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Aktuelles
16.02.2017
Von wegen sicher:
Das Konzept der "sicheren Herkunftsstaaten" in der Kritik

Über die Lebensrealität von Roma in Südosteuropa

Fünfte Veranstaltung der Reihe "Die Verstrickungen EUropas in Flucht und Migration"

W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e. V., Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
19:30 Uhr bis 21:30 Uhr


Seit Bundestag und Bundesrat die Länder des Balkans zu „sicheren Herkunftsstaaten“ erklärt haben, werden Asylbewerber*innen aus diesen Ländern, viele von ihnen Roma, als Antragsteller*innen zweiter Klasse behandelt.
Ihre Anträge werden zu fast 100 Prozent abgelehnt, sie werden in speziellen Lagern untergebracht, mit verschärfter Residenzpflicht und Beschäftigungsverbot.
Die Zahl der Abschiebungen ist rasant angestiegen. Gleichzeitig hat diese Regelung dramatische Folgen für mehrere Tausend Roma, die infolge des Kosovokonflikts 1999 nach Deutschland geflohen sind und seitdem als „Geduldete“ in Deutschland leben.
Auch ihnen droht die Abschiebung in eine Lebensrealität, die von massiver Ausgrenzung und Diskriminierung in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen geprägt ist.
Nicht ohne Grund versuchen viele Roma dieser Marginalisierung durch Migration zu entkommen.

Tamara Bakovic-Jadžic wird über die Lebensrealität von Roma in Südosteuropa, insbesondere Serbien, sowie über die schwerwiegenden Folgen dieser Asylrechtsänderung berichten.

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg |
In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Hamburg und Minerva Consulting&Research

Rosa Luxemburg Stiftung
  • http://www.hamburg.rosalux.de/

    Minerva Consulting&Research
  • http://www.rose-folson.de/


    Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
    Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

    info@fluechtlingsrat-hamburg.de


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