Antira / Antifa                                                                   Aktualisiert am: 16.04.2017

Antira / Antifa

01.05.2017
Internationale Solidarität statt antisozialer AfD-Politik


Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts zum 1. Mai 2017

Kundgebung am 1. Mai

Jungfernstieg

12:30 Uhr

Ausgerechnet am 1. Mai, dem Tag der weltweit als Tag der ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung gefeiert wird, will die rechtspopulistische AfD auf dem Gänsemarkt eine Kundgebung abhalten. Ihre Interessengemeinschaft AidA (Arbeitnehmer in der AfD) will sich unter dem Motto ""Das neue Rot der Arbeitnehmer ist Blau" als vermeintlicher Anwalt der sog. Kleinen Leute präsentieren. Obwohl AidA nur eine von drei parteiintern unbedeutenden Interessengemeinschaften ist, welche vorgeben die Anliegen von abhängig Beschäftigten zu vertreten, hat sie großkotzig eine Kundgebung für 2.000 Menschen angemeldet. Wir werden, wie schon in der Vergangenheit bei öffentlichen Auftritten der AfD, den RechtspopulistInnen deutlich zeigen, dass in Hamburg kein Platz für rassistische Hetze und soziale Demagogie ist.

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22.04.2017
Gemeinsam gegen den AfD Bundesparteitag in Köln


Infos zur Busanreise aus Hamburg /// Solidarität statt Hetze!

Aktuelle Infos bekommt ihr bei den Infoveranstaltungen und im Folgenden:

Termine:
Infoveranstaltung:
Dienstag, 18.04. Centro Sociale / 19 Uhr

Aus Hamburg wird es eine gemeinsame Busanreise zu den verschiedenen Aktionen am Samstag den 22. April geben.


Am 22. und 23. April will die AfD ihren Bundesparteitag im Kölner Hotel Maritim abhalten.
Der Ort ist nicht zufällig gewählt: Köln ist spätestens seit den sexualisierten Übergriffen an Silvester 2015/16 und deren rassistischer Deutung zum beliebten Schauplatz für völkische Mobilisierungen geworden.
Die AfD bietet sich nun, nach dem Scheitern der Pro-Parteien, als politische Klammer für Mob und Elite an.
Dagegen stellt sich seit Anfang des Jahres auf Initiative des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ eine große Kampagne auf:

Viele Gruppen bereiten sich darauf vor, der AfD den Bundesparteitag zu vermiesen und sich ihr aktiv entgegen zu stellen. Die AfD ist treibende Kraft im aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck geworden – ob mit Interviews, Talkshow-Auftritten, Äußerungen in sozialen Netzwerken oder Reden bei PEGIDA.

Die antifaschistische Kampagne Solidarität statt Hetze ruft daher für den Samstagvormittag zu Blockaden auf. Darüber hinaus wird es vielfältige Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen geben.
Zum Beispiel eine Frauen*kette um das Maritim-Hotel. Im Anschluss an die Blockaden soll es eine große antirassistische und antifaschistische Demonstration geben.

Weitere Informationen:
  • http://www.keine-stimme-den-nazis.org/

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    14.02.2017
    Wie sicher sind
    die "sicheren Herkunfts-
    bzw. Rückführungsstaaten"?


    Eine Veranstaltung von der Barmbeker Initiative Gegen Rechts
    und dem Flüchtlingsrat Hamburg

    im Rahmen der "Woche des Gedenkens" im Bezirk Hamburg-Nord

    Auschwitz darf niemals in Vergessenheit geraten

    vom 20.01. - 24.03.2017

    Bürgerhaus Barmbek, Lorichsstr.28A, Hamburg
    19:30 Uhr


    Weitere Information zum Programm
  • http://www.keine-stimme-den-nazis.org/images/TerminePDF/flyer_wdg_nord%202017.pdf

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    07.02.2017
    Aufstehen gegen Rassismus


    Kundgebung gegen die AfD-Veranstaltung zum Thema öffentlich-rechtliche Medien u.A. mit Jörn Kruse (AfD-Fraktionsvorsitzender in der Hamburgischen Bürgerschaft)

    Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, vor dem Haupteingang
    18:00 Uhr


    Das „Hamburger Bündnis gegen Rechts“ unterstützt den folgenden Aufruf von „Aufstehen gegen Rassismus“ und fordert alle engagierten Menschen auf sich daran zu beteiligen:

    Aufruf

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    29.10.2016
    Aufstehen gegen Rassismus

    StammtischkämpferInnen-Ausbildung in Hamburg

    Curiohaus - Raum GB Rothenbaumchaussee 15

    10.00 Uhr - ca. 16:30 Uhr


    10.000 Stammtischkämpfer*innen bis zur Bundestagswahl 2017! Die Erfolge der Alternative für Deutschland gehen einher mit einem gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck in vielen Bereichen.

    Wir alle kennen das: In der Diskussion mit dem Arbeitskollegen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen.
    Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen.

    Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin!

    Aufstehen gegen Rassismus in Hamburg


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    17.09.2016
    Rassismus benennen! Die Mitte entlarven!


    Antirassistische Demonstration in Hamburg-Blankenese
    Solidarität mit Refugees - auch in Blankenese!
    Treffpunkt: am S-Bahnhof Blankenese
    14:00 Uhr


    Also rufen wir dazu auf, gemeinsam am 17.09.2016 um 14 Uhr am S-Bahnhof Blankenese auf die Straße zu gehen und Solidarität mit all denen zu zeigen, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland kommen – aus welchen Gründen auch immer!


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    03.09.2016
    Demo und Konzert in Berlin


    Aufstehen gegen Rassismus! Deine Stimme gegen die AfD!


    Am 3. September, kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wollen wir mit einem Konzert und einer Demonstration in Berlin ein klares Zeichen gegen Rassismus setzen und die Stimmung in der Stadt mit prägen.

    Gerade die Wahlen in Berlin haben eine Signalwirkung für die weitere Entwicklung der AfD, aber auch den Widerstand dagegen. Deshalb mobilisieren wir bundesweit zu der Demonstration und dem Konzert.

    Darüber hinaus wird es an dem Wochenende weitere Aktionen gegen die AfD geben, die das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus organisiert, bzw. an denen es sich beteiligt.

    Wir laden alle Organisationen, Parteien und Verbände dazu ein, den Aufruf zur Demonstration zu unterzeichnen. Dafür schickt bitte eine Mail an 3.september@aufstehengegen- rassismus.de


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    27.08.2016
    Aufstehen gegen Rassismus
    Regionalkonferenz in Hamburg


    Hörsaal A im WiWi Bunker, Von-Melle-Park 9, Hamburg
    10:00 bis 20:00 Uhr


    "Aufstehen gegen Rassismus" ist ein bundesweites Bündnis aus verschiedenen Organisationen, Parteien und Verbänden.

    Die AfD konnte inzwischen in acht Landtage einziehen – teilweise mit zweistelligen Ergebnissen. Wir finden, das sind acht Landtage zu viel!

    Wir wollen diese Entwicklung nicht hinnehmen.
    Wir wollen mit unserer bundesweiten Initiative erreichen, dass die Landtagswahlen zu einem Weckruf für eine Gegenbewegung gegen die drohende Rechtsentwicklung werden.
    Unser Ziel ist, eine breite Gegenbewegung in der Gesellschaft anzustoßen.


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    23.07. bis 07.08.2016
    Ohlsdorfer Friedensfest 2016

    am Mahnmal der Bombenopfer

    Anfahrt zu den Sammelgräbern der Bombenopfer:
    U/S-Bahnhof Ohlsdorf
    oder Buslinie 170 Haltestelle Kirschenallee
    oder Buslinie 270 Haltestelle Kapelle 13


    Unter dem Motto: ÜBERLEBEN! wird zum 8. Mal das Ohlsdorfer Friedensfest durchgeführt.
    Die vielfältigen Veranstaltungen befassen sich mit Gedenken an Widerstandskämpfer /inn/en, den Ursachen von Flucht, der aktuellen Situation der Geflüchteten und den aktuellen Entwicklungen im Bereich des Rechtspopulismus (Afd, Pegida).

    Anlass war, dass die Nazis in den Jahren 2003 bis 2009 das Mahmahl der Opfer missbrauchten und dort aufmarschiert waren.
    Dem daraufhin gebildeten Ohlsdorfer Friedensbündnis ist es nicht nur gelungen, die Nazis dort zu vertreiben, sondern auch, gemeinsam eine neue Erinnerungskultur zu entwickeln.

    Im Rahmen des diesjährigen Ohlsdorfer Friedensfestes möchten wir besonders auf drei Veranstaltungen aufmerksam machen:


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    14.06.2016
    Bitterer Ernst in MV: Rassismus und Neo-Nazistische Angriffe
    Stellungnahme
    Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V.


    Ende der vorangegangenen Woche, am 4. Juni, wurde am Eingangsschild zu unserem Büro gezündelt.
    Wer und mit welchem Motiv ist bisher ungeklärt, da niemand auf frischer Tat ertappt wurde.
    Der Staatsschutz ermittelt.

    Sollte sich herausstellen, dass es sich um eine rassistisch motivierte Tat handelt, dann beziehen wir hier schon vorab wie folgt Stellung.

  • http://www.fluechtlingsrat-mv.de/bitterer-erst-in-mv-rassismus-und-neo-nazistische-angriffe/3012/#more-3012


    Der Flüchtlingsrat Hamburg lehnt scharf jegliche Form von Rassismus, rassistischer Gewalt und rassistischer Politik ab. Wir solidarisieren uns in dieser Weise nicht nur mit dem FR-MV in der antirassistischen Arbeit, sondern mit allen von Rassismus betroffenen Menschen.

    Kein Mensch ist illegal!!


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    23.05.2016
    Vertreibung aus dem Denkmal für die ermordeten Roma und Sinti Europas in Berlin
    Presseerklärung der VVN - BdA


    Wir verurteilen die Vertreibung der Roma aus dem Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas durch die Polizei!

    Gestern hat eine Gruppe von Abschiebung bedrohter Roma das Denkmal besetzt, um auf ihre verzweifelte Lage aufmerksam zu machen.

    Seit die ethnisch konstruierten Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu „sicheren Herkunftsländern“ erklärt wurden, haben sie als „Balkanflüchtlinge“ keine Chance mehr, in Deutschland Asyl zu finden. Was dabei nicht berücksichtigt wird: Serbien, Kroatien oder Kosovo mögen für Serben, Kroaten oder Albaner sichere Herkunftsländer sein, für Roma nicht! Sie fliehen vor Diskriminierung, Ausgrenzung und Entrechtung. Zu Wohnung, Bildung, Gesundheitsfürsorge – also zu den minimalsten Voraussetzungen eines menschenwürdigen Lebens – haben sie oft keinen Zugang.

    Bereits am 14. September 2012, dem Tag der Einweihung des Denkmals, hatte dort eine Gruppe junger Sinti und Roma Jutetaschen umgehängt, auf denen geschrieben stand: „67 Jahre zu spät“. Das waren 67 Jahre, in denen die Überlebenden von Deportation und Völkermord erleben mussten, dass sie in der postfaschistischen Gesellschaft kein Mitleid zu erwarten hatten, keine Reue, keine Scham. Niemand hat sie je um Verzeihung gebeten.

    Geschätzte 100.000 der Ermordeten wurden im besetzten Jugoslawien umgebracht: Tausende von ihnen starben als Geiseln der Wehrmacht, jeweils 100 von ihnen wurden für einen von Partisanen getöteten Soldaten erschossen. Mindestens 30.000 Roma wurden unter deutscher Besatzung allein im KZ Jasenovac von kroatischen Faschisten ermordet. Praktisch keine Familie blieb verschont.

    Die heute in Deutschland Schutz Suchenden sind fast alle Nachkommen der Opfer. Wo, wenn nicht am Denkmal für ihre ermordeten Angehörigen, sollen sie die deutsche Gesellschaft daran erinnern, dass Gedenken an die Opfer des Faschismus immer auch Verpflichtung für die Gegenwart bedeutet?

    In diesem Sinne bleibt das Denkmal Bezugspunkt für die weitere Auseinandersetzung mit dem allgegenwärtigen Antiziganismus auch in Deutschland und die polizeiliche Räumung ein weiterer Skandal.

    geschrieben von Bundessprecherkreis der VVN-BdA
    (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten)


  • http://www.vvn-bda.de/wir-verurteilen-die-vertreibung-der-roma-aus-dem-denkmal-fuer-die-im-nationalsozialismus-ermordeten-sinti-und-roma-europas-durch-die-polizei/

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    07.05.2016
    Fest der Befreiung in Hamburg 2016

    1Mai 1945: Befreiung Europas von Faschismus und Krieg
    in den Wallanlagen
    ab 16.00 Uhr


    1Mai 1945: Befreiung Europas von Faschismus und Krieg

    Am 8. Mai 1945 war nahezu ganz Europa von Faschismus und Krieg befreit.
    In Deutschland erlebten natürlich zunächst die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer und Widerstandskämpferinnen diesen Tag als Befreiung, aber auch wir alle, die wir heute leben, verdanken die Chance eines Lebens in Freiheit und Vielfalt den Siegern des 8. Mai. Die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, sind und bleiben auch unsere Befreier.
    Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand in Deutschland und in der Emigration, als Teil von Partisanenverbänden und in den Streitkräften der Anti-Hitler-Koalition geleistet hat.


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    Antira / Antifa

    23.10.2015
    antifaschistische Kundgebung gegen Nazi-Terror in Boizenburg (MV)


    Abfahrt in Hamburg:
    16:00 Uhr, Bahnhof Sternschanze, einige Busplätze vorhanden (5 Euro)
    bringt PKW mit
    Fahrt nicht alleine


    Das Hamburger Bündnis gegen Rechts mobilisiert zu einer gemeinsamen antifaschistischen Kundgebung gegen Nazi-Terror in Boizenburg

    Für Freitag den 23. Oktober plant die rassistische MV-GIDA-Bewegung im mecklen-burgischen Boizenburg erneut einen Aufmarsch. Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass man hier den Brandanschlag vom 11. Oktober, dem eine geplante Flüchtlings-unterkunft zum Opfer fiel, als gerechtfertigten Protest angeblich "besorgten Bürger" abfeiern will.


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    12.09.2015
    Kein Aufmarsch von Nazi-Hooligans in Hamburg



    Demonstration

    Internationale Solidarität statt völkischem Patriotismus!
    Refugees welcome

    Hauptbahnhof (Hachmannplatz), Hamburg
    10:00 Uhr


    Am 12. September 2015 wollen Neonazis, Hooligans und RassistInnen aus verschiedenen Spektren und mit überregionaler Beteiligung unter dem Motto "Tag der deutschen Patrioten" durch die Hamburger Innenstadt marschieren.
    Dies wollen wir gemeinsam mit vielen Menschen verhindern.


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    18.04.2015
    Kein Platz für Faschisten und Rassisten!
    Harburg ist bunt, nicht braun!

    Antifaschistische Kundgebung
    Moorstraße, Ecke Wilstorfer Straße
    10:00 bis 14:00 Uhr


    Kein Platz für Faschisten und Rassisten! Harburg ist bunt, nicht braun!

    Wie in der vergangenen Woche bekannt wurde, will die NPD am Samstag, 18. April von 11:00 bis 13:30 Uhr einen Infotisch auf dem Seeveplatz (vor Marktkauf) in Harburg durchführen. Sie will dort – 500 m von der Zentralen Erstaufnahme entfernt – ihre rassistische und völkische Hetze („Asylbetrug“ und „Überfremdung“) verbreiten. Das Harburger Bündnis gegen Rechts ruft aus diesem Anlass zu antifaschistischen Protesten gegen Rassismus und Faschismus auf und wird am 18. April von 10:00 bis 14:00 Uhr eine Kundgebung auf der Moorstraße durchführen, zu der alle Antifaschisten und Antifaschistinnen eingeladen sind.


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    Antira / Antifa
    27.10.bis 14.11.2014
    Versagen mit System
    Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes

    Ausstellung
    im Foyer der Ex-HWP (Universität Hamburg, Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg)


    Eröffnungsveranstaltung mit Frank Schubert vom Forum fur kritische Rechtsextremismusforschung
    am 29. Oktober 2014 um 19 Uhr
    im Raum S 07 der Ex-HWP
    organisiert vom Hamburger Bündnis gegen Rechts


    die Flugblätter für unsere Ausstellung und Veranstaltung "Versagen mit > System - Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes" sind in der > Buchhandlung im Schanzenviertel abholbereit. Einfach im Buchladen fragen.


