Hauptbahnhof Hachmannplatz
    Es stehen 2 Busse bereit


    Sicherlich haben Sie aus den Medien schon erfahren, dass der Hamburger Senat plant, die Zentrale Erstaufnahme-Einrichtung (ZEA) für Flüchtlinge und Asylsuchende auf dem Schiff in Neumühlen zu schließen und in Zukunft Flüchtlinge, für die Hamburg verantwortlich ist, in der Zentralen Aufnahmestelle (ZASt) Horst in Mecklenburg- Vorpommern unterzubringen. Der Pachtvertrag für das Containerschiff “Bibby Altona” läuft zum Ende des Jahres 2006 aus, deswegen müsste der Hamburger Senat für die ZEA eigentlich andere Räumlichkeiten auf Hamburger Gebiet zur Verfügung stellen. Dies nicht zu tun, entspricht dem Wunsch der Regierenden, Hamburg flüchtlingsfrei zu machen.
    Unter "mehr dazu" Presseartikel und Hintergrundinformationen


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    Lagerpolitik
    24.09.2005
    zu einer öffentlichen gewaltfreien Inspektion und Demonstration am Abschiebelager in Bramsche-Hesepe

    Wer Menschen in Lager steckt, erniedrigt sie als Menschen, kappt ihre Chancen, menschlich zu leben


    Deshalb ruft das Komitee für Grundrechte und Demokratie in Kooperation mit dem Anti-Lager-Netzwerk zu einer öffentlichen gewaltfreien Inspektion und Demonstration am Abschiebelager in Bramsche-Hesepe bei Osnabrück auf am Samstag, den 24. September 2005
    Treffpunkt: 12.00 Uhr Bahnhof Bramsche- Hesepe
    Kundgebung und Demonstrationsbeginn
    voraussichtliches Ende des Aktionstages: 18.00 Uhr

    Unter "mehr dazu" stehen die Aufrufe
    vom Komitee für Grundrechte und Demokratie und von nolager Bremen .außerdem Presseartikel und Hintergrundinformation


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    Lagerpolitik
    15.09.2005
    Gegen die Aus-Lagerung der Unerwünschten

    Mobilisierungsveranstaltung für die Aktionstour am 24./25.09.2005
    gegen das europäische Lagersystem
    um 19.00 Uhr in der Brigittenstraße 5


    Für den 24./25. September 2005 rufen verschiedene antirassistische Gruppen und Flüchtlings-Selbstorganisationen aus dem Anti-Lager-Netzwerk, das Komitee für Grundrechte und Demokratie sowie weitere Organisationen zu einer Aktionstour gegen das europäische Lagersystem auf.


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    Lagerpolitik
    24.06.2005
    Das Libyen-Projekt

    Tripolis - Tunis - Berlin


    TRIPOLIS/TUNIS/BERLIN (Eigener Bericht von German Foreign Policy.com)

    Die libyschen Grenzbehörden werden einem EU-Kommando unter deutscher Beteiligung zugeordnet und sollen afrikanische Migranten im Mittelmeer abfangen. Dies bestätigt das Büro des EU-Delegationsleiters in Nordafrika auf Anfrage von german-foreign-policy.com. Der vom deutschen Innenminister Schily (SPD) verfolgte Plan wird seit Anfang Juni umgesetzt und bereitet den Einsatz einer hochgerüsteten "Task Force" vor. Sie besteht aus Schnellbooten, Flugzeugen und Hightech-Gerät meist deutscher Provenienz. Zugleich werden an der libyschen Küste Auffanglager errichtet, um die Migranten nach Verwendbarkeit für den legalen Arbeitsmarkt zu sichten. "Europa" benötige dringend "mehr Migration", sagte der EU-Kommissar für "Justiz, Freiheit und Sicherheit", Franco Frattini, am Montag in Dublin. Gegen die deutsch inspirierte Grenzpolitik an der afrikanischen Nordküste protestiert amnesty international. Libyen verfügt über "kein funktionierendes Asylsystem" und ist wegen "katastrophale(r) Haftbedingungen" bekannt, heißt es in einer Stellungnahme der Organisation

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    Lagerpolitik
    01.06. und 02.06.2005
    Aufruf zur Protestkundgebung vor der ZASt Horst
    in Mecklenburg Vorpommern

    Sofortiger Abschiebestopp nach Togo


    Es ist bekannt und dokumentiert, dass nach dem Tod des Generals Eyadema, dem darauffolgenden Putsch durch seinen Sohn, Faure Eyadema, und den dann folgenden "Wahlen" die Menschenrechtsverletzungen und die Verfolgung der Zivilbevölkerung extrem angestiegen ist. Die Diktatur der RPT wird fortgesetzt.

