Termine                                                                      Aktualisiert am:19.01.2018

 
Termine
24.01.2018
Iran in Bewegung
Wie geht es weiter nach den Protesten?

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg - Umdenken

Staatsbibliothek Carl-von Ossietzky, Uni Hamburg, Vortragssaal

18:30 Uhr

Eintritt frei



Im Iran gibt es die größten Demonstrationen seit der „Grünen Bewegung“ vor neun Jahren.
Vor allem junge Menschen gehen auf die Straße. Anders als damals, begannen die Proteste in der Provinz und breiteten sich von dort in die Städte aus. Anders ist auch, dass über die neue Bewegung vieles im Unklaren ist.
Wer sind die Demonstrierenden und welche Ziele verfolgen sie? Mittlerweile hat der iranische Sicherheitsapparat mit Gewalt reagiert und es ist wieder ruhiger auf den Straßen geworden. Eine trügerische Ruhe?

Wie ist die aktuelle Situation im Iran besser zu verstehen?
Dabei spielt auch die deutsche und europäische Außenpolitik gegenüber dem Iran eine Rolle:
Die Proteste finden vor dem Hintergrund einer ohnehin angespannten Situation mit Saudi-Arabien statt sowie der amerikanischen Drohung, den Atom-Deal aufzukündigen.

Mit:
Bahman Nirumand - Autor, Schriftsteller, Autor des Iran-Reports der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

Azadeh Zamirirad - Irananalystin der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Jürgen Trittin - MdB, Bündnis90/DIE GRÜNEN

Moderation Charlotte Wiedemann, Journalistin, Autorin des Buches „Der neue Iran. Eine Gesellschaft tritt aus dem Schatten.“

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

mehr Informationen
  • Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

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    25.01.2018
    Beratungsprojekt des Flüchtlingsrat Hamburg

    in der Werkstatt3 Nernstweg 32-34 im Büro des Flüchtlingsrat Hamburg e.V. 3ter Stock ganz hinten im Flur
    18:30 Uhr



    Das Beratungsstellenprojekt welches der Flüchtlingsrat initiiert hat, wird schon Ende März das zweite Jahr vervollständigen.
    Wir haben das Projekt ins Leben gerufen um einen regelmäßigen Austausch zwischen den unterschiedlichen Beratungsstellen zu ermöglichen und dadurch gemeinsame Handlungsoptionen herauszufinden.

    Wir möchten mit euch besprechen wie ihr euch, eure Teilnahme in der Zukunft des Projektes vorstellt und ob ihr Projekt bisher als hilfreich für eure Beratungen wahrgenommen habt oder wo ihr mögliche Veränderungen sehen würdet.

    Was braucht es eurer Meinung nach um in Hamburg eine unabhängige Beratung aufrecht zu erhalten und wie können wir das gemeinsam schaffen.
    Vor allem in Zeiten in denen geflüchtete Menschen zur Erstregistrierung und Anhörung an den äußeren Rand von Hamburg – in das Ankunftszentrum Rahlstedt - gedrängt werden, wo sie weit entfernt von jeglicher unabhängiger Beratung die ersten Schritte im Asylverfahren gehen müssen.

    Kommt zahlreich und teilt allen anderen den Termin mit!

    Viele solidarische Grüße!

    Bitte meldet euch unter
    info@fluechtlingsrat-hamburg.de
    ob ihr kommen könnt!

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    26.01.2018
    Über die stillschweigende Duldung unmenschlicher Zustände

    Vortrag des Kieler Professors für Psychologie, speziell Kognitionsforschung, Rainer Mausfeld

    Hörsaal der Ex- HWP, von-Melle-Park 9

    19:00 Uhr



    Prof. Mausfeld ist in den letzten Jahren durch mehrere brisante, „an die Wurzeln gehende" Vorträge bekannt geworden, die auch via Internet große Verbreitung fanden.

    Wir würden uns freuen, wenn Sie die folgende PDF-Datei weiterleiten und wenn wir Sie am 26. Januar begrüßen könnten.

    Mit freundlichem Gruß

    Gabriele Amelung
    Andre Rebstock

    Termine
    30.01.2018
    Schwarze Nächte

    Merle Kröger - Havarie

    Speicherstadt-Kaffeerösterei, Kehrwieder 5, 20457 Hamburg

    20:00 Uhr

    Eintritt 7,00 Euro



    Guten Tag, ich möchte Sie hiermit auf ein Veranstaltung mit Merle Kröger hinweisen, die ihren preisgekrönten Roman "Havarie" im Rahmen der Schwarzen Hafen-Nächte vorstellt: Der Kreuzfahrtriese Spirit of Europe trifft auf ein havariertes Schlauchboot mit Flüchtlingen aus Algerien.
    Die Konfrontation der verwöhnten Besatzung eines Mittelmeer-Luxusliners mit einem in Not geratenen Flüchtlingsboot inszeniert die Autorin mit filmischen Mitteln - und gestochen scharf. Sie beleuchtet das Drama aus unterschiedlichen Perspektiven, verbindet Fiktion mit präzisen, vor Ort recherchierten Fakten.