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    Antira / Antifa
    07.bis 16.11.2014
    Woche des Gedenkens

    Beginn der Woche
    KulturForum Serrahn in Bergedorf
    07.10. um 18.00 Uhr


    „Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!“ Zitat Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees
    Das Programm


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    18.01.2014
    Demonstration

    Ausnahmezustand stoppen
    Politische Konflikte politisch Lösen
    13.00 Uhr, U-Bahn Feldstraße


    Seit dem 04.01.2014 befinden sich weite Bereiche von Altona, St. Pauli, der Sternschanze im polizeilichen Ausnahmezustand. Die Polizei selber befugt sich durch die Einrichtung einer als "Gefahrengebiet" bzw. mehrerer als "Gefahreninseln" bezeichneten Sonderrechtszonen dazu, willkürlich Personenkontrollen durchzuführen sowie Aufenthaltsverbote und Platzverweise auszusprechen. Für Anwohner_innen, Arbeitnehmer_innen und Menschen, die sich in diesem Bereich bewegen, hat dieses Vorgehen drastische Folgen:
    Sie sehen sich ständig der Gefahr einer polizeilichen Kontrolle ausgesetzt, überlegen, was sie wohl anziehen könnten um nicht aufzufallen oder unterlassen "unnötige" Aufenthalte im öffentlichen Raum - ein unhaltbarer Zustand!


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    Antira / Antifa
    19.10.2013
    Refugees welcome – Solidarität mit Flüchtlingen!

    Aufruf zur landesweiten Demonstration am 19. Oktober 2013 in Rostock

    Rostock-Saarplatz
    14.00 Uhr
    von Hamburg fahren Busse 9.00 Uhr ab ZOB
    Karten können in der Schanzenbuchhandlung schon jetzt gekauft werden. (5 Euro)


    Ein Rechtsruck geht durchs Land Überall in Deutschland macht sich derzeit ähnlich wie vor 20 Jahren rassistische Hetze gegen Asylsuchende breit.
    Neben der NPD wettern auch rassistische Gruppierungen und selbsternannte Bürgerinitiativen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Umgebung und versuchen diese unter anderem mit Hunderten von Unterschriften, Flyern und Petitionen energisch zu verhindern.
    Dabei werden die Asylsuchenden durch gängige Ressentiments pauschal als „Asylbetrüger“, „Sozialschmarotzer“ und „Kriminelle“ diskriminiert und kriminalisiert.
    Dass den Worten auch Taten folgen, zeigen Angriffe mit Sprengkörpern auf Flüchtlingslager wie beispielsweise im Oktober 2012 in Güstrow, kurz danach in Waßmannsdorf (Brandenburg) oder kürzlich in Arnstadt (Thüringen).


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    Antira / Antifa
    27.05.2013
    Gemeint sind wir alle!

    Rechte und rassistische Aktivitäten nehmen zu
    Angriffe auf eine offene Gesellschaft!


    In den letzten Wochen und Monaten nehmen rassistische und faschistische Angriffe in Bayern zu. Die organisierte Neonazi-Szene agiert zunehmend offen und aggressiv. In München kommt es im April und Mai zu mehreren Attacken von Neonazis. So wurden die Fenster des Wohnprojekts „Ligsalz 8“ eingeworfen, Nazi-Parolen in die Fenster eingeritzt und die gesamte Fassade mit Farbbeuteln beworfen. Die Geschäftsstelle des Bayerischen Flüchtlingsrats wurde Ziel ähnlicher Angriffe. Ebenso wurden vier Fensterscheiben des Büros des Kurt-Eisner-Vereins eingeworfen. Am EineWeltHaus konnten zweimal vermummte Angreifer_innen vertrieben werden.

    Auch bayernweit nehmen rechte Angriffe zu. Unter anderem wurde im Mai in Nürnberg die Gedenktafel für die Opfer des NSU mit rechten Aufklebern beklebt und in Bamberg eine türkische Familie angegriffen und verletzt.

    Solche Angriffe treffen wenige, Einzelne. Sie sind aber Angriffe auf uns alle und auf eine offene, antirassistische Gesellschaft!


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    Antira / Antifa
    25.05.2013
    20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl:
    FIGHT RACISM NOW!

    Demonstration in Berlin

    Beginn der Demo 14.00 Uhr


    20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl
    20 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen

    Unmittelbar nach der deutschen Einheit führte eine rassistische Medien- und Gewaltkampagne zur Abschaf­fung des Grundrechts auf Asyl. Neonazis, unbescholtene Bürger und die etablierten Parteien zogen an ei­nem Strang und verkündeten unisono, dass in Deutschland kein Platz mehr sei für Asylsuchende.
    Noch während des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vereinbarten CDU/CSU, FDP und SPD die Grundgesetz­änderung. Am 26. Mai 1993 wurde schließlich der Grundgesetzartikel 16 ge­strichen, der – als politisches Be­kenntnis nach dem Nationalsozialismus –, allen “politisch Verfolgten” einen Rechtsanspruch auf Asyl einge­räumt hatte. Ersetzt wurde er durch den Abschiebe-Artikel 16a.
    Neonazis sahen sich bestätigt und feierten die Ent­scheidung drei Tage später mit einem Brandanschlag auf das Haus der Solinger Familie Genç. Dabei star­ben fünf Menschen: Hatice Genç, Hül­ya Genç, Saime Genç, Gürsün I.nce und Gülüstan Öztürk. Vierzehn weitere wurden teils schwer verletzt.


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    Antira / Antifa
    06.04.2013
    Gegen Rassismus und Ausgrenzung

    Demo in Hamburg
    Start: 14 Uhr Hamburg Hauptbahnhof


    Für den 06. April 2013 wird unter dem Motto „ Gegen Rassismus und Ausgrenzung“ (www.hamburg-gegen-rassismus.tk) zu einer bundesweiten Demonstration nach Hamburg aufgerufen! Wir wollen mit dieser Demonstration ein solidarisches Zeichen setzen und die Kämpfe von Geflüchteten unterstützen, ihren Forderungen Nachdruck verleihen und sie verbreiten.

    Die Forderungen lauten:

    Den Stopp aller Abschiebungen
    Die Abschaffung der Residenzpflicht
    Die Abschaffung der Lagerpflicht und die Schließung aller Isolationslager!
    Die Anerkennung aller Asylsuchenden als politische Geflüchtete


    Wir rufen euch auf am 06.04. nach Hamburg zu kommen! Lasst uns an diesem Tag gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft, frei von jeglicher Form des Rassismus auf die Straße gehen!

    Wir dokumentieren den Aufruf zur Demonstration:


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    Antira / Antifa
    23.03.2013
    Antirassistische
    Protest-Kundgebung

    Horner Weg/Sievekingsallee (U-Bahn Horner Rennbahn)
    13.00 Uhr


    Seit Wochen mobilisiert Stephan Buschendorff, Funktionär der rassistischen „Bürgerbewegung Pro- Deutschland“ zu einer Kundgebung am 23. März gegen die geplante Eröffnung einer Moschee im Stadtteil Horn. Buschendorff wurde in Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat von Pro Deutschland zur Bundestagswahl 2013 nominiert. Die Kleinst-Partei und ihre Ableger sind in den letzten Jahren vor allem durch islam-feindliche Wahlkämpfe in Nordrhein-Westfalen und Berlin aufgefallen. Momentan will sie sich bundesweit aufstellen. Der Bundesvorsitzende Manfred Rouhs kommt ursprünglich aus der NPD und hat eine lange neofaschistische Vergangenheit. “Pro Deutschland gilt als rechtsextrem.


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    Antira / Antifa
    17.11.2012
    Demonstration in Mölln

    Im Gedenken an Yeliz Arslan und Ayse Yilmaz und Bahide Arsla – 1992 durch einen rassistischen Brandanschlag ermordet

    12.00 Uhr Antifaschistische Demonstration,Bauhof Mölln
    16-21.00 Uhr Solidaritätskonzert,Stadtwerke Arena Mölln
    Auf dem Schulberg



    In der Nacht vom 31. Oktober auf den 01. November sind in der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Mölln zahlreiche Neonazi-Graffitis mit dem Schriftzug „Nationaler Sozialismus jetzt“ aufgetaucht.
    Zum 20jährigen Gedenktag an den rassistischen Brandanschlag von Mölln 1992 haben die Überlebenden der Familie Arslan zum ersten Mal ein Gedenkprogramm nach ihren Vorstellungen gestaltet.


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    Antira / Antifa
    03.11.2012
    ... Verfassungsschutz abschaffen

    Demonstration in Hamburg

    Hansa-Platz, St. Georg
    12.00 Uhr



    ...Verfassungsschutz abschaffen

    Wir stellen die Institution Verfassungsschutz nicht nur in Frage, sondern fordern deren Abschaffung, denn sie ist Teil des Problems.
    Der Geheimdienst untergräbt mit seinen grundrechtsgefährdenden und unkontrollierbaren Instrumentarien die Demokratie.
    Er musste als Frühwarnsystem kläglich scheitern, hat den Neofaschismus nicht nur kleingeredet, sondern die Nazi-Szene personell und finanziell unterstützt.

    Alte und neue Nazis wollen eine Diktatur auf völkischer Grundlage errichten.
    Sie handeln entsprechend und gehen auch mit Gewalt gegen alle Menschen vor, die nicht in ihr Weltbild passen.
    Diese Gefahr zu benennen und Handlungskonzepte zu entwickeln muss Aufgabe der Zivilgesellschaft unter Einbeziehung von Wissenschaft und antifaschistischer Praxis sein.


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    Antira / Antifa
    25.08.2012
    Grenzenlose Solidarität!
    20 Jahre nach dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen

    Antifaschistische Demonstration durch Rostock-Lichtenhagen
    Gemeinsame Zugfahrt nach Rostock am 25.08.12
    Treffpunkt um 7:50 Uhr am Reisezentrum im Hamburger Haupfbahnhof. PÜNTKLICH!
    11:00 Uhr Kundgebung vorm Rostocker Rathaus
    14.00 Uhr Demo Lütten Klein



    Vor 20 Jahren flackerten Bilder aus Deutschland um die Welt, die man für Vergangenheit hielt: Brennende Häuser, fliehende Menschen, ein gewalttätiger Mob, angeleitet von neofaschistischen Strippenziehern, Beifall klatschendes Publikum, verantwortungslose Verantwortliche.

    Eine Allianz aus staatlicher Ausländerfeindlichkeit, Medienhetze und Alltagsrassismus ließ zu, dass vietnamesische Vertragsarbeiter und Flüchtlinge, unter ihnen viele Roma, um ihr Leben fürchten mussten. Das brennende Sonnenblumenhaus wurde zu einem erschreckenden Symbol des wiedervereinigten Deutschland.


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    Antira / Antifa
    02.06.2012
    Naziaufmarsch stoppen
    Internationale Solidarität statt Völkischer Wahn

    Blockieren: da wo die Nazis sind
    Demnonstrieren: 09:30 Uhr Gerhard Hauptmann-Platz


    Für Samstag, den 2. Juni 2012 planen Nazis einen überregionalen Aufmarsch durch Hamburgs Innenstadt unter dem volksverhetzenden Motto "Tag der deutschen Zukunft – Unser Signal gegen Überfremdung".
    Sie wollen damit ihre menschenfeindliche, rassistische und auf Ausgrenzung basierende Politik öffentlich darstellen. Ihre neofaschistischen Positionen und Auftritte sollen zur Normalität werden.
    Am 27. Juni 2001 wurde der Kaufmann Süleyman Tasköprü in Hamburg-Bahrenfeld durch den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) ermordet.
    Die Veranstalter_innen dieses Aufmarsches rekrutieren sich aus dem Teil der Faschistenszene, aus deren Reihen sich u.a. der NSU bildete und unterstützt wurde: Kameradschaften, autonome Nationalisten und NPD


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    Antira / Antifa
    April bis Mai 2012
    Veranstaltungsreihe



    Hinweis auf Veranstaltungsreihe von Arbeit und Leben HH:
    Neonazis, Rechtspopulismus und die Mitte (April/Mai 2012)

    Antira / Antifa
    15.03.2012
    Kriegsgericht

    Aufführung des Kurzstücks von der Theatergruppe "Antikriegsambulanz"
    Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 11/12, 20359 Hamburg
    19.30 Uhr
    Eintritt 3 Euro


    Antikriegsambulanz für Desertörsdenkmal

    Im Frühjahr 2011 fand sich unter dem Dach der Willi-Bredel-Gesellschaft spontan eine 9-köpfige Schauspielgruppe zusammen, um das neue Stück "Kriegsgericht" zur Aufführung zu bringen. Die Gruppe, die sich den Namen "Antikriegsambulanz" gab, will gemeinsam mit dem "Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal" auf einen krassen Gegensatz in Hamburg aufmerksam machen: Während das berüchtigte 76er Kriegerdenkmal am Stephansplatz, eingeweiht drei Jahre vor Beginn des 2. Weltkrieges, noch immer eine faschistische Dominante in Hamburgs Innenstadt darstelle, gebe es für die Hundert Desertöre und "Wehrkraftzersetzer", die von den Wehrmachtsgerichten im 2. Weltkrieg zum Tode verurteilt und auf dem Truppenschießplatz Höltigbaum in Hamburg- Rahlstedt hingerichtet worden sind, noch immer keinen würdigen Gedenkort.

    So erlebte das Schauspiel seine Erstaufführung am Jahrestag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai 2011 beim "Friedensfest am Kriegsklotz" in Hamburgs Innenstadt.

    Do. 15. März 2012, 19.30h Deserteursdenkmal am Kriegsklotz? Aufführung des Kurzstücks "Kriegsgericht". Danach Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bezirksfraktionen von HH-Mitte, mit einem Historiker der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und dem Vorsitzenden des Kulturausschusses Norbert Hackbusch zur Frage, wo in Hamburg ein würdiger Erinnerungsort für die Opfer der NS-Wehrmachtsgerichte eingerichtet werden könnte.

    Veranstalter sind das Bündnis für ein Hamburger Deserteursdenkmal und Kölibri.

    Links:
  • http://wueterreich.myblog.de/
  • www.niqel.de/deserteur/index.htm

  • Antira / Antifa
    06.02.2012
    RechtsRock

    Veranstaltung im Rahmen der "Woche des Gedenkens"
    Haus der Jugend Lattenkamp,Bebelallee 22, U-Bahn Lattenkamp
    18.00


    Motor und Modernisierer des Neonazismus

    Veranstalter: Bezirksamt Hamburg-Nord
    und Haus der Jugend Lattenkamp

    Programm "Woche des Gedenkens"

    Antira / Antifa
    31.01.2012
    Block Dresden 2012

    Infoveranstaltung an der Uni Hamburg
    T-Stube (Im Pferdestall, Allende-Platz 1)
    19.00 Uhr


    In den vergangen zwei Jahren ist etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Ein breites Bündnis aus Antifagruppen, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Gewerkschaften, Parteien und Jugendverbänden, sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen haben gemeinsam den größten Naziaufmarsch Europas in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

    Weitere Information
  • http://www.avanti-projekt.de/hamburg/ereignis/block-dresden-2012-infoveranstaltung-der-uni-hamburg

    Weitere Mobilisierungsveranstaltungen

    03. Februar - 20h
    Info- & Mobilisierungsveranstaltung im Antifa-Cafe Hafenvokü / Hafenstraße /
  • www.antifacafehamburg.blogsport.de

    03. Februar - 22h
    Soli-Raum auf der T-Stuben-Party T-Stube / Uni Hamburg / Allende-Platz 1 /
  • www.avanti-projekt.de

    07. Februar - 19h
    Info- & Mobilisierungsveranstaltung mit der GEW, Raum A im Cusiohaus Rothenbaumchaussee 15 /
  • www.avanti-projekt.de
    und
  • www.gewstudies.blogsport.de

    16. Februar - 19h
    Last Call: Letzte Infoveranstaltung, Rote Flora (Schulterblatt 71)

  • Antira / Antifa
    31.10.2011
    Rechtspopulismus in Hamburg stoppen!