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    Africa Map with main Migration Routes to and through Libya
    Lagerpolitik
    20.05.2005
    Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge

    Flüchtlingsabwehr und Lagerpläne der EU

    Die ersten europäischen Pläne für Flüchtlingslager in Kriegs- und Krisenregionen und an den Rändern der EU entstanden nicht zufällig zeitgleich zum Beginn des Irakkriegs im Frühjahr 2003. Fast ein Jahr lang gab es nur in Spezialistenkreisen eine Diskussion über solche Lagerpläne. Mit dem Medienrummel um den "Fall Cap Anamur" im Juli 2004 tauchten sie plötzlich wieder auf, ausgelöst durch den Vorschlag des deutschen Innenministers Schily - in eiliger Abstimmung mit seinem italienischen Amtskollegen Pisanu - "Auffanglager" für Bootsflüchtlinge in Nordafrika einzurichten.

    unter "mehr dazu" findet ihr auch den EU Report der
    Technical Mission To Libya On Illegal Immigration

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    Lagerpolitik
    08.05.2005 Demo auf dem Wasser
    zum Anlass des Hafengeburtstages

    Bei dem 2. Versuch, dem Konsum der BesucherInnen des Hafengeburtstages mit Protest gegen die Kriegsschiffe und Protest gegen die Lager entgegenzutreten, waren wir erfolgreich.

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    Lagerpolitik
    07.05.2005
    22 kurdische Boat - People auf der griechischen Insel Santorini
    ohne Licht eingesperrt

    Pressemitteilung des Flüchtlingsrats Hamburg

    Während eines einwöchigen Aufenthalts auf der griechischen Urlaubsinsel Santorini erfuhren zwei Mitglieder des Hamburger Flüchtlingsrates von Einheimischen, dass am 13. April 2005 eine Segelyacht mit 23 Kurden an Bord die Insel erreicht hatte. Das Schiff war zwei Tage lang antriebslos vor der Küste getrieben, bevor drei der Flüchtlinge mit einem Schlauchboot Hilfe holten, weil es weder Wasser noch Essen an Bord gab und der Kapitän nicht wie versprochen zurückkehrte.
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    Lagerpolitik
    05.bis 08.05.2005 BUKO Kongress 28 in Hamburg
    von innerer und äußerer landnahme
    umkämpfte Räume: arbeit - kolonialismus - biopolitik

    In welchen Räumen die einzelnen Foren stattfinden werden,
    erfragen Sie bitte
    im Foyer der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP)
    von Melle Park 9, 20146 Hamburg


    Im Forum Kolonialismus bietet die AntiLager AG vom Flüchtlingsrat Hamburg
    am Samstag den 07.05.2005 einen workshop an:
    Flüchtlingsabwehr und exterritoriale Lager der EU -eine neue Form des Kolonialismus?

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    Lagerpolitik
    14.04.2005 Exterritoriale Flüchtlingslager der Europäischen Union
    Internationaler Appell
    Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.


    Wir fordern eine öffentliche Inspektion der menschenrechtswidrigen Internierungslager von Flüchtlingen und MigrantInnen in den Mittelmeerländern, um der Forderung nach ihrer Schließung Nachdruck zu verleihen.

    Worum geht es?
    Die EU wird im dritten Anlauf voraussichtlich im Mai 2005 sondieren, ob sie in Nordafrika exterritoriale Flüchtlingslager errichten kann. Der deutsche Innenminister Otto Schily will die Regierungen Algeriens, Tunesiens, Libyens und Ägyptens besuchen, um frühere "Missverständnisse" in dieser Sache auszuräumen. Denn bis jetzt sind die Regierungen dieser Länder nicht bereit, auf einen Wink aus Berlin, Rom oder London hin, den Bau von EU-Lagern auf nordafrikanischem Territorium zu genehmigen.

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    Lagerpolitik
    01.04.2005 Kundgebung mit Theater - Performance
    im Rahmen des Europäischen Aktionstages

    für die Bewegungsfreiheit und das Bleiberecht von Flüchtlingen

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    Lagerpolitik
    19.12.2004 Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge
    Flüchtlingsabwehr und Lagerpläne der EU

    Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge Flüchtlingsabwehr und Lagerpläne der EU Die ersten europäischen Pläne für Flüchtlingslager in Kriegs- und Krisenregionen und an den Rändern der EU entstanden nicht zufällig zeitgleich zum Beginn des Irakkriegs im Frühjahr 2003. Fast ein Jahr lang gab es nur in Spezialistenkreisen eine Diskussion über solche Lagerpläne. Mit dem Medienrummel um den "Fall Cap Anamur" im Juli 2004 tauchten sie plötzlich wieder auf, ausgelöst durch den Vorschlag des deutschen Innenministers Schily - in eiliger Abstimmung mit seinem italienischen Amtskollegen Pisanu - "Auffanglager" für Bootsflüchtlinge in Nordafrika einzurichten.   
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    Lagerpolitik
    23.09.2004 Der europäische Krieg gegen Flüchtlinge
    Hintergründe und Folgen des "Fall Cap Anamur"
    Diskussionsveranstaltung mit:
    Elias Bierdel, Leiter der Hilfsorganisation Cap Anamur, Köln
    Cornelia Gunßer, Flüchtlingsrat Hamburg
    Norman Paech, Völkerrechtler, Hamburg (angefragt)
    Tobias Pflüger, Mitglied im Europa-Parlament, Brüssel
    Moderation: Birgit Gärtner, Journalistin, Hamburg
    Donnerstag, 23.9.´04, 19 Uhr
    Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP)
    Von-Melle-Park 9, 20146 HH

    Eine Veranstaltung des Flüchtlingsrats Hamburg

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    Lagerpolitik
    20.08 - 05.09.2004 Anti-Lager action Tour gegen Abschiebung und Ausgrenzung
    Aufruf und Zeitplan der Tour

    Die Anti AbschiebeLager AG vom Flüchtlingsrat beteiligt sich an der Auftaktdemo am 21.08.2004 in Bramsche.
    Interessierte können sich im FR-Büro melden.   

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    Lagerepolitik
    15.07.2004 Kundgebung vor dem italienischem Generalkonsulat
    Unterstützung der Flüchtlinge von der Cap Anamur
    Hamburger Flüchtlingsrat forderte Bleiberecht für die afrikanischen Flüchtlinge
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    Lagerpolitik
    29.04.2004 Anti-Abschiebetours II
    Von Neumühlen bis Nauru:

    Lager als weltweiter Trend zur Entrechtung von Menschen auf der Flucht

    1. "Zentrale Erstaufnahme-Einrichtung" für Flüchtlinge auf der Bibby Altona
    Seit 1989 liegen auf der Elbe in Neumühlen / Altona die sogenannten Wohnschiffe. Sie wurden ursprünglich wegen des Massenandrangs von ÜbersiedlerInnen aus der DDR und für AussiedlerInnen als vorübergehende Massenunterkunft gechartert. In den darauffolgenden Jahren wurden sie jedoch zum Aufnahmelager für Flüchtlinge, im Winter zusätzlich zum Notquartier für deutsche Obdachlose. Von den anfangs vier Schiffen wurden inzwischen drei in andere Weltgegenden verlegt bzw. verschrottet. Übriggeblieben ist - nachdem die Suche nach einer Unterkunft an Land angeblich an Kostengründen und Widerstand von AnwohnerInnen scheiterte - das Erstaufnahmeschiff Bibby Altona.   

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    Lagerpolitik
    23.04 bis 02.05.2004- Europawoche Hamburg
    Soziale Rechte für alle - Gegen die Festung Europa

    Auf dem Hamburger Rathausmarkt wird in der diesjährigen Europawoche die Erweiterung der EU von 15 auf 25 Mitgliedsstaaten gefeiert. Bei vielen Menschen löst die nur schwer durchschaubare Politik der EU eher Verunsicherung als Feier-Stimmung aus.   
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    Lagerpolitik
    07.03.2004 - Sonntagsspaziergang zur Bibby Altona
    AbschiebeLager abschaffen - Soziale Rechte von Flüchtlingen durchsetzen!

    Jeden 1. Sonntag im Monat 14.00 Uhr ab Anleger Neumühlen / Hamburg-Altona

    Hamburg bringt seit vielen Jahren neuankommende Flüchtlinge zwangsweise in dem Containerschiff unter, das als Zentrale Erstaufnahmeeinrichtung (ZEA) dient. Die Einrichtung wurde in den letzten Monaten zum Abschiebelager für "Personen ohne Bleiberechtsperspektive" umstrukturiert.   
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    Lagerpolitik
    28.12.2003 - Im Griff der Abschieber
    Flüchtlingsberater werfen Ausländerbehörde Schikane und massive Rechtsverletzungen gegen Asylsuchende auf der Bibby Altona vor

    "Was auf der Bibby Altona passiert, ist beängstigend", sagt Burkhard Werner. Der Helfer von der Flüchtlingsberatung Café Exil berichtet von Schikane und massiven Rechtsverstößen gegen Asylsuchende in Hamburgs Erstaufnahmelager. Durchsuchungen von Privaträumen ohne richterlichen Beschluss bestimmten den Alltag auf dem Wohnschiff. Auch würden Flüchtlinge willkürlich des Lagers verwiesen. Werner beklagt: "Die Bibby Altona ist ein rechtsfreier Raum."
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    Lagerpolitik
    16.12.2003 - Flüchtlinge im Total-Zugriff der Innenbehörde
    Verletzung von Grundrechten und Verweigerung von Leistungsansprüchen sind Alltag auf der Bibby Altona. Ein erster Protokollbericht seit der Übernahme durch die Innenbehörde

