Gegen Abschottung und Ausgrenzung

Jährlich sterben mehrere Tausend Menschen auf dem Weg nach Europa - in der Wüste, an Grenzzäunen, in LKWs, Containern oder im Meer.
Das Leben der Flüchtlinge und MigrantInnen, die es trotz immer stärker kontrollierter und militarisierter Grenzen der EU noch schaffen, hierher zu kommen, ist geprägt von Unsicherheit über den Aufenthalt und von Angst vor einer gnadenlos bürokratischen Verteilungs- und Abschiebepraxis der Behörden.

Die Flüchtlinge lernen die Furcht vor rassistischen Angriffen kennen, begegnen dem alltäglichen Rassismus.
Sie werden in Lagern und Massenunterkünften menschenunwürdig untergebracht.

Durch die sog. Residenzpflicht wird ihre Bewegungsfreiheit auf den Landkreis beschränkt. Nach dem Gesetz bekommen Flüchtlinge kein oder sehr wenig Geld.
Die meisten erhalten keine Arbeitserlaubnis.
Das Geld zum Überleben muss oft jenseits von Normalarbeitsverhältnissen beschafft werden.
Das ist eine Form von Ausbeutung in rechtlosem Raum.

Am Schluss steht für fast alle die Ausreiseverfügung, nachfolgend die Abschiebung in Kriegsgebiete, politische Verfolgung , existenzielle Not.