    Erfahrungsaustausch mit Dirk Stegemann Sprecher des Berliner Bündnis "Rechtspopulismus stoppen"
    Interkulturelles MUT ! Theater, Amandastr.58, 20357 Hamburg, Schanzenviertel
    19.00 Uhr
    Eintritt frei, Spende erlaubt! Getränke zum Selbstkostenpreis



    Bei Nazis ist die menschenverachtende Ideologie klar. Aber wie ist es bei rassistischer Stimmungsmache insbesondere gegen Menschen muslimischen Glaubens? Wie in ganz Europa haben sich auch in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene rechts-populistische Organisationen gegründet, die schwerpunktmäßig rassistische Vorurteile und soziale Abstiegsängste bedienen und befördern. In Hamburg gibt es nach dem Untergang der Schill-Partei neben der Initiative „Wir wollen lernen“ seit Juni 2011 die Partei Die Freiheit. Doch was ist Rechtspopulismus und was verbindet oder unterscheidet so bezeichnete oder sich selbst so bezeichnende Strukturen untereinander?

    Rechtspopulismus gemeinhin ist mehr als eine Form der Politikvermittlung zur Ausgrenzung von Muslim_innen, auch wenn ein Schwerpunkt die angebliche Rettung eines „christlich jüdischen Abendlands“ vor der vermeintlichen „Islamisierung“ Europas ist. Dabei wird viel mit Halbwahrheiten, Lügen und Hetze hantiert. Unter dem Deckmantel „Islamkritik“, „EU-Kritik“ oder „linke Meinungsdiktatur“ und hinter einer vorgeschobenen Meinungsfreiheitsdebatte sollen Rassismus und Sozialchauvinismus gesellschaftsfähig sowie demokratisch legitimiert werden. Ziel ist die Polarisierung und Entsolidarisierung der Gesellschaft, um Menschen gegeneinander ausspielen und ver-einnahmen zu können. Dabei will man sich als angeblich „wahre Volksvertreter_innen“ anbieten und bei breit vorhandenen gesellschaftlichen Ressentiments in der „Mitte“ der Gesellschaft ansetzen. Ihre Distanzierung von der Nazidiktatur sowie die Selbst-bezeichnung als proamerikanisch und proisraelisch macht ihnen eine Abgrenzung zu Neonazis möglich. Notwendig ist daher eine tiefere Analyse von Rassismus als Bindeglied zwischen Neonazismus und Konservatismus.

    Kein Platz für Rassismus und Islamfeindlichkeit!

    Erste Erfolge gibt es bereits. Die Freiheit konnte sich in einer Altonaer Kneipe nicht treffen. Nachbarschaftliche Initiativen führten zu einem Nutzungsverbot des kommunalen Stavenhagenhauses in Großborstel.

    Die Möglichkeiten für weitere erfolgreiche Interventionen können kreativ und vielfältig sein. -----Hinweis: Als Veranstalter_innen behalten wir uns vor, von unserem Hausrecht nach § 6 Versammlungsgesetz Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen oder rechtspopulistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder sie von dieser auszuschließen.

    Einladung


    Antira / Antifa
    21.09.2011
    Erfolgreiche Aktion gegen „Zuerst“ am Kiosk im Bahnhof Altona



    Mehrere AktivistInnen des 'Hamburger Bündnis gegen Rechts' besuchten am 21.09.2011 den
    "K presse + buch-Kiosk" im Altonaer Bahnhof, um gegen den Verkauf des rechtsextremen Monatsmagazins "Zuerst!" zu protestieren. Das Magazin "Zuerst!" tritt den Versuch an, Rassismus, Nationalismus und antisemitische Verschwörungstheorien im unverfänglichen modernen Format eines Nachrichtenmagazins am Kiosk zu präsentieren. Der Verleger Munier hat in der organisierten neofaschistischen Szene - mit eindeutigen Verflechtungen seiner redaktionellen Mitarbeiter in das Netz extrem rechter Publikationen (u. a. „Nation und Europa“) - eine exponierte Position.

    Mit unserem Transparent – „Zuerst!“ - das Allerletzte! Kein Profit mit brauner Propaganda! - hat sich das HBgR in der Bahnhofspassage gegenüber des Ladens postiert und eine Stunde lang Anti-"Zuerst"-Flugblätter vor dem Eingang des k-presse+buch verteilt. Die Reaktion der PassantInnen war durchgehend positiv: Die meisten nahmen das Flugblatt, einige blieben stehen, fragten, wo denn das Magazin verkauft werde, kamen mit uns ins Gespräch, bestärkten uns, dass sie die Aktion gut fänden und manche fragten auch, was sie selbst gegen den Verkauf des Nazi-Blatts tun könnten.

    Kurz vor Schluss gab es dann noch eine Überraschung: Unsere Bundes-Arbeitsministerin, Ursula v.d.Leyen, kam zufällig vorbei und nahm eines unserer Flugblätter an...

    Die Bahnpolizei und Bahnbediensteten haben uns diesmal ohne Diskussionen gewähren lassen.

    Nach Beendigung der Verteilaktion wurde die diensthabende Verkäuferin über unser Ansinnen informiert, "Zuerst!" aus dem Angebot zu nehmen. Dies hat sie auch zugesagt, wir werden das in den nächsten Tagen überprüfen. Hermann Hardt vom Hamburger Bündnis gegen Rechts erklärte:
    "Ein dauerhafter Massenvertrieb der Zeitschrift „Zuerst!“ ist ein gefährliches Einfallstor für Rassismus und Antisemitismus am Kiosk! Das ist Forum für etablierte und Rechtsextreme. Vertreiber und Verkäufer von Nazipresse tragen Verantwortung für die Verbreitung. Sie sollten mithelfen, solche Machwerke aus dem Verkauf zu drängen." – Zustimmung für den Protest kam von einer empörten Passantin: "Mit so etwas Geld zu verdienen, gehört sich einfach nicht!"

    Weitere Hintergrundinformationen über "Zuerst!" und deren Vertrieb finden Sie hier:
  • http://www.keine-stimme-den-nazis.org


  • Antira / Antifa
    09.04.2011
    Transgenerationale Auswirkung von NS-Verfolgung in der zweiten und dritten Generation

    Workshop/Fortbildung
    Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
    09. April 2011, 11.00-17.00 Uhr
    10. April 2011, 11.00-17.00 Uhr


    Mit Ende des Zweiten Weltkrieges war nicht alles vorbei, die Überlebenden der Konzentrationslager versuchten ein neues Leben aufzubauen, überhaupt wieder in ein „normales“ Leben zurückzukehren. Sie mussten Wege finden, um mit dem Erlittenen der Verfolgung zurechtzukommen. Angehörige suchten Ihre Verwandten und erkannten, dass sie diese nie wieder sehen würden.

    So entwickelten die Menschen unterschiedlichste Verdrängungs- bzw. Verarbeitungs-mechanismen. Für einige war es wichtig, sofort Zeugnis abzulegen, andere schwiegen, manchen ist es bis heute nicht möglich über das Erlebte zu sprechen. Gerade innerhalb der Familien wurde oft geschwiegen, um die eigenen Kinder zu schützen. Wie gestaltete sich der familiäre Dialog? Welche Auswirkungen hat die Verfolgung bis heute auf die zweite und dritte Generation? Und was bedeutet eigentlich der Begriff „zweite“ bzw. „dritte Generation“?

    In diesem zweitägigen Workshop beschäftigen wir uns mit den Verletzungen und psychosozialen Folgen von Verfolgung, Flucht und Lagerhaft bei den Nachkommen der Opfer. Wir besichtigen die Hauptausstellung und das Gelände des KZ Neuengamme unter diesem besonderen Blickwinkel und fragen danach, wie sich die Verfolgung im Nationalsozialismus bis heute auf die Opfernachkommen auswirkt.
    Seminarleitung:
    Karin Heddinga, Dipl. Pädagogin, freie Gedenkstättenpädagogin in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Sandra Wachtel, Historikerin, freie Gedenkstättenpädagogin der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

    Anmeldung bis 4. April 2011 unter
    studienzentrum@bksm.hamburg.de
    oder Tel. 040/428131 543.

    Nachfragen Dr. Oliver von Wrochem. KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Studienzentrum Jean-Dolidier Weg 75, 21039 Hamburg, Tel. 040/428 131 515

    Oliver.vonWrochem@bkm.hamburg.de
    Programm


    Antira / Antifa
    25.03.2011
    Die Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus

    Workshop der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg
    Freitag, 25. März 2011, 13.30–19.00 Uhr
    Samstag, 26. März 2011, 9.00–14.00 Uhr


    Der Workshop nimmt die soziale Struktur und das kollektive Schicksal der Sinti und Roma als Häftlingsgruppe in vier Konzentrationslagern in den Blick, diskutiert Forschungsergebnisse zur regionalen NS-Verfolgung von Sinti und Roma und stellt das Einzelschicksal eines deutschen Sinto vor.
    Fragen des Umgangs mit der NS-Verfolgung der Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungskultur nach 1945 werden ebenfalls diskutiert.

    Die Veranstaltung dient der Vorbereitung des Themenhefts 14 der Zeitschrift "Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutsch-land", hat Werkstattcharakter und ist offen für Interessierte aus Wissenschaft und Bildung.

    Anmeldung
    KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Studienzentrum, Dr. Oliver von Wrochem,
    Tel. 040 428 131-515 oder -543
    email
    studienzentrum@bkm.hamburg.de
    Programm


    Antira / Antifa
    12.02.2011
    Aufruf zur Zivilcourage gegen Nazis in der Hamburger Innenstadt!
    gegen den Aufmarsch von Neonazis und NPD auf dem Gänsemarkt

    Antifa-Konzert mit DUBTARI
    Jungfernstieg Ecke Neuer Jungfernstieg
    11.00 bis 13.00 Uhr


    Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft alle Menschen in Hamburg auf, am Samstag, den 12. Februar von 11.00 bis 13.00 Uhr zum antifaschistischen Protestkonzert mit der Band DUBTARI auf dem Jungfernstieg, Ecke Neuer Jungfernstieg zu kommen.

    >> mehr dazu...

    Antira / Antifa
    30.01.2011
    Der Ankläger
    Gabriel Bach und der Eichmann-Prozess vor 50 Jahren
    Veranstaltung des Auschwitz-Komitees
    zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz
    durch die Rote Armee am 27. Januar 1945
    Polittbüro Steindamm 45, 20099 Hamburg (Nähe Hauptbahnhof / U-Bahn Lohmühlenstraße)
    13.00 Uhr
    Eintritt frei



    Gabriel Bach

    Aus: Wikipedia, der freien Enzyklopädie (Stand: 13.1.2011) Gabriel Bach (* 13. März 1927 in Halberstadt) ist ein israelischer Jurist und war stellvertretender Ankläger im Prozess gegen Adolf Eichmann.

    Als Sohn des Generaldirektors der Hirsch Kupfer- und Messingwerke und seiner Frau Erna wuchs er ab seinem 2. Lebensmonat in Berlin-Charlottenburg in der Konstanzer Straße auf und besuchte die Theodor-Herzl-Schule am Berliner Kaiserdamm 78, die damals von Paula Fürst geleitet wurde.

    Im Oktober 1938 emigrierte er mit seiner Familie nach Amsterdam, wo er weiter die Schule besuchte. Er ist der einzige Überlebende seiner jüdischen Mitschüler aus dieser Schulzeit. Im Jahre 1940, einen Monat vor dem deutschen Einmarsch der Wehrmacht in Holland, buchte die Familie eine Passage nach Palästina und wohnte dort in Jerusalem.

    Er ging nach dem Krieg nach London und studierte am University College Jura. Den Abschluss erlangte er im Jahre 1949 mit einer Auszeichnung. Eine Laufbahn bei der Staatsanwaltschaft trat er 1953 an. Im Jahre 1961 wurde er zum Staatsanwalt ernannt. Im gleichen Jahr nahm er als stellvertretender Ankläger am Prozess gegen Adolf Eichmann teil, was sein Leben veränderte.

    Nach der Berufung an den Obersten Gerichtshof in Israel als Richter im Jahre 1982 wirkte er dort bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997. Anschließend übernahm er den Vorsitz im sogenannten Bachmann-Committee, das über die Berufungen innerhalb der israelischen Armee entscheidet.
    Er vertritt heute Israel bei Konferenzen der UNO. Mit seiner Frau Ruth lebt er in Jerusalem.

    Auszeichnungen

    1949: Buchnan-Preis
    Bundesverdienstkreuz
    Freund Jerusalems
    Ehrenmitglied der Londoner Universität

    Film
    Gabriel Bach. Der Ankläger und der Eichmann-Prozess von Wolfgang Schoen und Frank Gutermuth, TV Schoenfilm D 2010 [1]
    Peter Kasza, Geläutert gab er sich erst vor dem Galgen, Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 27. Januar 2007
    Bach Committee (Advisory Committee on Senior Civil Service Appointments)

    Veranstalter
    Auschwitz-Komitee in der BRD e.V. und RAV, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V., unterstützt durch die Holtfort-Stiftung, die Stiftung EVZ – Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, die KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ver.di Hamburg FB 10. Der Veranstaltungsort ist eingeschränkt barrierefrei. Bei Bedarf wird in Deutsche Gebärdensprache gedolmetscht.

    Flyer

    Antira / Antifa
    29.01.2011
    Keine Stimme den Nazis

    Kundgebung gegen den NPD-Aufmarsch in Harburg
    Wilstorferstraße/ Moorstraße in Harburg
    10.00 bis 16.00 Uhr


    Der berüchtigte und wegen Volksverhetzung vorbestrafte Bergedorfer NPD-Vorsitzende Thomas Wulff hat für Samstag, den 29. Januar eine Nazi-Kundgebung in Harburg unter dem Motto "Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen!" angemeldet.
    Obwohl das Grundgesetz seit der Remilitarisierung in den 1950er Jahren bis heute permanent demontiert wird, ist es doch als eine Lehre aus dem Faschismus entstanden. "Kurzer Prozess" - ein Begriff aus Freislers Volksgerichtshof - bedeutet nichts anderes als Lynchjustiz und Entrechtung.
    Damit erhoffen sich diese Nazis den Anschluss an bürgerliche Kreise, deren Stimme zur Zeit Sarrazin ist.


    >> mehr dazu...

    Antira / Antifa
    22. bis 21.11.2010
    respekt8
    gegen alltägliche Gleichgültigkeit
    2 tage workshops ++ vorträge ++ konzert ++ diskussionen ++ ausstellungen ++ aktionen ++ siebdruck ++ zeitzeugen ++ infos ++ gespräche
    Kölibri/Ganztagsschule St. Pauli


    Neben Workshops, Vorträgen, Ausstellungen, Infos und mehr wird auch die jüdische Auschwitzüberlebende Esther Bejarano zu Gast sein.
    Nach einem Zeitzeugengespräch tritt sie mit dem einmaligen Musikprojekt von ihr, ihren Kindern und den HipHoppern der Kölner "Microphone Mafia" auf.
    Das Konzert findet in der Cafeteria der Ganztagsschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Straße, statt.

    Programm
    Flyer

    Antira / Antifa
    11.09.2010
    An die Hamburger Opfer der NS-Militärjustiz erinnern!
    Ein Deserteursdenkmal für Hamburg!

    76er Kriegerdenkmal („Kriegsklotz“), Stephansplatz, Hamburg
    17.00 Uhr


    Von 18,2 Millionen deutschen Soldaten desertierten im Zweiten Weltkrieg 350.000 bis 400.000. Gegen 30.000 von ihnen verhängte die NS-Militärjustiz die Todesstrafe, die in etwa 23.000 Fällen vollstreckt wurde. Auch Hamburg spielte bei der Aburteilung und Hinrichtung der "Fahnenflüchtigen" und "Wehrkraftzersetzer" eine unrühmliche Rolle. In der Hansestadt wurden Hunderte Militärangehörige zum Tode verurteilt und am Truppenschießplatz am Höltigbaum in Rahlstedt erschossen. Zwei Drittel von ihnen waren Deserteure und „Wehrkraftzersetzer“. Weitere vierzig Deserteure wurden im Innenhof des Untersuchungsgefängnisses Holstenglacis geköpft. Bis auf den heutigen Tag erhielt kaum einer der Überlebenden und Angehörigen eine Entschädigung. Die Geste der politischen Rehabilitierung ließ mehr als ein halbes Jahrhundert auf sich warten. Bereits in den 80er Jahren gab es in Hamburg Initiativen, die an die Deserteure der Wehrmacht erinnerten. 1990 gründete sich die „Bundesvereinigung Opfer der NSMilitärjustiz“, die sich für die politische Rehabilitierung der Deserteure einsetzte, im Jahr 2002 hob dann der Deutsche Bundestag die Wehrmachtsurteile an „Fahnenflüchtigen“ auf, im Sommer 2009 machte in Hamburg die Ausstellung "Was damals Recht war" auf das Thema aufmerksam, im Herbst 2009 rehabilitierte der Bundestag die sogenannten "Kriegsverräter", im Juni 2010 gedachte eine Hamburger Geschichtswerkstatt 68 Deserteuren des 2. Weltkrieges, die heute auf dem Friedhof Ohlsdorf bestattet sind.

