Termine                                                                      Aktualisiert am:24.04.2017

 
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25.04.2017
Die AfD und die rassistische Massenbewegung

organisiert vom Hamburger Bündnis gegen Rechts
mit Fabian Virchow

Ort: Hamburg Haus Eimsbüttel

19:00 bis 22:00 Uhr


Mit der AfD verwirklicht sich derzeit ein Parteiprojekt rechts von CDU/CSU, das seit langem von der extremen Rechten, neurechten Netzwerken und nationalistischen Zirkeln angestrebt wurde.
Die Partei zieht Aktivist*innen dieser verschiedenen Strömungen an - und kann mit Posten und Ansehen locken; zugleich ist die AfD Teil einer umfassenderen völkischen und rassistischen Massenbewegung, die arbeitsteilig verschiedene Bereiche der politischen Einflussnahme (parlamentarisch, außer-parlamentarisch) bespielt.
Die Pluralität der Ansätze ist Risiko und Chance zugleich.

Fabian Virchow ist Professor für Politikwissenschaft und Sozialwissenschaftler.
Seit 2010 leitet er den Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf.

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25.04.2017
Nationalpopulismus in Polen
Demokratie, Rechtsstaat und Europa in Gefahr?

mit Klaus Bachmann, Szkola Wyzsza Psychologii Spolecznej, Warschau
Agnieszka Pufelska, Nordost-Institut, Lüneburg
Moderation: Jan Puhl, Der Spiegel.

Friedrich-Ebert-Stiftung, Rathausmarkt 5, 20095 Hamburg

19.00 bis 21.00 Uhr


in Polen regiert seit Oktober 2015 die nationalpopulistische Partei ?Recht und Gerechtigkeit? (PiS) mit einer knappen absoluten Mehrheit.
In großer Eile begann die Regierung mit der im Wahlkampf angekündigten ?Reparatur des polnischen Staates?.

Was sind die Ziele der Regierung und müssen wir uns tatsächlich Sorgen um Gewaltenteilung und Freiheitsrechte in Polen machen? Sind, wenn nicht gehandelt wird, Demokratie und Rechtsstaat in ernster Gefahr? Was ist jetzt zu tun, sowohl in Polen als auch in Europa?

Die Friedrich-Ebert-Stiftung und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Hamburg laden herzlich ein zu Gespräch und Diskussion

Anmeldung bitte per Email hamburg@fes.de oder www.fes.de/lnk/2um

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Empfehlen Sie gern den Termin weiter.

Mit freundlichem Gruß
Ihr FES-Team
Friedrich-Ebert-Stiftung

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25.04.2017
Flucht mit Cello

Benefiz-Lesung

im Haus im Park, Gräpelweg 8, 21029 Hamburg

19:30 Uhr


Dagmar Fohl liest aus ihrem neuen Roman, »Alma«, eine Flüchtlingsgeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus.
In einem Podiumsgespräch mit Dieter Wagner wird die Brücke zwischen den Situationen von Flüchtlingen damals und heute geschlagen.

Stände der Initiative Fluchtpunkt Bergedorf, des Vereins Bergedorfer für Völkerverständigung und von Sea Watch e.V., eine Organisation zur zivilen Seenotrettung von Flüchtenden im Mittelmeer, informieren über ihre Arbeit.
Sie sind herzlich eingeladen, sich bei Tee und Gebäck des TeeMobils mit den Initiativen und Engagierten auszutauschen.
Spenden zugunsten von Sea-Watch sind willkommen.

Anmeldung nehmen wir gerne telefonisch entgegen unter 040 ·725702 -0 oder per E-Mail an hip@koerber-stiftung.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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27.04.2017
Mamadou Dia

Instituto Cervantes Hamburg, Chilehaus Eingang B, Fischertwiete 1, 20095 Hamburg

19:00 Uhr


Der im Senegal geborene Autor, Mamadou Dia erzählt von seiner Heimat, seiner Familie und seiner lebensgefährlichen Fahrt auf einem Fischerboot über den Atlantik in ein neues Leben in Spanien.

Später kehrt er in den Senegal zurück und gründet dort die NGO “Hahatay son risas de Gandiol”, die sich für eine Entwicklungszusammenarbeit zwischen Spanien und dem Senegal einsetzt.

Saliou Cissokho wuchs in einer angesehenen Griot-Familie auf, in der die Kunst des Koraspielens und der Bau dieser afrikanischen Harfe von Vater zu Sohn weitergegeben wird.

Seit 2012 lebt er in Hamburg und führt seinen musikalischen Weg deutschlandweit erfolgreich und über die Grenzen hinaus fort.

Moderación y traducción I Moderation und Übersetzung: Isabel Navarro (Instituto Cervantes Hamburg) y Cabiria Tomat (Architektin)
In spanischer Sprache mit Übersetzung
Entrada libre I Eintritt frei Reservas hasta I Reservierung bis 26.04.2017: cultx1ham@cervantes.es, 040-530 205 290

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29.04.2017
Äthiopien - Oromia im Ausnahmezustand

Themenabend zur Situation in Äthiopien, mit Musik und Oromo Kaffeezeremonie
Moderation:Yared Dibaba

Referenten: Ulrich Delius zusammen mit Yared Dibaba

Louise Schroeder Schule, Thedestr. 100, 22767 Hamburg

17:00 Uhr
Eintritt frei.Spenden erwünscht.