    Es ist gekommen, wie voraus gesagt wurde. Im Zentralen Erstaufnahmelager auf der Bibby Altona herrscht weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ein rechtsfreier Raum. Die auf dem Schiff seit 1. Oktober ansässige Ausländerbehörde schikaniert Flüchtlinge zur Beschleunigung ihrer behördlichen Abschiebungsbemühungen.   
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    Lagerpolitik
    12.12.2003 Rauswurf von der Bibby Altona
    Café Exil, Protokoll vom 12. Dezember 2003

    Er bittet um Hilfe. Man habe ihn gestern aus seiner Unterkunft von der Bibby Altona geworfen. Alle Behördenpapiere sowie den Bordausweis habe man ihm abgenommen. Er habe, wie auf Nachfrage zu erfahren ist, keine Dokumente mehr, mit denen er sich ausweisen könne. Die Nacht habe er schließlich in der Bahnhofsmission verbracht.   
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    Lagerpolitik
    24.10.2003 - Halbzeit. Ende. Aus. Schluss mit dem Rechts-Senat!
    Schluss mit der menschenrechtswidrigen Hamburger Abschiebepolitik!

    Ende Oktober ist der Schwarz-Schill-FDP-Senat in Hamburg zwei Jahre an der Regierung. Diese "Halbzeit" ist kein Grund zum Feiern. Massiver Sozialabbau, Kürzungen im Gesundheits- und Bildungsbereich, Privatisierungen, ein repressives Vorgehen gegen alle, die nicht ins Bild vom schönen Hamburg passen, prägen die Politik mehr denn je.   
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    Lagerpolitik
    18.09.2003 - Krieg, Lager und Globalisierung der Migrationskontrolle
    Eine Veranstaltung mit VertreterInnen des Flüchtlingsrats Hamburg, des AK Asyl Göttingen und der Kampagne gegen die IOM (International Organisation for Migration) am 18.9.03, 19.30 Uhr, Werkstatt 3

    Krieg und Lager gehören zusammen, weltweit. Nicht nur die Lager für Flüchtlinge in den Kriegsregionen und den Transitstaaten verhindern Flucht in die sichere Entfernung vom Krieg. Auch wenn Flüchtlinge es schaffen und in ihren Zielländern ankommen, warten dort Lager: um sie schon ab der Einreise unter Kontrolle zu halten, ihnen jegliche Rechte vorzuenthalten, sie von der Bevölkerung zu isolieren, psychisch zu zerstören und baldmöglichst wieder loszuwerden.   
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    Lagerpolitik
    19.05.2003 - Neuordnung der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung (ZEA)
    Erstaufnahme von Flüchtlingen
    Die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Hamburg ist seit langem ein sozialer Skandal. Neuankommende Flüchtlinge dürfen nicht an Land wohnen, sondern sind auf einem Containerschiff unten an der Elbe untergebracht. Dort werden Familien und Einzelpersonen meist über Monate auf engstem Raum in feuchten Containerzimmern zusammengepfercht.   
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    Lagerpolitik
    05.02.2003 - "Ausreisezentren" und Lagerunterbringung von Flüchtlingen
    Einleitungsbeitrag für die Veranstaltung des Flüchtlingsrats am 5.2.03 "Ausreisezentren" und Lagerunterbringung von Flüchtlingen? Mit uns nicht!

    Eine Jury aus namhaften Sprachwissenschaftlern und Journalisten hat Mitte Januar den Begriff "Ausreisezentrum" an 2.Stelle hinter "Ich-AG" zum Unwort des Jahres 2002 gewählt. Dieser Begriff für Sammellager, aus denen Flüchtlinge und MigrantInnen abgeschoben werden, gaukle vor, es könnte sich um freiwillige Auswanderung oder gar Urlaubsreisen handeln.   
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    Links zum Thema Lager
  • Lagerkarte in Deutschland

  • Dokumentation der Anhörung „Leben in Lagern“ am 18.01.2008 in Oldenburg (Flüchlingsrats Niedersachsen)

  • www.borderline-europe.de/ (Organisation Elias Bierdel)
  • www.borderline-europe.de/ (Organisation Elias Bierdel)
  • deutschland-lagerland.de
  • nolager.de
  • nolager.org
  • noborder.org
  • Abschiebelager (Detention)
    in Europa

  • www.no-racism.net
  • Abschiebelager Halberstadt

  • Bilder von den Familien aus Horst