    Wir rufen euch auf:
    Beteiligt euch mit Aktion und Kunst, mit Transparenten und Redebeiträgen, mit Stücken und Lesungen (Andersch, Borchert, Brecht, Hašek, Ossietzky, Tucholsky),
    mit der Vorstellung von Einzelschicksalen der Deserteure und "Wehrkraftzersetzer" an der Aktion.
    Ludwig Baumann (89 J.), der Vorsitzende des Bundesverbandes der Opfer der NS-Militärjustiz, hat sein Kommen zugesagt.

    Zugleich mahnen wir ein dauerhaftes Gedenken an die Deserteure in Hamburg an. Kein Platz ist unserer Meinung nach für ein Deserteursdenkmal geeigneter als vor dem Kriegsklotz am Stephansplatz.

    Veranstalter: Willi-Bredel-Gesellschaft und zahlreiche andere

    Mehr Informationen:
  • http://www.niqel.de/deserteur/index.html

  • Antira / Antifa
    14.09.2010
    Rechtsruck in Hamburg?
    Rechtspopulismus und Neonaziszene


    Werkstatt 3, Nernstweg 32 – 34, 3. Stock, 22765 Hamburg-Ottensen
    19.00 Uhr
    Eintritt frei


    Auch wenn bei den extrem Rechten in Deutschland die politischen Erfolge in den letzten Wahlen ausgeblieben sind, so bleiben sie doch eine Bedrohung.
    Felix Krebs wird zunächst über die extrem rechten Parteien NPD, DVU, die Hamburger Neonaziszene, Burschenschaften und Verbindungen informieren.
    Danach gibt Bernhard Müller einen Überblick zu den rechtspopulistischen Tendenzen in verschiedenen europäischen Ländern. In der nachfolgenden Diskussion können dann Fragen erörtert werden wie z.B.:
    Mit welchen Rezepturen agieren Rechtspopulisten?
    Welche Rolle spielt die Finanz- und Wirtschaftskrise beim Rechtsruck?
    Sind Sarrazin und Scheuerl Rechtspopulisten? Wie reagieren die anderen Parteien?
    Welche Gegenstrategien hat die Linke Bewegung?

    Mit:
    Bernhard Müller, Redakteur von Sozialismus,
    Felix Krebs, Avanti – undogmatische Linke

    Veranstalter:
    Avanti - Projekt undogmatische Linke und Antifa-AG der LINKEN Mehr Informationen:
  • www.avanti-projekt.de/hamburg/ereignis/rechtspopulismus-und-neonaziszene
  • www.die-linke-hh.de/termine/detail/artikel/rechtsruck-in-hamburg-rechtspopulismus-und-neonaziszene.html

  • Antira / Antifa
    05.09.2010
    Wanderausstellung "Opfer rechter Gewalt seit 1990 in Deutschland"
    Eröffnungsfeier
    Aula der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Campus Bergedorf, Lohbrügger Kirchstraße 65, 21033 Hamburg-Bergedorf
    14.00 bis 17.00 Uhr


    Die Wanderausstellung ist erstellt von der Künstlerin Rebecca Forner in Zusammenarbeit mit der Opferperspektive e.V., Partner: Friedrich Ebert Stiftung

    Programm:
    14.00 Uhr Beginn
    Livemusik der Gruppe Rotdorn
    14.30 Uhr
    Redebeiträge Andrea Schlicht Antifaschistisches Bündnis Bergedorf
    Esther Bejarano Vorsitzende des Auschwitzkomitees, Ehrenvorsitzende der VVN-BdA
    Livemusik der Gruppe Rotdorn

    Dr. Christoph Krupp Bezirksamtsleiter Bergedorf
    Mahassen Ibrahim AStA HAW Hamburg
    Musikalische Begleitung von CD: Esther Bejarano & Microphone Mafia "Per la Vita"
    16.00 Uhr
    Eröffnungs- Rundgang und Führung

    Wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Eröffnungsfeier begrüßen zu dürfen!
    Antifaschistisches Bündnis Bergedorf

    Flugblatt
    Flyer
    Begleitprogramm
    Antira / Antifa
    01.08.2010
    1.August 1933 – 1.August 2010
    Gedenkveranstaltung "Altonaer Blutsonntag"

    Hinter dem Amtsgericht Altona (Eingang Gerichtstraße)
    15.00 Uhr


    In Erinnerung an die Ermordeten
    Bruno Tesch, Karl Wolff, Walter Möller, August Lütgens

    Flugblatt
    Plakat


    Antira / Antifa
    Januar bis Juni 2010
    Antifa-Film im Kino
    Täter - Opfer - Widerstand

    Filmreihe 2010 der VVN - BdA
    Kommunalen Kino METROPOLIS
    Steindamm 52/54 - 20099 Hamburg
    jeweils am Sonntag um 17.00 Uhr


    Programm von Januar bis Juni

    Antira / Antifa
    07.03 bis 14.03. 2010
    Bildungsfahrt in die Gedenkstätte Konzentrationslager
    Auschwitz in Oœwiêcim.


    Die Bildungsfahrt soll ein Angebot für alle sein, die versuchen wollen, sich dem Ort, der als Symbol für millionenfachen Mord steht, zu nähern, die sich mit der Geschichte der Ermordung der europäischen Juden, der Sinti und Roma und anderer Verfolgter auseinander setzten wollen und die für ihre politische, pädagogische oder erzieherische Arbeit mehr Informationen und Hintergründe gegen das Vergessen erlangen wollen.
    Veranstalter:Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

    Zur Vorbereitung werden wir im Februar an einem Wochenende ein ganztagiges Treffen in Hamburg anbieten. Dort konnen wir auch gemeinsam inhaltliche Schwerpunkte festlegen, falls die Gruppe dies will. Der genaue Termin fur das Vorbereitungstreffen wird noch festgelegt.
    Die Fahrt findet per Bahn ab Hamburg statt, Unterbringung in Doppel] bzw. Dreierzimmern (Jugendbegegnungsstatte), es sind nur wenige Einzelzimmer gegen Aufpreis verfugbar. Die Gruppengrose betragt 25 TeilnehmerInnen.
    Wir werden die Anerkennung als Bildungsurlaub beantragen, so dass ArbeitnehmerInnen dafur Bildungsurlaub nehmen konnen.
    Der Preis wird bei voraussichtlich 560 Euro liegen.
    Im Reisepreis ist enthalten: Bahnfahrt Hamburg]Krakow]Hamburg, zwei Ubernachtungen mit Fruhstuck im Hotel in Krakow (Doppelzimmer), funf Ubernachtungen in der Internationalen Jugendbegegnungsstatte O.wi.cim (Mehrbettzimmer) mit Vollpension, eine Stadtfuhrung in Krakow, zwei Fuhrungen im Museum Auschwitz]Birkenau, Rundgange, Gesprache und Gruppenangebote, Bustransfers. Nicht im Preis enthalten sind lediglich die Mahlzeiten wahrend des Aufenthalts in Krakow auser dem Fruhstuck.

    Anmeldung:
    Wir bitten um verbindliche schriftliche Anmeldung per Email, Fax oder Brief bis zum 15. Januar 2010 auf dem beigefugten Anmeldungsbogen.
    Auschwitz]Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
    Postfach 30 41 85
    20324 Hamburg
    Fax: 040 27877180 (Moritz)
    Email: auschwitzkomitee@aol.com

    Flyer


    Antira / Antifa
    31.10.2009
    Der Berg ruft!
    Mucke gegen Rechts

    Konzert
    Kaufhof Dulsberg, Alter Teichweg 200
    Diakonisches Werk Hamburg,Königstraße 54, 22767 Hamburg
    Einlass 19.30 Uhr
    Beginn 20.30 Uhr Eintritt: 5 Euro


    Die Gruppe Alternative Kultur Buntes Dulsberg (AKUBUDU) veranstaltet zum zweiten Mal "Mucke gegen Rechts"!

    Antira / Antifa
    11.09.2009
    Nazis isolieren
    Antifaschistische Demonstration gegen die geplante NPD-Kundgebung


    Hachmannplatz (direkt am Hauptbahnhof)
    16.00-17.00 Uhr Auftakt Kundgebung
    17.00 Uhr Beginn der Demo
    19.00-22.00 Uhr Adenenauer/Kurtschumacher Allee/Lindenallee Abschlußkundgebung


    In den letzten Wochen kam es in Hamburg an Infoständen der NPD wiederholt zu gewalttätigen Angriffen auf PassantInnen, die Zivilcourage zeigten und gegen die Nazis sowie ihre antisemitische und rassistische Propaganda protestierten. Diese Nazi-Strategie des "Kampfes um die Straße" setzt die lange Liste neofaschistischer Gewalttaten fort, von denen im Jahr 2008 bereits 965 staatlich registriert wurden.


    >> mehr dazu...

    Antira / Antifa
    20.07.2009
    Aktion Brauner Sack!
    Nazis machen Infostände?

    Gerhard Hauptmann Platz / Mönckebergstraße, Hamburg
    10.00 Uhr


    Pressekonferenz und Straßentheater zur Aktion brauner Sack am Mo. 20.07. Gerhard Hauptmann Platz / Mönckebergstr. Wir treffen uns um 10 Uhr dort, ab 11 Uhr gehts los.

    Also wer Zeit und Lust hat, bitte kommen als Antifaschistin oder Bürger.


    >> mehr dazu...

    Antira / Antifa
    03.07.2009
    Demonstration für den 28jährigen Nigerianer Robert Nwanna

    Die Demo beginnt am Freitag, den 3.7.2009 um 15.30 Uhr auf dem Marktplatz Bad Segeberg

    Zur Erinnerung:
    Nwanna hatte sich 2005 gegen eine Gruppe von 10 bis 15 betrunkenen Rassisten verteidigt, die ihn vor seiner Wohnung in Wahlstedt angegriffen haben. Nach Beleidigungen wie "Nigger" und "Scheißneger",Tritten und einem Faustschlag ins Gesicht konnte er ins Haus fliehen, kamdann aber wieder heraus, um die Gruppe zu attackieren. Dabei stach er den Anführer des Mobs nieder.
    Der Aufruf von Plan B
  • http://www.infoarchiv-norderstedt.org/dataview.action?categoryId=termine&articleId=1246165591125

    Die Seite der AntiFa
  • http://planbantifase.blogsport.de/

    Ein Hintergrundbericht des Spiegel
  • http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563290,00.html


  • Antira / Antifa
    26.06.2009
    Bejarano & Microphone Mafia

    Konzert
    DWP (früher HWP) großer Hörsaal, von Melle-Park 9, auf dem Campus Hamburg
    20.00 Uhr
    Eintritt frei



    LIEBE fREUNDINNEN & fREUNDE,

    das Konzert und die inzwischen veröffentlichte CD von Esther Bejarano meets Microphone Mafia ist ein ganz besonderes Musikprojekt zweier musikalischen und politischen Welten. Live zu erleben am Freitag, 26. Juni 2009, 20.00 Uhr in der Universität Hamburg, Department für Wirtschaft und Politik (Großer Hörsaal).

    Die Kölner Rapper der Microphone Mafia haben gemeinsam mit Esther, Edna und Joram Bejarano der Familien-Band der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano, ein künstlerisches Projekt initiiert, bei dem es um einen Clash der Kulturen im besten Sinne geht: Die Rapper Kutlu Yurtseven und Signore Rossi, ihrerseits mit türkischem und italienischem Hintergrund, haben die Musik von Esther Bejarano aufgegriffen und gesampelt. Das war auch für eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz eine besondere Herausforderung: „Mir war das manchmal zu laut“, sagte schmunzelnd nach ihrem zweiten gemeinsamen Konzert in Berlin am10. Januar.

    In diesem einzigartigen Bandprojekt covern die Hip Hopper Stücke der Familie Bejarano, schrieben aber auch einige Stücke neu. Nur einmal fragten die Rapper Esther Bejarano zu ihrer Vergangenheit und wie sie, nachdem sie in Auschwitz im Mädchenorchester spielen musste, noch Musik machen konnte. „Hätten sie mir das nehmen können, hätten sie mir alles genommen", antwortete sie. „Es geht hier um die Zukunft“, meinen die beiden Rapper.

    Die CDTitel der Band-Kollaboration 'Per la Vita' – Für das Leben – spiegelt das Zusammenspiel dieser beiden politischen Bands treffend wider: Die Bejaranos machen 'Lider fars Lebn' und die Microphone Mafia hat immer italienische Titel für ihre Alben, also: 'Per la Vita'!

    Eine Veranstaltung des Fachrats DWP, Ausschwitz-Komitee in der Bundesrepublik Deutschland e.V. und Ver.di Hamburg

    Flyer

    Antira / Antifa
    22.06.2009
    "Von Asche zum Leben"
    Lucille Eichengreen

    Lesung
    KulturForum Serrahn, Serrahnstr. 1, 21029 Hamburg-Bergedorf
    20.00 Uhr



    Lucille Eichengreen kommt vom 10. bis zum 24. Juni 2009 aus den USA nach Hamburg und stellt ihr Buch "Von Asche zum Leben" vor. Sie wird in Hamburg betreut von Wilfried Weinke, Autor des Buches: "Jüdisches Leben am Grindel". Dieser wäre auch bereit, die Moderation einer Veranstaltung, insbesondere der Diskussion, zu übernehmen.

    Lucille Eichengreen wird 1925 als Cecilie Landau in Hamburg geboren. Sie ist sechzehn Jahre alt, als sie 1941 erfährt, dass die Nazis ihren Vater ermordet haben. Noch im selben Jahr wird sie mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester nach Lodz deportiert. Die Mutter verhungert im Ghetto, die Schwester erleidet das Schicksal des Vaters. Cecilie überlebt die Selektion in Auschwitz, wird wenige Wochen später von dort zurück in ihre Geburtsstadt Hamburg transportiert. In Außenlagern des KZ Neuengamme muss sie als Zwangsarbeiterin Sklaven-arbeit verrichten. Ihr Leidensweg endet im April 1945 in Bergen-Belsen. Nach der Befreiung, vor allem nach ihrer Emigration in die USA, begann für sie ein neues Leben. Lucille Eichengreen lebt heute in Oakland, Kalifornien.

    Lucille Eichengreen gehört zu den prominentesten überlebenden Opfern der Naziherrschaft und berichtet immer noch in beeindruckender Weise von ihren Verfolgungsstationen, aber auch von ihrem nicht durch Altersmilde getrübten Verhältnis zu den Tätern.

    Hinweis:
    So, 21.06.2009, 11:00 Uhr, Matinee Abaton-Kino, Allendeplatz 3, 20146 Hamburg Kartenreservierung: Tel. 41 320 320 (15.30-22.30 Uhr) www.abaton.de


    Flyer

    Antira / Antifa
    09.06.2009
    Was tun gegen Rechts ?
    Diskussionsabend
    Bürgerhaus in Barmbek, Lorichsstraße 28 A, Hartzlohplatz, Hamburg
    19.30 Uhr


    Neonazis wollen am 1. Mai in Hannover aufmarschieren. Nach dem Verbot greifen sie in Dortmund massiv die DGB-Maidemo an.

    Rechte Gewalt nimmt dramatisch zu. Die NPD rüstet sich für die Wahlen 2009. Faschistische Parolen drohen gerade in der Krise zu greifen.

    Vorstellung der neuen NPD-Broschüre
    "Die Reihen fest geschlossen…"
    Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds

    Avanti
    Anatomie der Hamburger NPD und ihres Umfelds

    Arbeitskreis Antirassimus von ver.di
    Neonazis wollen die Soziale Frage für sich und ihre nationalistischen, menschenverachtenden und rassistischen Sichtweisen einnehmen.

    Barmbeker Initiative gegen Rechts
    Was tun gegen Rechts ?

