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Aktuelles
30.06. bis 01.07.2006
Euro-afrikanische Nicht-Regierungs-Konferenz
Gastgebendes Land: Marokko (Rabat)
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DAKAR
Aktionsplan zu Einwanderung verabschiedet
Angesichts der Zunahme illegaler Einwanderung nach Europa haben europäische und afrikanische Staaten auf einen Aktionsplan geeinigt. Er sieht repressive und präventive Maßnahmen vor.
Nach Angaben aus Diplomatenkreisen wurde bei einem Treffen in der senegalesischen Hauptstadt Dakar ein von Frankreich unterstützter Vorschlag Marokkos und Spaniens nach einigen Änderungen einstimmig angenommen.
Das Treffen diente als Vorbereitung einer europäisch-afrikanischen Migrationskonferenz, die im Juli in Rabat auf Ministerebene stattfindet. Dort soll der Aktionsplan verabschiedet werden.
Im Plan heißt es, die Ursprungs-, Transit- und Zielländer sollten "schnelle und wirksame Maßnahmen" gegen illegale Grenzüberschreitungen umsetzen. Der Text schlägt eine Verstärkung der Grenzkontrollen vor sowie eine bessere Ausbildung und Ausrüstung der Grenzbeamten.
Die afrikanischen Staaten sollen mit digitalisierten Datenbanken über kriminelle Organisationen und Schlepper sowie mit wirksamen Warnsystemen ausgerüstet werden.
Ziel sei es nicht, Wanderungsbewegungen zwischen Ländern und Kontinenten komplett zu verhindern, sondern die Bevölkerung stärker in ihren Ursprungsländern zu halten, sagte der senegalesische Innenminister Ousmane Ngom zum Auftakt der zweitägigen Vorbereitungsrunde.
Am 10. und 11. Juli treffen sich in Rabat in Marokko Minister der EU und von rund 20 afrikanischen Staaten, um über das Problem der illegalen Einwanderung nach Europa zu beraten.
Immer wieder machen sich Menschen aus armen Weltregionen auf den Weg nach Europa; viele versuchen es in überfüllten Booten auf dem Seeweg von Afrika aus. Immer wieder ertrinken dabei Flüchtlinge. (sda)
Deswegen rufen wir die gesamten AkteurInnen der Zivilgesellschaften
Nordafrikas, Subsahara-Afrikas und Europas auf, teilzunehmen an einer euro-afrikanischen
Nicht-Regierungs-Konferenz über den Respekt gegenüber den Grundrechten,
Bewegungsfreiheit für alle, eine Politik der Entwicklung und Teilung des Wohlstands,
die nicht mit der Bedingung von Sicherheitszielen verknüpft wird, über den Kampf gegen
die Sicherheitspolitiken und ihre Konsequenzen, über Politiken der Aufnahme und
Integration, die das Recht auf Asyl rehabilitieren und die Anerkennung der Gesamtheit
der Rechte von MigrantInnen, als Arbeitskräfte und BürgerInnen.
Am Ende dieser Konferenz wird das erste euro-afrikanische Nicht-Regierungs-Manifest über Migrationen, die Grundrechte und die Bewegungsfreiheit verabschiedet werden.
Kontakt und weitere Information
conferencemigrations@gmail.com
www.migeurop.org
www.no-racism.net
eigenes Thema zu den
Migrationskonferenzen in Rabat von no-racim.net
www.maec.gov.ma/migration
Presse
Der Artikel "Die Toten... basiert auf einem Bericht von
www.estrecho.indymedia.org (5.Juli 06)
und dessen Übersetzung www.indymedi.org (6.Juli 06)
sowie einer APA-Meldung vom 04. Jul 2006.
www.estrecho.indymedia.org vom
www.indymedia.org vom
Informationen zur Gegenkonferenz
Informationen zur MINISTERIAL EURO-AFRICAN CONFERENCE
Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490
info@fluechtlingsrat-hamburg.de
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