    Der Roman beruht auf tatsächlichen Begebenheiten. Gut drei Jahre hat die Arbeit daran gedauert. Entstanden ist ein meisterlich geschriebener Roman. Der "SüdwestRundfunk" resummierte: »Ein hoch aktueller, engagierter und politischer Thriller, kein Betroffenheitskitsch, sondern hellwache, wunderbar vital und pointiert geschriebene Literatur.« Und Titel Thesen Temperamente stellte bei der ARD fest: "In ihrem fesselnden, elegant konstruierten Roman meistert Merle Kröger den Spagat zwischen Realität und Fiktion. Wer ihn liest, wird in Zukunft genauer hinschauen – und vielleicht auch die Menschen hinter den Nachrichtenbildern näher an sich heranlassen.«

    Der 4. Roman von Merle Kröger erhielt einen Deutschen Krimipreis 2016, den Radio Bremen Krimipreis 2015 und die Kritiker wählten das Buch in der KrimiZEIT-Bestenliste zum "Krimi des Jahres". »Merle Kröger hat mit Havarie den Roman zur Stunde geschrieben. Eine schnelle, spannungsgeladene Lektüre«, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. - Die Autorin wurde 1967 in Plön/Schleswig-Holstein geboren. Neben dem literarischen Schreiben deckt ihre künstlerische Tätigkeit das ganze Spektrum des Films ab: von Dokumentarfilmen über Videoarbeiten bis hin zu Kinofilmen. Sie ist zudem Mitgründerin der Autorengruppe und Produktionsfirma dogfilm und Co-Leiterin, Mentorin und Dozentin für Stoffentwicklung bei der Professional Media Master Class für Dokumentarfilm in Halle (Saale). Ihr Kriminalroman Grenzfall wurde sowohl mit dem Deutschen Krimi Preis 2013 als auch mit dem Stuttgarter Krimipreis prämiert.

    Herausgekommen ist Havarie bei Ariadne, einem Ableger des Hamburger Argument-Verlages. Ariadne traute sich, die erste Frauenkrimireihe aus der Taufe zu heben. Der Verlag hat damit nicht nur Furore gemacht, sondern sich mit diesem Konzept auch zu einem renommierten Krimi- und Noir-Verlag entwickelt.

    Ich wäre dankbar, wenn Sie in Ihren Netzwerken auf die Veranstaltung hinweisen könnten, vielleicht haben ja Mitglieder ihrer Institution Interessen an einem solchen Abend. Ich würde mich freuen.

    Mit den besten Grüßen,
    Michael Friederici

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    01.02.2018
    Der Gipfel - Performing G20

    Dokumentarfilm von Rasmus Gerlach / BRD 2017 / Work in Progress / 82 Minuten / OF

    im MPZ,(Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V.) Sternstraße 4, 20357 Hamburg

    19:30 Uhr

    Eintritt Spende



    Rasmus Gerlach wurde als jugendlicher Demonstrant schon mit dem stärksten Wasserwerfer beschossen und hat sich in seinem Film „Gefahrengebiete & andere Hamburgensien“ bereits intensiv mit Polizeigewalt auseinandergesetzt. Anfang Juli 2017 taucht er mit einem Team von fünf Kamera-Leuten tief in das Protest-Geschehen rund um den G20-Gipfel ein und dreht einen persönlichen Film. Auf den Straßen finden Protest-Performances als neue Form des Demonstrierens viel Anklang, doch die bunten Szenen werden bald von der Gewalt-Eskalation überschattet. mehr...

    Im anschließenden Gespräch sind dabei:

    der Filmemacher Rasmus Gerlach,

    Gabriele Heinecke (Anwältin von Fabio V, der fast 5 Monate ohne konkreten Tatvorwurf in Untersuchungshaft saß) kann ihre Erfahrungen mit Sondergerichten im Gefangenenlager Hamburg Neuland und einer zunehmend repressiver werdenden Polizei und Justiz und über die zunehmende Einschränkung demokratischer Grundrechte durch Gesetzesänderungen wie den neuen § 114 StGB, einbringen. Mit Auswirkungen, die weit über die G20-Proteste hinaus gehen.

    Norbert Hackbusch Bürgerschaftsabgeordneter, der als parlamentarischer Beobachter der Fraktion 'Die Linke' Erfahrungen mit der Polizei machen durfte.

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