    Flyer

    Antira / Antifa
    06.06.2009
    Keine Neonazis in Pinneberg und anderswo
    Kundgebung und Demonstration am Bahnhof Pinneberg

    Gemeinsam können wir sie stoppen! Gemeinsam werden wir sie stoppen!
    11.30 Uhr Bahnhof Pinneberg


    Zum 6. Juni 2009 rufen Neonazis zu einem Aufmarsch in Pinneberg auf.
    Unter dem Motto »Tag der deutschen Zukunft« wollen sie dort gegen eine angebliche »Überfremdung« Deutschlands marschieren.

    Als Anmelder fungiert der bundesweit agierende Neonazi und führende NPD-Kader Thomas »Steiner« Wulff.
    Er ist eine Schnittstelle zwischen NPD und den gewalttätigen »Freien Kameradschaften«.

    Aufruf

    Antira / Antifa
    13.05.2009
    Die europäische Rechte formiert sich
    Neonazis in Europa und ihre Strategien im Wahlkampf
    Antifaschistische Interventionen gegen rassistische Hetzkampagnen.
    Informations-, Fortbildungs- und Diskussionsveranstaltung
    mit Carsten Hübner, Journalist
    Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
    19.00 Uhr


    Carsten Hübner hat im Dezember 2008 die Studie «Rechtsextreme Netzwerke und Parteien in Europa.
    Eine Bestandsaufnahme vor der Europawahl 2009 vorgelegt.

    Veranstalter:
    Hamburger Bündnis gegen Rechts

    Weitere Informationen:
  • www.keine-stimme-den-nazis.org

    Flyer (2x A5)

  • Antira / Antifa
    28.03.2009
    Antifaschistischen Gegenaktivitäten in Lübeck!
    Infoveranstaltung
    Donnerstag, den 19.3.2009,
    19:00 Uhr / ROTE FLORA
    (mit ReferentInnen aus Lübeck und Hamburg)


    Hier ein Aufruf aus Antifakreisen zur Verhinderung eines Neonaziaufmarsches in Lübeck am 28. März. Bitte weiter verbreiten. AG/R

    We can stop it? Everywhere!
    Naziaufmarsch in Lübeck verhindern!

    Am 28.3.2009 wollen Nazis zum vierten Mal einen sogenannten ?Trauermarsch? zum Jahrestag der Bombardierung Lübecks im 2. Weltkrieg durchführen ? den mittlerweile größten regelmäßig stattfindenden Naziaufmarsch Norddeutschlands!


    Ähnlich wie in Dresden, versuchen auch in Lübeck Nazis in gewohnter revisionistischer Manier die Geschichte umzuschreiben. Mit der zynischen Wortwahl, die Bombardierung Lübecks als ?Bombenholocaust? zu bezeichnen, verdrehen sie dabei bewusst die Rollen von Tätern und Opfern. In der Realität zielten die Bombardierungen deutscher Städte darauf ab, den von Deutschland begonnenen Angriffs- und Vernichtungskrieg durch die Zerstörung der Infrastruktur und der Demoralisierung der Bevölkerung schnellstmöglich zu beenden. Nicht nur unter Nazis wird meist verschwiegen, dass unter anderem auch die Luftangriffe notwendig waren, um Deutschland die militärische Niederlage zu bereiten, deren Resultat die Befreiung der Gefangenen aus den Konzentrationslagern und aller anderen Opfer des Nationalsozialismus war!

    Nachdem 2006 und 2007 durch den Widerstand tausender AntifaschistInnen verhindert werden konnte, dass die Nazis auf ihrer angemeldeten Route durch die Lübecker Innenstadt marschieren konnten, mussten sie sich auch im letzten Jahr mit einem Aufmarsch außerhalb der Lübecker Innenstadt begnügen.

    Dieses Jahr wollen es die Nazis um den Lübecker NPD-Vorsitzenden Jörn Lemke nun wieder wissen: Wenn es nach ihren Wünschen geht, soll die Route des ?Trauermarsches? dieses Jahr durch die Lübecker Innenstadt führen. Sehr fraglich ob ihnen das auch nur im Ansatz möglich sein wird... Aber entscheidend für uns ist: Egal, wo die Route letztlich verläuft, unser Ziel wird es sein, den Naziaufmarsch zu verhindern!


    Eine starke Gegenwehr ist dringender denn je: Der zurzeit größte regelmäßig stattfindende Naziaufmarsch in Norddeutschland erfreute sich in den letzten Jahren einer steigenden Teilnehmerzahl. Hunderte Nazis reisen nicht nur aus Schleswig-Holstein, sondern auch aus weiten Teilen Deutschlands an!
    Wie wichtig die Etablierung solcher Großereignisse für die Nazis ist, bzw. die Schwierigkeiten deren Eindämmung, führt uns der Naziaufmarsch in Dresden jährlich vor Augen.
    Daher müssen wir AntifaschistInnen besonders in Lübeck alles daran setzen, die weitere Ritualisierung dieses Spuks zu unterbinden!

    Beteiligt euch am 28.3.09 an den Antifaschistischen Gegenaktivitäten in Lübeck!

    Aktuelle Infos gibt es unter:
  • http://ali.blogsport.de/
  • http://www.wirkoennensiestoppen.de/n/

    Einladung

  • Antira / Antifa
    25.03.2009
    Antifaschistische Aktivitäten in Hamburg und "Aktion brauner Sack"
    Vorbereitungstreffen
    25.03.2009
    im Saal der Werkstatt 3, Nernstweg 32, 22765 Hamburg
    19.00 Uhr


    Liebe Freundinnen und Freunde,
    liebe AntifaschistInnen.

    Wie Euch allen bekannt sein dürfte, ist in diesem sogenannten Superwahljahr davon auszugehen, dass es verstärkt öffentliche Auftritte aus dem rechtsextremen Spektrum geben wird.
    Die neofaschistischen Gruppen wollen über Infostände, Kundgebungen etc. ihre Ideologie unter die Bevölkerung tragen und den Wahlkampf in ihrem Sinne nutzen. Dies betrifft sowohl die Parteien (NPD, DVU,REPs) als auch, durch ihre entsprechende dortige Organisierung, Teile der „Freien Kameradschaften“ (auch sogenannte „Autonome Nationalisten“). Wir wollen dies nicht zulassen, sondern gemeinsam mit möglichst vielen deutlich machen:
    "Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen !"

    Es soll in Hamburg möglichst keine Orte geben, an denen die Nazis ungestört ihre Propaganda durchführen können. Wie wir dies gemeinsam erreichen können, darüber wollen wir uns mit Euch beraten.
    Gleichzeitig wollen wir eine von uns geplante Aktion vorstellen: Das HbgR möchte mit der „Aktion brauner Sack“ das Material bieten und eine kleine Infrastruktur aufbauen, die es jeder und jedem ermöglicht, auch in kleinen Gruppen, sofort auf Stände, Kundgebungen etc.der Neonazis zu reagieren. Wir wollen entsprechende „braune Säcke“ mit dem bekannten weißen Logo bedrucken, Flyer in Postkarten- und A4-Format herstellen die jede/R sich abholen bzw. herunterladen kann, um im Falle eines Auftritts der Nazis sofort handlungsfähig zu sein. Wir als Hamburger Bündniss gegen Rechts sind natürlich nicht in der Lage, überall präsent zu sein. Diese Aktion lebt davon, dass Aktivitäten an vielen Orten entstehen. Wir möchten unsere Vorschläge dazu sowie weitere Vorschläge von Euch gerne gemeinsam diskutieren.

    Einladung

    Antira / Antifa
    18.11.2008
    Rechter Antikapitalismus?
    Veranstaltung
    Soziale Demagogie der Neo-Nazis und was dahinter steckt
    „Movimento“ Gewerkschaftshaus, Eingang Säle, Besenbinderhof 57 a, 20097 Hamburg
    16.00 – 20.00 Uhr


    Mit Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“, „Arbeitsplätze für Deutsche“ und „Kapitalismus zerschlagen“ treten Neo-Nazis in die Öffentlichkeit.
    Und das besonders gerne am 1. Mai, dem internationalen Tag der ArbeiterInnenbewegung, so wie dieses Jahr auch in Hamburg.
    Doch warum haben Vertreter der extremen Rechten die soziale Frage für sich entdeckt?

    Wie sozial sind ihre Ziele? Und welche Form von Antikapitalismus vertreten sie eigentlich?

    In den Betrieben und Dienststellen merken wir, wie schwierig es ist, diese Argumentationen zu durchschauen und unsere gewerkschaftlichen Positionen davon abgrenzen.

    Anmeldung und Einladung

    Antira / Antifa
    07.11.2008
    Lítost – In der Erinnerung
    Theater Premiere
    goldbekHaus, Halle, Moorfuhrtweg, Hamburg
    20.00 Uhr
    Eintritt 10 / 8 Euro


    Ein alter Koffer nimmt Anna mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Diese imaginäre Reise führt sie zu einer jüdischen Frau, die im Konzentrationslager zu überleben versucht. Anna läßt sich auf einen schmerzhaften Erinnerungsprozeß ein, um das Schicksal dieser Frau zu begreifen – und entdeckt schließlich eine Kraft, die stärker ist als alle Widerstände: Ihr Mitgefühl.

    Mit dem allmählichen Verschwinden der Zeitzeugengeneration werden neue Zugänge zur Erinnerung benötigt, die neben einer inhaltlichen auch eine emotionale Auseinandersetzung mit Geschichte ermöglichen. Aus dieser Überlegung heraus entstand das Stück „Lítost – In der Erinnerung“, das in einer Kombination aus Film und Theater die bislang viel zu selten beachtete „Lagerszpracha“ als Medium der Erinnerung thematisiert. Das Sprachengemisch im Konzentrationslager, das von den vielen verschiedenen Nationalitäten der Häftlinge und der deutschen Amtssprache geprägt wurde, erzählt auf berührende Weise vom Lagerleben, wo Überleben auch eine Frage der Verständigung war.

    Die Deutsch-Italienerin Christiane Maaßen ist Germanistin und Pädagogin. Seit 1990 gestaltet sie Perfomances im Tanz-, Theater- und Literaturbereich. Dorit Meyer-Gastell studierte angewandte Kulturwissenschaften. 2003 gründete sie das Theater Esprit und steht mit eigenen Theaterprojekten auf der Bühne. Tatjana Sarazhynska studierte Regie an der Theaterakademie in Almati, Kasachstan, kam 1993 nach Deutschland und führte bei diversen Theaterprojekten Regie.

    Premiere: 07. November 2008 um 20 Uhr im goldbekHaus, Halle, Moorfuhrtweg

    Eine Veranstaltung im Rahmen des interkulturellen Festivals eigenarten

    Konzeption & Performance Christiane Maaßen Regie Dorit Meyer-Gastell, Tatjana Sarazhynska Sound Design Rainer Elfers Filmschnitt Martina Begander, Rainer Elfers Bühnenbild Joern Moeller Text Animation Michael Ahrweiler, Christiane Maaßen, Rainer Elfers SprecherInnen Adam Zablocki, Dorothea Greve, Jean Luc Diop, Marion Koch, Michael Tichy, Serge Valentienowitsch Riabov, Susanna Pócs, Yvonne Oudmayer Dauer 50 Min.

    Informationen im Internet
  • www.festival-eigenarten.de
  • www.brunaluna.de
  • www.goldbekhaus.de

  • Antira / Antifa
    16.10.2008
    Kriegsverbrecher bestrafen - Opfer entschädigen -
    Unselige Tradition der Mittenwalder Gebirgsjäger nicht weiter verharmlosen!
    Veranstaltung
    mit Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA
    Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg Altona
    19.30 Uhr


    Rund 20 in Italien verurteilte Kriegsverbrecher leben unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland. Es sind unter anderem Mitglieder der Gebirgstruppe der Wehrmacht, die in Italien und Griechenland an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt waren.

    1952 waren einige von ihnen und viele ihrer Kameraden an der Gründung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe beteiligt. Einige wechselten in den aktiven Dienst in der Bundeswehr und sorgten dafür, dass sich die Gebirgsjäger der Bundeswehr im gleichen Kameradenkreis organisierten.

    Alljährlich gedenkt dieser Kreis nun im bayrischen Mittenwald in Anwesenheit hoher Repräsentanten der Bundeswehr und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit in Italien verurteilten und weiteren mutmaßlichen Kriegsverbrechern der "gefallenen Kameraden".

    Dagegen protestiert seit 2002 eine bundesweite Bewegung, die sich für die Bestrafung der Täter und die Entschädigung der Opfer einsetzt. So wurden 2003 rund 200 Namen von mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus den Reihen der Gebirgsjäger an den Staatsanwalt übergeben. Bisher ohne Folge für die "alten Kameraden".

    Allerdings ist seither der Journalist und Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander, der an der Recherche, die zur Anzeige führte, beteiligt war, ins Fadenkreuz polizeilicher und justitieller Ermittlungen geraten: ihm wurde vom Landgericht Nürnberg untersagt, das Gebirgsjägertreffen in Mittenwald weiter als "größtes Kriegsverbrechertreffen" zu bezeichnen. Mehr noch: Er soll seine Äußerungen über die Veranstaltung widerrufen.

    Die VVN-BdA ist der Meinung, dass hier der Versuch gemacht wird, Kritik an der ungebrochenen Traditionslinie der Gebirgstruppe zu kriminalisieren, Kritiker zum Schweigen zu bringen. Zum Schweigen gebracht werden sollen auch alle, die auf die Rolle hinweisen, die die alpine Elitetruppe in den neuen Kriegen spielt.

    Informationsveranstaltung zu Hintergründen, Stand des Verfahrens und notwendigen weiteren Schritten.


    Antira / Antifa
    16.10.2008
    Kriegsverbrecher bestrafen - Opfer entschädigen -
    Unselige Tradition der Mittenwalder Gebirgsjäger nicht weiter verharmlosen!
    Veranstaltung
    mit Ulrich Sander, Bundessprecher der VVN-BdA
    Werkstatt 3, Nernstweg 32-34, Hamburg Altona
    19.30 Uhr


    Rund 20 in Italien verurteilte Kriegsverbrecher leben unbehelligt in der Bundesrepublik Deutschland. Es sind unter anderem Mitglieder der Gebirgstruppe der Wehrmacht, die in Italien und Griechenland an Massakern an der Zivilbevölkerung beteiligt waren.

    1952 waren einige von ihnen und viele ihrer Kameraden an der Gründung des Kameradenkreises der Gebirgstruppe beteiligt. Einige wechselten in den aktiven Dienst in der Bundeswehr und sorgten dafür, dass sich die Gebirgsjäger der Bundeswehr im gleichen Kameradenkreis organisierten.

    Alljährlich gedenkt dieser Kreis nun im bayrischen Mittenwald in Anwesenheit hoher Repräsentanten der Bundeswehr und der Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit in Italien verurteilten und weiteren mutmaßlichen Kriegsverbrechern der "gefallenen Kameraden".

    Dagegen protestiert seit 2002 eine bundesweite Bewegung, die sich für die Bestrafung der Täter und die Entschädigung der Opfer einsetzt. So wurden 2003 rund 200 Namen von mutmaßlichen Kriegsverbrechern aus den Reihen der Gebirgsjäger an den Staatsanwalt übergeben. Bisher ohne Folge für die "alten Kameraden".

    Allerdings ist seither der Journalist und Bundessprecher der VVN-BdA Ulrich Sander, der an der Recherche, die zur Anzeige führte, beteiligt war, ins Fadenkreuz polizeilicher und justitieller Ermittlungen geraten: ihm wurde vom Landgericht Nürnberg untersagt, das Gebirgsjägertreffen in Mittenwald weiter als "größtes Kriegsverbrechertreffen" zu bezeichnen. Mehr noch: Er soll seine Äußerungen über die Veranstaltung widerrufen.

    Die VVN-BdA ist der Meinung, dass hier der Versuch gemacht wird, Kritik an der ungebrochenen Traditionslinie der Gebirgstruppe zu kriminalisieren, Kritiker zum Schweigen zu bringen. Zum Schweigen gebracht werden sollen auch alle, die auf die Rolle hinweisen, die die alpine Elitetruppe in den neuen Kriegen spielt.

    Informationsveranstaltung zu Hintergründen, Stand des Verfahrens und notwendigen weiteren Schritten.


