Termine                                                                      Aktualisiert am: 18.05.2018

 
Termine
26.05.2018
Die Transformation wachsender Metropolen in Afrika

Anhand des Beispiels von Lagos, Nigeria

Beim Africa Day, Bühne auf dem Wandsbeker Marktplatz
14:00 bis 15:30 Uhr


Viele Städte auf dem afrikanischen Kontinent wachsen rasant. So gilt das nigerianische Lagos mit geschätzten 13-20 Mio. Einwohner*innen als eine der bevölkerungsreichsten Städte weltweit – und, so die Prognose: stetig kommen mehr dazu. Doch wachsen tun vor allem die Slums, in denen Bewohner*innen meist keinen ausreichenden Zugang zu städtischer Infrastruktur wie Wasser, Energie und Gesundheitsdienstleistungen haben und zudem noch hohen Umweltbelastungen und den Folgen des Klimawandels ausgesetzt sind. Im Gegensatz zu Städten wie Hamburg muss Lagos mit viel weniger Geld auskommen, um den für die CO2-Reduktion so wichtigen, nachhaltigen Umbau der Städte zu meistern.

Mit der Architektin Fabienne Hoelzel sprechen wir über ihre Arbeit im „schwimmenden“ Slum von Makoko, der in die Lagune von Lagos hineingebaut ist, und spüren exemplarisch folgenden Fragen nach:
Wie können auch benachteiligte Stadtbewohner*innen an der städtischen Transformation mitwirken und durch neue Infrastruktur profitieren?
Inwiefern können best practices aus anderen Stadtkontexten auf Metropolen wie Lagos übertragen werden?
Oder bedarf es lokale Ansätze? Und inwiefern scheitern Instrumente der Stadtplanung an Regierungspraktiken?

Mit Fabienne Hoelzl - Architektin und Professorin für Entwerfen, öffentliche Bauten und Räume/Städtebau

Moderation: Dr. Stefanie Wodrig - Politikwissenschaftlerin mit Forschungsschwerpunkten Gesellschaft im Östlichen und Südlichen Afrika und Energiepolitik

Veranstaltet von umdenken Heinrich Böll Stiftung Hamburg e.V.

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


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04.06.2018
Rückkehr nach Afghanistan
die vielen Gesichter von Flucht und Migration

Film und Gespräch

Originalversion mit deutschen Untertiteln
Regie: Mohammad Mehdi Zafari

Lichtmeß-Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg
19:00 Uhr


Neben den Themen Fluchtursachen und Integration steht zunehmend auch die Frage der Rückführung in "sicherere Herkunftsländer" im Mittelpunkt einer oft intensiv und kontrovers geführten politischen Diskussion um Flucht und Migration.

Unser im Sommer 2017 von dem jungen afghanischen Regisseur Mohammad Mehdi Zafari gedrehter und von der FES-Kabul produzierter Dokumentarfilm begleitet sieben Flüchtlinge, die nach Afghanistan zurückkehren. Sie kommen aus Deutschland, Pakistan und Iran. Einige kehren freiwillig zurück, andere wurden abgeschoben. Einige wollen helfen, ihr Land wieder aufzubauen, andere sehen für sich keine Zukunft in einer Situation, die von Konflikten und Gewalt geprägt ist.

Mit welchen Realitäten sehen sie sich konfrontiert, zurück in dem Land, das sie für ein besseres Leben zu verlassen gehofft hatten? Warum haben sie sich für diesen Weg entschieden? Was waren die Umstände ihrer Abschiebung? Was sind ihre Wünsche und Pläne für die Zukunft?

Anschließende Diskussion mit:
Uwe Giffei, Flüchtlingsberater und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft

Mirco Günther, Leiter des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Afghanistan und Produzent des Films

Moderation: Peter Hurrelbrink, Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei, bringen Sie gern Freunde und Bekannte mit

Mit freundlichem Gruß
Ihr FES-Team
Friedrich-Ebert-Stiftung
hamburg@fes.de
www.julius-leber-forum.de


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09.06.2018
IN ZWEI WELTEN

REFLEXION MEINES LEBENS

Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 HH
18:00 Uhr


Seit mehr als 4 Jahrzehnten bin ich, Nana Kan Agyemang (oft "Mr.Patrick" gennant), zwischen Hamburg und meinem Dorf Sawua-Aboaso in Ghana gependelt.
In dieser Zeit studierte ich, arbeitete ich und grùndete eine Familie. 17 Jahre arbeitete ich fùr/mit afrikanichen Flùchtlingen und MigrantInnen bei der Organisation "Gesellschaft zur Unterstùtzung von Gefolterten und Verfolgten/accept e.V." in Hamburg.

1984 startete ich mit meiner Frau Anke und den BewohnerInnen von Sawua-Aboaso das Alphabetisierungsprojekt "Sawua-Aboaso Nkosuo Nnwuma(SANN), um die wirtschaftliche Situation der Menschen dort zu verbessern.

Zur VERANSTALTUNG:
In Teil 1 zeige ich Ausschnitte aus meinem Film "Leben in zwei Welten" (2015) ùber meine Ankunft und mein Leben in Hamburg: Studium-Arbeit-Familiengrùndung-Aufbau des SANN-Projektes

In Teil 2 werde ich in Teilen meine Buch-Dokumentation ùber das SANN Projekt* vorstellen:
"Give Positive Change a Chance in Sawua-Aboaso! 1984-2014 - 30 Years of Trial and Error...(2017)

Anschliessend geht es mir um eine kritische, konstruktive Diskussion des aktuellen Standes des Projektres und um die Entwicklung eines Ideen-Pools zur inhaltlichen und finanziellen Weiterfùhrung.

Ich wünsche mir sehr, dass auch ehemalige Dorf- und ProjektbesucherInnen und -UnterstùtzerInnen zu meiner Veranstaltung kommen und ihre Erinnerungen und Erfahrungen beitragen.

Herzliche Grüße
Patrick, Nana Kan Agyemang

Die selbstverlegte Buch-Dokumentation (Text+Bilder, 170 S.)
kann vor und nach der Veranstaltung bei mir (für 30.-Eur) bestellt werden.

Kontakt Patrick: 0176 21522 106


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