Äthiopien, ein Vielvölkerstaat mit mehr als 80 ethnischen Gruppen, kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Ende der Militärdiktatur 1991 wurde das Land zwar demokratisiert, dem Regierungsbündnis EPEDF wird aber eine autoritäre Regierung und die Unterdrückung der Opposition vorgeworfen. Die Oromo sind eines der größten Völker in Äthiopien, werden aber diskriminiert und leiden unter Landraub und Gebietsreformen. Friedliche Proteste werden gewaltsam von Sicherheitskräften beendet – zuletzt mit bis zu 678 Toten. Viele Oromo fliehen und kommen auch nach Deutschland.

Die Bundesrepublik und die EU schweigen zu den Menschenrechtsverletzungen ihres strategischen Partners in Afrika. An diesem Abend wollen wir Ihnen Äthiopien, und damit die Oromo näherbringen und auf ihr Schicksal, wie Landraub, Vertreibung, Schulverbot, und Unterdrückung ihrer Traditionen aufmerksam machen. Der bekannte Moderator Yared Dibaba, selbst ein Oromo lebt seit vielen Jahren in Norddeutschland. Zusammen mit seiner Band wird er einige Lieder vortragen. Außerdem hören wir einen Erfahrungsbericht eines Flüchtlings aus Oromia.

Gesellschaft für bedrohte Völker
Regionalgruppe Hamburg
Telefon 0176-34785385
www.gfbv.de
www.rg-hamburg.gfbv.de
https://www.facebook.com/bedrohteVoelker.hamburg

Informationen:
  • https://www.gfbv.de/de/informieren/termine/

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    23.05.2017
    "Die Stimme der Bürger"
    Die Soziale Frage bei der AfD

    Vortrag und Diskussion
    mit Mark Haarfeld

    Bürgerhaus Wilhelmsburg, Mengestraße 20

    19:00 Uhr


    Als im September 2015 die AfD begann, Demonstrationen durchzuführen, erklärte sie, für die Bürger zu sprechen und ihnen wieder eine Stimme zu geben. Dieser Anspruch hatte Wirkung. Bei den Landtagswahlen 2016 erzielte sie große Anteile bei den Gruppen ArbeiterInnen und Arbeitlosen. Die AfD erhielt nun Unterstützung in einem Milieu, in dem besonders der Fokus auf die Sozial- wie auch Arbeitspolitik liegt. Doch welche Positionen und Inhalte vertritt die AfD auf diesem Terrain? Gibt es in der von neoliberalen WirtschaftswissenschaftlerInnen geprägten Partei dazu entsprechende Meinungen und politische Forderungen? Der Vortrag will zu diesem Thema ein Überblick geben und geht der Frage nach, wie die AfD und auch andere neurechten Organisationen die soziale Frage für ihre Politik nutzbar machen.

    Mark Haarfeldt ist Referent bei dem Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" und promoviert an der Universität Konstanz zum Thema: Deutsche Propaganda im Rheinland von 1918 bis 1936.
    Er arbeitet im gewerkschaftlichen Bildungsbereich und ist Mitglied des AK Rechts im DISS.

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    30.05.2017
    Peggy Parnass – Ich hab so viele Fragen!

    Deutsches Schauspielhaus in Hamburg - Malersaal


    Peggy Parnass ist Schauspielerin, kämpferische Jüdin und vielfach ausgezeichnete Publizistin. Sie schrieb über siebzehn Jahre Gerichtsreportagen und Kolumnen für die linke Zeitschrift »Konkret«, drehte Filme, veröffentlichte Bücher und ist eine Ikone der Feminismus- und Schwulenbewegung.

    „Sie hat Wut im Bauch. Im Herzen. In der Seele - und genauso schreibt sie - leidenschaftlich, rücksichtslos und zugleich mitfühlend.“ (Klaus Bednarz)

    Schon lange lebt sie in der Nachbarschaft des Schauspielhauses, im Hamburger Stadtteil St. Georg.

    Unser Ensemblemitglied Michael Weber wird ausgewählte Texte von Peggy Parnass lesen und sich im Gespräch mit ihr auf eine persönliche und politische Reise begeben.

    Karten: 040 24 87 13
    oder:

    kartenservice@schauspielhaus.de


    Über Euer Interesse würde ich mich freuen,

    Michael Weber

    Termine
    31.05.2017
    Die AfD und ihre WählerInnen

    Vortrag und Diskussion
    mit Elmar Brähler

    Kulturforum/Gewerkschaftszentrum Serrahn, Serrahnstraße 1

    19:00 Uhr


    Die WählerInnen der AFD zeigen bei rechtsextremen Einstellungen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auffällige Werte, aber auch bei Einstellungen zur "Lügenpresse", Verschwörungstheorien und Ablehnung der gelebten Demokratie. Die Gewaltakzeptanz und die Gewaltbereitschaft ist bei ihnen sehr ausgeprägt, die politische Selbstverortung stark rechts. Auffällig ist, dass die NichtwählerInnen tendenziell ähnlich extreme Ansichten äußern. Die AFD hat offensichtlich ihr Wählerpotenzial noch nicht ausgeschöpft, vor allem bei Frauen. Diese sind in der Wählerschaft der AFD deutlich unterrepräsentiert.
    Vorbehalte gegen Sinti und Roma, Muslimen, und auch Asylsuchenden sind bei einem relevanten Anteil der Grünen - und LinkenwählerInnen auch vorhanden, bei SPD-Wählerinnen fast mehrheitlich.

    Elmar Brähler ist Sozialpsychologe und Mitglied des Kompetenzzentrums "Rechtsextremismus" in Leipzig, Autor der Leipziger "Mitte-Studie".

  • Veranstaltungstermine W3 Werkstatt
  • Veranstaltungstermine Eine Welt Netzwerk (EWNW)
  • Bewegungsmelder/ Termine