    Antira / Antifa
    17.06.2008
    Antifaschistische Veranstaltung in Barmbek
    Veranstaltung
    Zinnschmelze
    Maurienstr. 19, gegenüber dem Museum der Arbeit, U/S-Bahn Barmbek
    20.00 Uhr


    Am 1. Mai wollten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet im Hamburger Stadtteil Barmbek demonstrieren und damit den internationalen Kampftag der Arbeiter/innenbewegung für sich vereinnahmen.
    Nicht nur deswegen bildete sich dagegen Protest. Es demonstrierten über 10.000 Menschen am gleichen Tag gegen diesen Aufzug des Schreckens. Und gerade auch aus dem Stadtteil heraus wurde der Protest sichtbar: AnwohnerInnen, Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen und Kirchen protestierten phantasievoll gegen die Nazis.
    Auf der anderen Seite zogen marodierende Horden von Nazis durch den Stadtteil. Auch die Polizei konstatierte, dass sie mit einem solchen Gewaltpotential nicht gerechnet habe. Trotzdem wurde der Naziaufmarsch nicht verboten. Die Nazis konnten trotz vieler praktischer Einschränkungen und dem von uns allen gemeinsam verhinderten „Marsch durch das Barmbeker Kerngebiet“ doch einen Teil ihres Vorhabens durchführen.
    Flyer


    Antira / Antifa
    17.06.2008
    Antifaschistische Veranstaltung in Barmbek
    Veranstaltung
    Zinnschmelze
    Maurienstr. 19, gegenüber dem Museum der Arbeit, U/S-Bahn Barmbek
    20.00 Uhr


    Am 1. Mai wollten Nazis aus dem gesamten Bundesgebiet im Hamburger Stadtteil Barmbek demonstrieren und damit den internationalen Kampftag der Arbeiter/innenbewegung für sich vereinnahmen.
    Nicht nur deswegen bildete sich dagegen Protest. Es demonstrierten über 10.000 Menschen am gleichen Tag gegen diesen Aufzug des Schreckens. Und gerade auch aus dem Stadtteil heraus wurde der Protest sichtbar: AnwohnerInnen, Geschäftsleute, Stadtteilinitiativen und Kirchen protestierten phantasievoll gegen die Nazis.
    Auf der anderen Seite zogen marodierende Horden von Nazis durch den Stadtteil. Auch die Polizei konstatierte, dass sie mit einem solchen Gewaltpotential nicht gerechnet habe. Trotzdem wurde der Naziaufmarsch nicht verboten. Die Nazis konnten trotz vieler praktischer Einschränkungen und dem von uns allen gemeinsam verhinderten „Marsch durch das Barmbeker Kerngebiet“ doch einen Teil ihres Vorhabens durchführen.
    Flyer


    Antira / Antifa
    01.05.2008
    Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft
    Naziaufmarsch am 1. Mai 08 verhindern!
    Kein Platz für Nazis!


    Sorgen wir dafür, dass für die Nazis kein Platz ist - weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder im Betrieb!

    Weitere Informationen
  • www.keine-stimme-den-nazis.org
  • www.1mai08.tk

    Aufruf Hamburger Bündnis gegen Rechts (HBgR)
    Aufruf DGB Jugend


  • Antira / Antifa
    24.03.bis 29.03.2008
    Zug der Erinnerung
    Zur Erinnerung an die Deportationen der Kinder aus Deutschland und Europa
    Begrüßung des Zuges: 24.März 2008 (Ostermontag), 15 Uhr, Hamburg-Hauptbahnhof

    RednerInnen:
    Esther Bejarano, Wolfgang Rose, Ruben Herzberg


    1. Veranstaltungen:
    Rahmenprogramm - sieben Veranstaltungen (einschließlich Begrüßung des Zuges)

    Dienstag, 25. März, 19 Uhr, Warburg-Haus, Heilwigstr. 116
    Podiumsdiskussionsveranstaltung "Die Erforschung und Aufarbeitung der Rolle der Reichsbahn bei den Deportationen in den Tod 1938-1945Deportationen (Arbeitstitel)" mit kritischer Würdigung der Bahnausstellung. Mit Prof. Dr. Stefanie Schüler- Springorum, Hans-Rüdiger Minow (angefragt), Dr. S. Kill (DB-Historikerin) (angefragt), Marut Perle, Historiker, Moritz Terfloth, Historiker Organisation: Auschwitz-Komitee und Hamburger Arbeitsgruppe

    Dienstag, 25. März, 19 Uhr, Kontorhaus Meßberg 1
    Zeitzeugengespräch mit Zwi Steinitz/Israel und Lesung aus seinem Buch "Als Junge durch die Hölle des Holocaust". Organisation und Veranstalter: Freundeskreis von Yad Vashem in Deutschland e.V.

    Mittwoch, 26. März 19 Uhr, Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof 60
    Lesung aus Texten zu den Deportationen (Arbeitstitel) Organisation: Neuengamme/Michael Grill

    Donnerstag, 27. März, 19 Uhr, Seilerstr. 42 (Hamburger Schulmuseum)
    Zeitzeugen im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern. Rezeption von Begegnungen. Mit Esther Bejarano, Steffi Wittenberg, SchülerInnen, Moderation: Katharina Obens, Dipl.-Psych., Berlin, Einführung: Prof. Dr. Bodo von Borries, Hamburg, Organisation: Auschwitz-Komitee und Hamburger Arbeitsgruppe

    Freitag, 28. März, ab 14 Uhr
    Veranstaltung/Besuch in der Gedenkstätte für die Kinder vom Bullenhuser Damm Ggf. mit Zeitzeugen und Günther Schwarberg Organisation: Verein "Kinder vom Bullenhuser Damm" und Gedenkst. Neuengamme Jonny Schanz/Bert Wahls u.a.

    Freitag, 28. März, ab 14 Uhr
    Gedenkveranstaltung am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof, Lohseplatz, zur Erinnerung an die Opfer der Deportationen Organisation: Hamburger Arbeitsgruppe gemeinsam mit der RCU

    Angebote tagsüber:
    a. Dienstag, 25. März bis Donnerstag, 28. März
    Rundfahrt zu den Deportationsbahnhöfen Organisation: Marut Perle (Die - Do nach Absprache)

    b. Dienstag, 25. März bis Donnerstag, 28. März
    Spurensuchen - Plätze und Orte der Deportationen Organisation: Michael Grill (michael.grill@spurensuchen.de) (Die - Do nach Absprache)

    c. Projekttag für Schulen, Angebot: Michael Grill, Heidburg Behling, Sandra Wachtel nach Vereinbarung: michael.grill@spurensuchen.de

    2. Ausstellung:
    Gestaltung des "Hamburger" Gedenkwaggons: Kinderbiographien, Kinder vom Bullenhuser Damm (mit Daten und Bildern aus der KZ-Gedenkstätte Neuengamme) und Materialien aus den Geschichtswerkstätten und unserer Hamburger Arbeitsgruppe

    Die Hamburger Arbeitsgruppe "Deportationen/11.000 Kinder":
    Auschwitz-Komitee in der BRD e.V., DGB Hamburg, DGB Nord, ver.di Landesbezirk Hamburg, VVN-BdA - Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten, Lagergemeinschaft Ravensbrück und FreundInnenkreis e.V., Arbeitsgemeinschaft Neuengamme, Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Juso-Gruppe Harburg, AG gegen Rechts - Die Linke. Hamburg, RCU - Rom- und Cinti-Union e.V., Hamburg, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Hamburger Bündnis gegen Rechts, GEW - Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft, Hamburg, Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese e.V., Verein Yad Vashem e.V., Jüdische Gemeinde Hamburg, Pax Christi Osnabrück/Hamburg und weitere Organisationen

    Kontakt: 040 - 44 20 49 oder 0175 - 9 374 446
    Postanschrift: Hamburger Arbeitsgruppe "Deportationen/11.000 Kinder", c/o Ressort 1, Öffentlichkeit & Kommunikation, ver.di Landesbezirk Hamburg, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg
  • www.bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de (im Aufbau)
    Wochenprogramm
    Flyer 1
    Flyer 2


  • Antira / Antifa
    17.02.2008
    Kundgebung:
    Gegen die DVU-Großveranstaltung
    auf dem Dag-Hammarskjöld-Platz
    direkt vor dem CCH, gegenüber dem Cinemaxx

    13.00 Uhr

    Veranstalter: Hamburger Bündnis gegen Rechts


    Nach einer Gerichtsentscheidung muss die Hamburg Messe und Congress GmbH der neonazistischen Partei DVU die Messehalle B1 für ihre zentrale Wahlveranstaltung zur Verfügung stellen. Das Hamburger Bündnis gegen Rechts hat gegen diese Veranstaltung eine Kundgebung angemeldet.
    Redebeitrag FR Hamburg auf der Gegenkundgebung am 17.02.08

    Presse
  • TAZ nord "Applaus von der falschen Seite" vom 18.02.08

    Für aktuelle Informationen bitte auf der Website des Hamburger Bündnis gegen Rechts vorbeischauen
  • www.keine-stimme-den-nazis.org
    offener Brief vom HBgR an den DGB (betrifft 1. Mai Demo)


  • Antira / Antifa
    16.02.2008
    Hafenarbeiter protestieren gegen den geplanten Naziaufmarsch am 1. Mai
    Demonstration
    Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano spricht am 16.2. auf einer Kundgebung vor der Hamburger Innenbehörde
    Landungsbrücken
    11.00 Uhr

    Veranstalter: HafenarbeiterInnen


    Die NPD ruft am 1. Mai 2008 ihre Mitglieder und Sympathisanten zur Teilnahme an einer Kundgebung in Hamburg-Barmbek auf. Auf direkte Weise stellt sie sich im Aufruf dazu in die Folge der NSDAP, indem sie die Entstehung des 1. Mai und die Geschichte der Arbeiterbewegung umdeutet und bemüht ist, sich diese einzuverleiben. Wenn man sich anschaut, wo die Arbeiterbewegung und ihre Organisationen nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten standen, so erfährt man, dass die engagiertesten Köpfe inhaftiert oder ermordet wurden. Als Hafenarbeiter wissen wir, wohin dieser Irrsinn geführt hat. Die größte und entscheidende Niederlage nach 1914 und 1918 und zugleich eine Niederlage mit vielen selbstverschuldeten Bestandteilen, aus denen wir heute zu lernen haben. Wir werden nicht zulassen, dass die Nazis sich unserer Geschichte und unserer Zukunft annehmen. Offensichtlich müssen wir dabei auf die eigenen Kräfte vertrauen. Aus der Gesellschaft erfahren wir eher Gleichgültigkeit und manchmal auch Unterstützung der Nazis. Wir finden es skandalös, wenn die Hamburger Polizei wie im Januar 2004 eine antifaschistische Demonstration mit Wasserwerfern zerschlägt und dabei die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano an freier Rede hindert.

    Wir wenden uns aber nicht nur gegen die Hetze der Nazis, sondern auch gegen eine Politik der sozialen Kälte in unserer Stadt, die einen Nährboden für Deutschtümelei, Rassismus und Antisemitismus nährt. Der rechtsradikale Sumpf wird zur CDU-Mehrheitsbeschaffung integriert wie neulich bei Schill und gestern in Hessen bei der Koch-Kampagne. Wer politisch verantwortet, dass in einer so reichen Stadt wie Hamburg immer mehr Menschen arm werden, der trägt auch die Verantwortung dafür, wenn die Faschisten wieder durch unsere Strassen marschieren. Wer öffentliches Eigentum verscherbelt, verkauft gleichzeitig die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger. Wer sich einen Dreck um die Ergebnisse von Volksbefragungen schert, legt Hand an das demokratische Selbstverständnis der Mehrheit. Wer permanent vorhandene soziale Einrichtungen abbaut trägt die Verantwortung dafür, dass Menschen entwurzeln und verzweifelt der Nazipropaganda auf den Leim gehen. Wir wollen eine Politik in Hamburg, die die Menschen an der Entwicklung beteiligt und die der sozialen Ausgrenzung entgegenwirkt. Wir brauchen keine neue Oper und kein Militaria-Museum sondern gut bezahlte Arbeitsplätze, gut ausgestattete Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, soziale Beratungsstellen und Frauenhäuser.

    Wenn wir als HafenarbeiterInnen vergleichsweise gute Arbeitsbedingungen erkämpft haben und in Europa politisch durchsetzungsfähig sind, dann deshalb, weil wir seit über 100 Jahren international zusammenarbeiten. Wir sind deshalb stark, weil wir es nie zugelassen haben, dass irgendjemand einen Keil zwischen uns, die wir aus über 50 Ländern in unserem Hafen arbeiten, treibt. Der Hafen und die Stadt Hamburg leben vom internationalen Handel.
    Wenn die Nazis am 1. Mai dazu aufrufen Arbeit und soziale Gerechtigkeit "nur" für Deutsche zu fordern, dann greifen sie direkt unsere Interessen auch im Hamburger Hafen an. Wer kann denn ernsthaft glauben, dass Welthandel verzichtbar sei? "Ausländer" sind Kolleginnen und Kollegen. Sie gehören zu uns. Sie kämpfen ihre Kämpfe um Emanzipation überall wo auch immer in der Welt mit ihren Mitteln und unserer Solidarität.

    Antira / Antifa
    09.02.2008
    Wer braucht Nazis?
    Antifaschistische Konferenz der DKP-Hamburg
    Haus 7, Hospitalstraße 111
    15-19 Uhr
    Einlass ab 14.30 Uhr
    Eintritt frei, Spenden sind gern gesehen


    Eröffnung der Konferenz : Esther Bejarano - Auschwitzüberlebende
    15-17 Uhr - "Wer braucht Nazis?" - Beiträge und Diskussion zu:
    Aktuelle Entwicklung von NPD, DVU und "freien Kameradschaften": Avanti-Hamburg
    Soziale und nationalistische Demagogie des Neofaschismus: Michael Grüss - SDAJ Vorsitzender Förderer, Finanziers und Partner des Neofaschismus aus bürgerlichen Kreisen und Kapital: N.N.
    Funktion und Charakter des Neofaschismus aus kommunistischer Sicht: Thomas Lühr

    17.30-19 Uhr - "Neonazis - verbieten oder bekämpfen?"
    Podiumsdiskussion um antifaschistische Strategie und Gegenwehr.
    In einem offenen, moderierten Gespräch, werden die Podiumsteilnehmer mit den Anwesenden über den Sinn eines neuen NPD-Verbotsverfahrens sprechen, über die Arbeit mit dem aktuellen Hamburger Aufruf gegen Rechts und andere Möglichkeiten antifaschistischen Handelns. Es diskutieren im Einzelnen: N.N., Die Linke, Mitglied des Bundestages

    Chaoze One - Sänger HipHop
    Conny Kerth, VVN-BdA Bundessprecherin
    Olaf Schwede, DGB-Jugend Hamburg
    N.N. - Avanti, Projekt undogmatische Linke
    Olaf Harms, Vorsitzender DKP-Hamburg, Kandidat zur Hamburger Bürgerschaft

    Antira / Antifa
    02.02.2008
    Demonstration in Ratzeburg
    anlässlich eines Nazi-Überfalls
    am Ratzeburger Bahnhof
    11.00 Uhr


    über die Weihnachtsfeiertage gab es in Ratzeburg (bei Lübeck) einen Naziangriff mit Holzlatten auf linke Jugendliche, der einem Betroffenen das Augenlicht kostete.
    Die Polizei weigerte sich zunächst zu ermitteln.

    Jetzt ist eine Demo angekündigt:

    Am 2. 2. 2008 findet in Ratzeburg eine Demonstration anlässlich eines Nazi-Überfalls statt, der einem der Angegriffenen das Augenlicht eines Auges kostete. Einige Andere wurden leicht verletzt. Die Polizei führte die Ermittlungen "zurückhaltend", wenn mensch überhaupt von Ermittlungen sprechen konnte. Erst nach Zeitungsartikeln und Druck auf die Polizei scheint sich diese zu bewegen. Am Anfang stritt sie einen politischen Hintergrund aus. All das wundert uns als Antifaschistische Aktion Herzogtum Lauenburg nicht und wir setzen auch kein Vertrauen in die Polizei, die morgen schon gegen uns vorgehen könnte. Wir sind gegen diese Art von Relativierungen seitens der Polizei, weil sie verharmlosen, die Opfer verhöhnen und System haben.

