<< zurück

Aktuelles
21.03.2017
Die Kollaboration zwischen deutschen Behörden und westafrikanischen Regierungen

Mit Bruno Watara (Afrique-Europe Interact,"Bündnis gegen Lager Berlin“)
und Toumani Djime Diallo (Botschafter von Mali)

Sechste Veranstaltung der Reihe "Die Verstrickungen EUropas in Flucht und Migration"

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
19:30 Uhr bis 21:30 Uhr


Unter der Führung von Angela Merkel verteidigt die EU neuerdings ihre Außengrenzen tief in Afrika. Das soll die Migration nach Europa radikal stoppen.
Im November 2015 auf dem EU-Afrika-Gipfel in Valletta, beim EU-Gipfel in Brüssel im Dezember 2016 und auf diversen Reisen europäischer Politiker*innen in afrikanische Länder wurde versucht, Druck zu erzeugen und die Schotten dichtzumachen. Die zentrale Mittelmeerroute aus Afrika nach Europa soll von der neuen Frontex-Agentur für Grenz- und Küstenwache mit Kriegsschiffen verriegelt und afrikanische Regierungen sollen verpflichtet werden, "ihre" angeblichen Wirtschaftsmigrant*innen zurückzunehmen, und zwar unter Einsatz "aller einschlägigen Maßnahmen, Instrumente und Hilfsmittel" – von Grenzschutztechnologie, Ausbildung von Personal, elektronischen Pässen über EU-Reisepapiere und Rückübernahmeabkommen bis zu Sammelabschiebungen.
Bei bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen entwicklungs- und handelspolitischen Sanktionen.

Bruno Watara wird den Stand der Verhandlungen der EU mit diversen afrikanischen Regierungen und die Proteste dagegen in Afrika und hier darstellen.

Eine Vertreterin/ein Vertreter der Botschaft von Mali wird die Position ihrer bzw. seiner Regierung erläutern und auf Fragen und Forderungen eingehen.

Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch.

Bruno Watara wird den Stand der Verhandlungen der EU mit diversen afrikanischen Regierungen und die Proteste dagegen in Afrika und hier darstellen.

Eine Vertreterin/ein Vertreter der Botschaft von Mali wird die Position ihrer bzw. seiner Regierung erläutern und auf Fragen und Forderungen eingehen.

Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg |
In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research

Rosa Luxemburg Stiftung
  • http://www.hamburg.rosalux.de/

    Minerva Consulting&Research
  • http://www.rose-folson.de/


    Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
    Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


  • << zurück

    nach oben