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Aktuelles
17.01.2017
Afghanistan
Kein sicheres Land für Flüchtlinge

Mit:
Tamim Azimi
Mirwais Ashuftah
und Rechtsanwalt Thorsten Buschbeck


Vierte Veranstaltung der Reihe "Die Verstrickungen EUropas in Flucht und Migration"

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
19:30 Uhr bis 21:30 Uhr


Afghanistan ist für Flüchtlinge nicht sicher und schon gar kein sicheres Herkunftsland im Sinne des deutschen Asylrechts.
In den 15 Jahren der Besatzung und westlichen Intervention in Afghanistan ist das Land nur für eine Gruppe zu einem „sicheren Hafen“ geworden: für Terroristen.

Die Taliban wurden in vielen Gebieten abgelöst von fundamentalistischen Warlords, die ihr Geld durch Drogenhandel verdienen.
Millionen Menschen leiden unter Unsicherheit, Korruption, Erwerbslosigkeit, Armut.
Die Rechte aller Menschen, aber insbesondere von Frauen, werden beständig verletzt; Entführungen, Vergewaltigungen, Morde, Attentate, Steinigungen von Frauen und Drogenhandel stehen auf der Tagesordnung.
Und eine neue Konfliktwelle ist auf dem Weg nach Afghanistan: für die ISIS, von den Streitmächten Russland, Irak und Syrien vertrieben, ist Afghanistan der einzige sichere Platz.

In Hamburg beginnt man gerade damit, Afghanen ihre bestehenden Aufenthaltstitel zu entziehen.

Welches Interesse der Deutschen Regierung steckt also hinter der Deklarierung Afghanistans als "sicheres Herkunftsland"?
Und inwieweit deckt sich das mit der Realität in Afghanistan?

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg |
In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research

Rosa Luxemburg Stiftung
  • http://www.hamburg.rosalux.de/

    Minerva Consulting&Research
  • http://www.rose-folson.de/



    Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
    Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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