    Um Kritik an der Polizei und dem ignoranten Verhalten einiger Bürger, sowie den rechten Strukturen und dem Umgang mit diesen zu üben, wollen wir ein deutliches Zeichen setzen, bei dem es hoffentlich nicht bleibt. Wir haben keine Lust auf No-Go-Areas und rassistische, sowie faschistische Übergriffe. Wir wissen Alle, dass dieser Angriff kein Einzelfall war und es jederzeit und an jedem Ort wieder so weit sein kann, also drehen wir jetzt auf und verschaffen jedem der Opfer Gehör.

    Kommt zahlreich, kommt wütend und kommt, um einer weiteren Stadt zu zeigen, dass sie ein Problem hat.
    Danke und hoffentlich bis zum 2.2.08
  • Naziüberfall in Ratzeburg (TAZ vom 18.01.08)

  • Antira / Antifa
    25.01.2008
    Kundegebung
    gegen die Zulassung der DVU und anderer Rechtsparteien zur HHer Bürgerschaftswahl

    ab 10.00 Uhr, vor dem Eingang der Katholischen Akademie Hamburg, Herrengraben 4

    Motto: "Kein Platz für Nazis – nicht in den Parlamenten, nicht im Stadtteil, nicht im Betrieb"


    Nach Auskunft des Landeswahlleiters beginnt die Sitzung (auf der über die Zulassung der Parteien entschieden wird,) dort um 11.00 Uhr morgens.

    Hamburger Bündnis gegen Rechts

    Antira / Antifa
    07.01. bis 26.02.2008
    Woche des Gedenkens
    im Bezirk Hamburg-Nord
    angeregt von der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Kümmellstraße 7, 20249 Hamburg
    Vollständiges Programm
    Antifaschistischer Newsletter 1/08

    Antira / Antifa
    19.12.2007
    Rassistischer Übergriff auf kurdischen Asylbewerber in Boizenburg
    Veranstaltung im Kino Boizenburg mit dem Betroffenen:
    Reichenstraße 19, 19258 Boizenburg
    um 19.30 Uhr



    Am Sonntag, den 25.11.07 kurz nach 21 Uhr wurde nahe vom Bahnhof Boizenburg /Elbe ein kurdischer Asylbewerber aus der Türkei auf offener Straße von Rassisten misshandelt. Aggressiv fragte ihn jemand aus einer Gruppe, die vor dem Bahnhof stand, ob er Ausländer sei. Als er bejahte, schlugen fünf Männer mit Fäusten, Flaschen und Bierdosen auf ihn ein. Der blutende Mann versuchte, sich in einen Kiosk in der Nähe vom Bahnhof zu retten. Die Frau, die dort arbeitete, hatte ihn vor dem Übergriff laut gefragt, ob er Ausländer sei. Darauf hatte er nicht geantwortet. Jetzt, wo er sich vor den prügelnden Rassisten retten wollte, verwehrte ihm die Frau Hilfe im Kiosk. Dieser Vorgang animierte noch mehr von den ausländerfeindlichen Schlägern, auf den Kurden einzuprügeln. Ungefähr 20 Rassisten misshandelten ihn, ohne dass irgendjemand zur Hilfe kam. Schließlich gelang es ihm zu fliehen.

    Im Lager Horst, wo der Asylbewerber leben muss, rief ein Freund einen Arzt. Dieser überwies ihn nach der Notversorgung ins Krankenhaus nach Hagenow, wo er drei Tage wegen Gehirnerschütterung und Prellungen, vor allem des Brustkorbs, behandelt wurde. Auch eine Woche nach dem Überfall leidet der Mann an Schmerzen und muss weiter Medikamente nehmen. Eine psychiatrische Behandlung wegen des Traumas verweigert die Lagerärztin.

    Obwohl die Polizei wegen der Heimreise von Hansa Rostock Fans vom Spiel in Hamburg vor Ort war, musste der Misshandelte nach seinem Krankenhausaufenthalt selber Anzeige erstatten. Der Staatschutz übernahm die Ermittlungen und bestellte den Kurden nach Schwerin, wo er aus einer Sammlung von 560 Fotos Täter identifizieren sollte. Er ist sich sicher, dass er fünf oder sechs der Täter wiedererkennen würde, aber nicht aus einer solchen Menge von Porträtaufnahmen.

    Viele Flüchtlinge, die im Lager in Horst leben müssen, machen immer wieder die Erfahrung rassistischer Angriffe in Boizenburg und Umgebung. Um gewalttätigen Übergriffen zu entgehen, vermeiden es viele, in der Dunkelheit das Lager zu verlassen. Ein Lagersystem, das Flüchtlinge in abgelegene Orte aussondert, fördert die rassistische Grundstimmung in einem Land, das schutzsuchende MigrantInnen als Belastung definiert. Der strukturelle Rassismus wird z.B. in der menschenverachtenden Politik deutlich, die es den Flüchtlingen verbietet, den Landkreis, dem sie zugewiesen wurden, zu verlassen (Residenzpflicht). Das führt in Horst ganz konkret dazu, dass die Flüchtlinge nicht nach Lauenburg gehen dürfen, obwohl dies näher ist und sich viele dort sicherer fühlen als in Boizenburg.
  • Stoppen wir die rassistischen Übergriffe!
  • Weg mit dem Lagersystem und der rassistischen Residenzpflicht!
  • Schluss mit dem Wegschauen: Mischt Euch ein und tretet den rassistischen GewalttäterInnen entgegen!
  • Offene Grenzen und gleiche Rechte für Alle!

    Demonstration in Boizenburg am Samstag, 22.12.2007 um 11 Uhr
    Auftaktkundgebung am Bahnhof und Demonstration zum Marktplatz
    Abfahrt für Leute aus Hamburg: Hauptbahnhof 10.28 Uhr, Gleis 6a


    Presseerklärung von der Demo in Boizenburg (22.12.07 von KMII Hamburg)
    Zusammenfassung der Veranstaltung in Boizenburg am 19.12.07
    Aufruf zur Demo von Bürgermeister Harald Jäschke aus Boizenburg (20.12.07)
    Aufruf als PDF
    Aufruf von der Gruppe Courage aus Boizenburg
    Presse
  • Boizenburg hielt den Atem an(von Mayk Pohle SVZ 24.12.07)
  • Kleinstadt in Aufregung (von Andreas Speit TAZ 24.12.07)
  • Demo gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit (NDR 22.12.07)
  • Rassisten fühlen sich verunglimpft (TAZ 21.12.07)
  • Boizenburger ließen Provokation nicht zu (SVZ 21.12.07)

  • Antira / Antifa
    15.12.2007
    Überregionale Demo gegen Repression
    vor der Roten Flora, Hamburg
    13.00 Uhr


    Aufruf der Demoleitung Hamburg

    mehr Infos
  • www.antirepressionskampagne-hamburg.tk

  • Antira / Antifa
    01.12.2007
    Opfer entschädigen - Nazi-Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen
    Kundgebung/Demonstration in Hamburg-Volksdorf
    von 11.00 Uhr bis 13.00
    Anfang der Fußgängerzone/Weiße Rose (5 Gehminuten von der U-Bahn Volksdorf)
    Veranstalter: AK Distomo und VVN-BdA-Hamburg


    Jahrzehntelang wurden die deutschen Kriegsverbrechen von Waffen-SS und Wehrmacht totgeschwiegen. Seit 2005 finden vor dem italienischen Militärgericht in La Spezia Prozesse gegen ehemalige deutsche Soldaten statt. Allein in Italien wurden mehr als 10.000 ZivilistInnen ermordet. Viele der in der BRD lebenden Angeklagten wurden bereits verurteilt, Dutzende Verfahren sind zur Zeit in der Vorbereitung. Die Mörder leben ihren Nachkriegsalltag als "ganz normale alte Männer" weiter und beziehen ihre Renten. Doch auch nach über 60 Jahren kann es für sie keinen Schlussstrich geben.

    In Hamburg wohnt der Massenmörder Gerhard Sommer nach wie vor vollkommen unbehelligt im Seniorenwohnheim Cura in Hamburg-Volksdorf . Der ehemalige SS-Offizier wurde gemeinsam mit neun weiteren Angeklagten am 22. Juni 2005 in Italien wegen Mordes an 560 Zivilisten in dem italienischen Bergdorf Sant Anna di Stazzema zu lebenslanger Haft verurteilt. Sommers Revisionsantrag wies der Kassationshof in Rom am 6. November 2007 zurück.

    Gerhard Sommer ist damit ein rechtskräftig verurteilter Kriegsverbrecher.

    Am Umgang mit der Vergangenheit entscheidet sich die Frage, auf welchen Werten sich eine Gesellschaft gründet. Wenn massenhaft Verbrechen bewusst verdrängt, Mörder gezielt nicht zur Verantwortung gezogen, sondern als „ ehrenwerte Bürger“ angesehen werden, gibt es keinen Grund, sich über Gewaltexzesse wie in Müggeln zu wundern. Im August 2007 wurden dort Menschen indischer Herkunft vom Mob durchs Dorf gejagt. Warum die Polizei erst sehr spät einschritt, kann sich heute angeblich niemand erklären.

    Keine Ruhe den NS-Kriegsverbrechern! Am 1. Dezember, dem bundesweiten Aktionstag werden wir die Kriegsverbrecher in ihren Dörfern, Städten und Altersheimen besuchen!

    Informationen im Internet:
    Den Hamburger Aufruf (pdf) könnt ihr hier runter landen
  • http://www.keine-stimme-den-nazis.org
    Weitere Infos über die bundesweiten Aktivitäten findet ihr hier:
  • http://www.keine-ruhe.org
  • http://www.resistenza.de
    Kontakt zur Initative:

    Santanna@gmx.net


    Flyer

  • Antira / Antifa
    24.11.2007
    Kein Naziaufmarsch in Neumünster!
    "Antifaschistische Demonstration
    Start um 11.00 h auf dem Konrad-Adenauer Platz (Bahnhofsvorplatz), Neumünster


    Am Sonnabend, den 24. November 2007, haben Neonazis aus dem Umfeld des Club 88 und Berufsanmelder Christian Worch eine Demonstration unter dem Motto „Schluss mit der Repression gegen den Club 88“ durch Neumünster angemeldet. Diese wird großflächig über das Internet beworben. Die Nazis versuchen durch diese Demonstration, die misslungene Geburtstagsfeier am 29. September 2007 auszugleichen und den Kultstatus in der neonazistischen Szene zu halten.

    Nach dem erfolgreichen antifaschistischen Aktionstag am 29. September 2007 (Bündnis autonomer Antifagruppen: www.club88-schliessen.tk) gilt es auch am 24.11.2007 den Nazis nicht die Stadt zu überlassen. Deshalb ist wichtig, nicht nur eine eigene antifaschistische Demonstration durchzuführen, sondern auch die Nazis möglichst schnell wieder unverrichteter Dinge abreisen zu lassen. Dass dies sehr gut gelingen kann, zeigen erfolgreiche Blockaden der Naziaufmärsche in Kiel 2005, in Lübeck 2006 sowie in Neumünster 2000, durch die die Nazis stets nach einer verkürzten Route ihre Demo vorzeitig abbrechen mussten.
    Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

    Es rufen auf: Aktion Jugendzentrum (AJZ) e.V., Antifaschistische Aktion NMS, Antifa Elmshorn, Antifa Itzehoe, Deutsche Kommunistische Partei NMS, Die Linke S-H, Die Linke KV Neumünster, Freiraum Itzehoe e.V., Grenzgänger e.V., Grüne Jugend Rendsburg-Eckernförde, Bündnis 90/Die Grünen-Alternative Liste Neumünster, Jusos Rendsburg-Eckernförde, Kreisschülervertretung Neumünster, MLPD Nord- West, Solid Schleswig-Holstein, Sozialistische deutsche Arbeiterjugend Kiel (SDAJ), Sozialinitiative gegen Armut und Ausgrenzung (SOGA) e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der AntifaschistInnen NMS, VVN BdA Schleswig-Holstein, ver.di Bezirk Südholstein, Verein für Toleranz und Zivilcourage e.V.

    Antifaschistische Aktivitäten kosten Geld. Daher bitten wir um Spenden.
    Stichwort: Bündnis gegen Rechts
    Konto: 256994
    BLZ: 21250 000 (Stadtsparkasse Neumünster)

    Hintergrund
    Erinnern wir uns: Am 29. September 2007„feierte“ der bundesweit bekannte Neonazitreffpunkt „Club 88“ sein elfjähriges Bestehen. Bei heimatlicher Atmosphäre sollte bei einem deutschen Bierchen mit Gleichgesinnten wieder die Endlösung herbeigesehnt werden. Alles hatte die Clubbetreiberin Christiane Dolscheid doch so schön vorbereitet. Livemusik sollte gespielt werden und auf der Homepage der NPDKiel wurde für eine Party mit vielen Überraschungen geworben.

    Doch Pustekuchen! Während in der Neumünsteraner Innenstadt rund 600 Menschen lautstarken antifaschistischen Protest äußerten und eine riesige Party für ein buntes Miteinander und gegen die Nazis und rechte gesellschaftliche Tendenzen feierte, gab es im Club wenig zu lachen. Zunächst kamen weit weniger „Gäste“, als von den Gastgebern eingeplant und Feierlaune wollte auch nicht so wirklich aufkommen. Denn im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen Entscheidungsträger in Stadtverwaltung und Polizei dem Treiben tatenlos zusahen, gab es in diesem Jahr Auflagen durch die Stadt. So durften nicht mehr als 150 Nazis in den Club 88 und auf den angrenzenden Hinterhof. Livemusik war verboten. Die Polizei setzte diese Auflagen auch tatsächlich um und löste nach Verstößen gegen die Auflagen und verfassungsfeindlichen Parolen die Veranstaltung gegen 24 Uhr auf und nahm ca. 30 Nazis in Gewahrsam, die einem Platzverweis nicht nachgekommen waren.

    Die Nazis fürchten jetzt wohl, dass sie, falls die Auflagen konsequent durchgesetzt werden, in der Zukunft den Club 88 finanziell nicht halten können und wollen gegen die Auflagen deshalb juristisch und mit der Demonstration vorgehen.

    Auch wenn die jetzt von der Verwaltung angestrebten Bemühungen besser sind als nichts, so ist doch zu befürchten, dass die Versuche, den Nazis mit Gaststättenrecht und verwaltungsrechtlichen Auflagen entgegenzutreten, sich als recht wirkungslos und in keinem Fall ausreichend erweisen werden. Nach unserer Verfassung dürfte es weder den Club 88 noch die NPD noch sonstige faschistische Umtriebe geben. Hätte es seit 1945 ein gesellschaftliches Klima gegeben, das dieses auch konsequent gefordert hätte, würde niemand ernsthaft versuchen, Nazis mit verwaltungsrechtlichen Auflagen zu bekämpfen oder gar diese mit dem Hinweis auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit gewähren zu lassen.

    Der Verantwortliche:
    Anmelder ist die „Nazigröße“ Christian Worch, der schon die Demonstrationen der letzten Jahre angemeldet hatte. Worch ist der Führungskader der „Freien Nationalisten“ in Deutschland und seit 25 Jahren nationalsozialistisch tätig, wenn auch mittlerweile, nach verschiedenen internen Streitigkeiten, seine Position äußerst umstritten ist.
    Worch nimmt in der rechten Szene eine „Vorbildfunktion“ ein. Seine Laufbahn begann in den 70ern in der Kameradschaft „Hansabande“. In den folgenden Jahren gründet er diverse rechte Organisationen, die sich zum Ziel setzten die NSDAP wieder aufzubauen.1994 wurde er deswegen zu zwei Jahren ohne Bewährung wegen „Fortführung einer verbotenen Vereinigung“ verurteilt. Schon Anfang der 80er Jahre hatte Worch eine Zeit im Gefängnis verbracht.
    Außerdem baut Worch die Anti-Antifa Kampagne mit auf. Er erstellt Konzepte zur Protokollierung „politischer Feinde“ in Form von so Genannten „schwarzen Listen“, welche später „bekämpft und ausgemerzt“ werden sollen. (NLH-Zeitschrift "Index" vom August 1992) Auch sonst ist Worch Anfang der 90er Jahre als Ideengeber tätig. Die FAZ zitiert einen höheren Polizeibeamten mit den Worten: „Es waren Äußerungen von Worch, die den Behörden Anlass gaben, in dem Mordanschlag auf die drei Türkinnen von Mölln eine 'neue Dimension' zu sehen, weil sich der Angriff nicht mehr 'nur' gegen Asylbewerber, sondern gegen seit langem in Deutschland lebende Ausländer gerichtet habe. Es reiche nicht aus, formulierte Worch im Spätsommer, sich gegen Asylbewerber zu wenden. Ein „Ausländerfreies“ Deutschland sei das Ziel.“ (FAZ, 27. November 1992)
    Flyer

    Antira / Antifa
    19.11.2007
    Keine Stimme den Nazis
    Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

    In großer Sorge beobachten wir, dass in den letzten Jahren Neonazis in Hamburg immer offener auftreten:
    Mit Aufmärschen, Info-Ständen vor Sozial- und Arbeitsämtern, Flugblattaktionen in den Stadtteilen oder der Verteilung von "Schulhof-CDs" versuchen die Nazis, ihrer menschenverachtenden Ideologie den Anschein von Normalität zu geben.
    Mit Rechtsrockkonzerten, Musikversand und szenetypischen Bekleidungsgeschäften wird eine Subkultur entwickelt, die besonders auf Jugendliche zielt.
    Mit ihrer sozialen Demagogie knüpfen sie an die wachsende Verunsicherung einer Vielzahl von Menschen angesichts von Massenarbeitslosigkeit, sich weiter verbreitender Armut und fehlender Perspektive an.

    In verschiedenen Stadtteilen Hamburgs kommt es zu gewalttätigen Übergriffen, um Andersdenkende, Minderheiten, Flüchtlinge, MigrantInnen einzuschüchtern. Regelmäßig werden Veranstaltungen von Parteien, Gewerkschaften und Initiativen gestört.

    Antifaschistischer Protest wird häufig staatlich behindert; Nazis werden beschützt und ihre Gegner als „Störer“ behandelt. Gegendemonstrationen werden verboten, das Recht auf Versammlungsfreiheit einschränkt.

    Im Jahr 2005 haben sich DVU und NPD darauf geeinigt, bei Wahlen nicht mehr gegenseitig zu konkurrieren. Seitdem konnten sie schon in eine Reihe von Landes- und Kommunalparlamenten einziehen. Die mit der parlamentarischen Präsenz verbundenen finanziellen und personellen Mittel haben ihren Spielraum erheblich erweitert.

    Es besteht die Gefahr, dass eine faschistische Partei bei der Wahl im Februar 2008 in die Hamburgische Bürgerschaft einzieht. Dies zu verhindern ist eine dringende Aufgabe.

    Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

    Wir haben nicht vergessen, was in diesem Land passierte, als die Nazis an der Macht waren: Ausschaltung jeglicher Opposition, systematischer Terror gegen alle Nazi-Gegner, Übernahme und Gleichschaltung der Gewerkschaften, Verfolgung und Ermordung all derjenigen, die nicht in dass rassistische Menschenbild der Nazis passten. Millionen Tote durch den Holocaust an den europäischen Jüdinnen und Juden, Roma und Sinti. Weltweiter Krieg, an dessen Ende mehr als 55 Mio. Tote zu beklagen waren.

    Wir fordern die Hamburger Wählerinnen und Wähler auf:
  • Keine Stimme für DVU, NPD und alle anderen Parteien der extremen Rechten.
  • Sorgen wir dafür, dass für Nazis kein Platz ist – weder in den Parlamenten noch im Stadtteil oder Betrieb.

    bitte unterstützt den Aufruf unter folgendem Link
  • http://www.keine-stimme-den-nazis.org

    Hamburger Auruf Keine Stimme den Nazis

  • Antira
    10.11.2007
    Antirassistischer Kongress in Forst
    /span> Kultur- und Begegnungszentrum Parkstraße Forst e.V.
    Park 7, Parkstraße 7, 03149 Forst
    12.00 - 19.00 Uhr



    Dieser Kongress findet zum Thema Rassismus als gedankliches Konstrukt und soziales Phänomen statt, welches mit staatlichen Institutionen, der Zivilgesellschaft und deutschen Gesetzen verbunden ist. Wir finden es notwendig, die verschiedenen Formen von Rassismus zu diskutieren und so viele Menschen wie möglich zu ermutigen, uns in unserem Kampf zu unterstützen. Rassismus hat in Forst im Spree-Neiße Kreis und auch woanders in Brandenburg schon zu Angriffen auf AsylbewerberInnen, Flüchtlinge und MigrantInnen geführt.
    Flyer deutsch
    Flyer english
    Flyer französisch

    Antira / Antifa
    08.11.2007
    Gegen das Vergessen
    Zum Gedenken an den 69. Jahrestag der Progromnacht (09.11.1938)
    Veranstaltung des Auschwitz - Komitees
    Hörsaal 1 des DWP (Department für Wirtschaft und Politik Universität Hamburg)
    von Melle Park 9 auf dem Campus
    19.30 Uhr


    Antifaschistische Perspektiven
    Ein Gespräch zwischen der Auschwitz - Überlebenden Jutta Belz - Bergt
    und der antifaschistischen Rechtsanwältin Gaby Heinecke

    Flyer

    Antira / Antifa
    13.10.2007
    Aufruf zum Spaziergang für die Demokratie
    FFaschismus ist keine Meinung - sondern ein Verbrechen!

    Beginn 10.00 Uhr Gänsemarkt



    Das Hamburger Bündnis gegen Rechts ruft gemeinsam mit der DGB und IG Metall Jugend Hamburg zu einer Demonstration gegen die Kundgebung der rechtsextremistische DVU am Samstag, den 13. Oktober 2007 in der Innenstadt auf.

    aktuell 11.10.07
    Die DVU-Kundgebung "Freiheit für Eva Herman" ist von den Faschisten abgesagt worden. Zumindest für den kommenden Sonnabend. Der DVU ist es nicht gelungen, einen Gerichtsbeschluß zu erwirken, der ihr den Rathausmarkt für diesen Tag zuspräche. Grund: eine GAL-Fraktionssitzung. Andere prominente Plätze in der Innenstadt waren zuvor bereits von AntifaschistInnen für Gegenkundgebungen angemeldet worden. Die DVU kündigt jedoch an, die besagte Kundgebung als Veranstaltung im CCH durchführen zu wollen - ein Datum dafür gibt´s noch nicht.


    Antira / Antifa
    01.04.2006
    Oury JAlloh: Mord in der Polizeizelle
    gegen rassistische Staatsgewalt, Vertuschung und Straflosigkeit
    Bundesweite Demo am 01. April 2006 in Dessau

    Beginn 14.00 Uhr

    GEGEN RASSISTISCHE STAATSGEWALT, VERTUSCHUNG UND STRAFLOSIGKEIT
    OURY JALLOH: MORD IN DER POLIZEIZELLE

    Kann sich ein Mensch selbst verbrennen, wenn er an Händen und Füßen fixiert worden ist?

    Wie ist es möglich, dass ein Mensch ausgerechnet in einer Gefängniszelle im sogenannten "Sicherheitsgewahrsam" verbrennt und die Todesumstände über ein Jahr lang ungeklärt bleiben?

    Wieso stellten die diensthabenden Polizisten die akustische Verbindung leise?

    Warum hatte Jalloh ein Feuerzeug, wenn - so die Polizeibeamten - vor dem Arrest die rechtlich vorgeschriebene Durchsuchung durchgeführt worden waren? Warum tauchte das Feuerzeug in der Asservatenliste erst später auf?

    Ist es überhaupt möglich, die Todesschreie eines Menschen, der Minuten lang in den Flammen verbrennt NICHT zu hören und den Rauch NICHT zu bemerken? Ausgerechnet in einem Polizeirevier, wo absolute Kontrolle die Norm stellt?

    Oury Jalloh, ein 21-Jähriger Flüchtlinge aus Sierra Leone, starb am 7. Januar 2005 in Polizeigewahrsam, mit Handschellen an Händen und Füßen auf das Zellenbett gefesselt. Todesursache: Hitzeschock. Die offizielle Version: Das Opfer habe die Matratze mit einem Feuerzeug angezündet, Feuer gefangen und sei verbrannt. Also Selbstmord? Diese Version warf vor einem Jahr schon schwerwiegende Zweifel auf, die bis jetzt nicht entkräftet worden sind, sondern sich erhärtet und ausgeweitet haben.

    Das Feuer brach, den Ermittlungen zufolge, gegen Mittag in der Zelle aus. Der Rauchmelder in der Zelle schlug zweimal Alarm. Geräusche und Hilferufe, von einer Gegensprechanlage übertragen, wurden von den diensthabenden Beamten registriert, aber ignoriert.

    Angeblich hatte der Dienstgruppenleiter die Anlage kurz vor zwölf Uhr leise gestellt, weil er ein Telefongespräch nicht verstehen konnte. Erst als auch der Lüftungsschalter Alarm schlug, ging er in den Keller. Zu spät. Oury Jalloh lag auf einer brennenden Matratze, sein Körper quasi verkohlt. Reste eines Feuerzeugs wurden erst bei späteren "Ermittlungen" in der Zelle gefunden.

    WÄHREND ES EINSEITIG IN RICHTUNG SELBSTMORD ERMITTELT WIRD, BLEIBEN DIE VERDACHTE UNGEKLÄRT UND DIE VERDÄCHTIGE UNBERÜHRT.

    13 Monaten nach dem Tod Oury Jallohs gibt es immer noch keine Klarheit über die Umstände und die Verantwortungen. Trotz massiver, mittlerweile der Öffentlichkeit bekannter Unregelmässigkeiten und Widersprüche wird kein Gerichtsprozess angestrengt. Die verantwortlichen Polizeibeamten und der Arzt, der den Todesschein ausstellte, sind immer noch im Dienst. Die Dessauer Staatsanwaltschaft hat zwar Anklage wegen Körperverletzung mit Todesfolge und wegen fahrlässiger Tötung gegen zwei Polizisten erhoben. Mit immer neue Einwände wird aber versucht, die Verfahren einzustellen - bis ins Absurdum. Jetzt heisst es, die Anklage der Rechtsanwälte der Familie Jalloh sei nicht gültig, denn es beständen nicht genügend Beweise, dass es sich tatsächlich um die Familie Jalloh handele. Die Zeit vergeht. Bestimmte Verbrechen vergisst man.

    Die Geschehnisse in Dessau sind nur der Gipfel des Eisbergs. Die Realität von Flüchtlingen und MigrantInnen in ganz Europa wird von Tag zu Tag dramatischer. Zunehmende Verfolgung und Kriminalisierung kennzeichnen den Alltag von nicht-Europäern in Form von immer mehr Gewalt, Kontrollen, Abschiebungen. Damit werden Hass und Ausgrenzung noch tiefer in der Gesellschaft verankert. Allein zwischen 1990 und 2004 starben in Deutschland elf MigrantInnen im Zuge polizeilicher Maßnahmen, zwölf wurden durch rassistische Angriffe auf der Straße umgebracht.

    Es ist wohl üblich, über den Rassismus zu sprechen, der von Nazis auf die Straße getragen wird. Über den Rassismus innerhalb der Institutionen wird hingegen wie gewöhnlich geschwiegen.

    Aus dem Protokoll der Gespräche zwischen dem diensthabenden Polizeibeamten und dem zuständigen Arzt im Fall Jalloh: Polizist: "Pikste mal 'nen Schwarzafrikaner?" Arzt "Ach du Scheiße. Da finde ich immer keine Vene bei den Dunkelhäutigen." Lachen. Polizist: "Na, bring doch 'ne Spezialkanüle mit!"
    Ein zweites Protokoll hält den Dialog zweier Polizeibeamter unmittelbar nach dem Tod fest. "Hat er sich aufgehangen, oder was?" "Nee, da brennt's." "Wieso?" "Weiß ich nicht. Die sind da runtergekommen, da war alles schwarzer Qualm." "Ja, ich hätte fast gesagt gut. Alles klar, schönes Wochenende, ciao, ciao."

    Nun wird auch Mouctar Bah, der Mensch, der im Mordfall Oury Jalloh am Entschiedensten für Wahrheit und Gerechtigkeit gekämpft hat, kriminalisiert und verfolgt. Am 7. Februar schlossen die Behörden sein Telecafe - im "öffentlichen Interesse", so hieß es, da er angeblich Drogendealer in seinem Laden tolerierte. Das Cafe war Bahs finanzielle Grundlage und ein zentraler Treffpunkt für die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh.

    Obwohl die Presse an verschiedenen Stellen Aufmerksamkeit auf die rassistische Hintergründe des Todes erregt hat (z. B. Spiegel, ARD) und einige Initiativen eine Rückhaltlose Aufklärung der Widersprüche forderten, bleibt die Neigung zum Verschweigen und Vergessen in dieser Gesellschaft bis heute stärker.

    Es bedarf JETZT einen entschiedenen öffentlichen Drück, damit der Prozess tatsächlich eröffnet wird.

    Schuss mit der Straflosigkeit der Verantwortlichen und der
    Kriminalisierung der Unschuldigen!


    Wir lassen uns nicht einschüchtern!

    Wir fordern!
    AUFKLÄRUNG, GERECHTIGKEIT, ENTSCHÄDIGUNG
    GEGEN RASSISMUS UND STAATLICHE GEWALT
    Nicht über alles wächst Gras...

    Stoppt den Polizeiterror gegen Flüchtlinge und MigrantInnen!
    BREAK THE SILENCE!

    Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
    unterstützt von
    ARI
    Plataforma,
    THE VOICE

    Für mehr Information wendet Euch bitte an:

    plataforma@riseup.net

    Aufruf auf deutsch, englisch und französisch siehe unter:
  • the voiceforum.or/node/364 weitere Informationen
  • video von der Demo am 01.04.2006
  • www.plataforma-berlin.de
  • www.thevoiceforum.org

    Erklärung der Nebenklage ( RAin Regina Götz, RA Ulrich von Klinggräf vom 31.03.2006)
    Break the silence (Umbrucharchiv vom 04.04.2006)
    Bericht von der Demo am 01.04.2006
    Die neuesten Entwicklungen aus Dessau
    (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh vom 31.03.2006)
    Interview zwischen Frederik Douglas (Mitglied der Initiative Gedenken an Oury Jalloh) und Wera Richter (Junge Welt) vom 30.03.2006
    PM zum 01.04.2006 (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)

    Presse
    Aufklärung wird gefordert (Mitteldeutsche Zeitung vom 02.04.2006)
    Feuertod in der Zelle noch ungesühnt (Berliner Zeitung 31.03.2006)

  • Hamburger Erklärung

    Die rechtsextreme Szene in Norddeutschland bereitet derzeit einen Aufmarsch am 2. Juni 2012 in Hamburg vor und hat dabei erneut das Thema "Überfremdung" in den Fokus genommen, um ihre rassistischen Positionen zu verbreiten.

    Ende Januar 2012 erschien - vermutlich in diesem Kontext - auf einer Hamburger Neonazi-Webseite ein langer Artikel, der zahlreiche Personen und Institutionen direkt angreift, die sich für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen einsetzen.

    Die betroffenen Einrichtungen sowie weitere Organisationen, Verbände und Personen haben aus diesem Anlass eine "Hamburger Erklärung" verfasst. Sie treten öffentlich gegen nationalsozialistische und faschistische Umtriebe ein und rufen auf, sich dieser Erklärung anzuschließen.

    Die "Hamburger Erklärung" wird ab Mitte April veröffentlicht und bietet Hamburger Einrichtungen wie auch Einzelpersonen eine Möglichkeit, sich deutlich gegen die Neonazis, gegen Rassismus und für eine gerechte Gesellschaft zu positionieren.

    Wir fordern Sie und Euch auf, die "Hamburger Erklärung" zu unterstützen:
  • indem Sie / Ihr sie als Organisation, Träger, Verband, Einrichtung, Verein o.ä, unterzeichnet
  • indem Sie / Ihr zu ihrer Verbreitung in verschiedenen Medien beitragt
  • indem Sie / Ihr sie weiterverbreitet, bekannt macht und weitere Unterschriften sammelt

    Unterschriften bitte an den Flüchtlingsrat Hamburg senden

    hamburger.erklaerung@verikom.de


    Hamburger Erklaerung (Stand 18.06.12)
    Hamburger Erklärung Flugblatt A4
    Hamburger Erklärung Plakat A2
  • Links zum Thema
  • keine-stimme-den-nazis.org

  • antirepressionskampagne-hamburg.tk