<< zurück

Aktuelles
25.03.2006
1. Aktionskonferenz zum G8-Gipfel 2007 in Deutschland

Rostock, Samstag 25. – Sonntag 26. März 2006
Universität Rostock, WiSo-Fakultät, Ulmenstraße 69
Beginn: 14.00 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde,
Im Sommer 2007 wird im Ostseebad Heiligendamm bei Rostock der G-8 Gipfel stattfinden. Die G-8 sind der Club der Mächtigen und Reichen dieser Welt. Sie sind einer der wichtigsten Knotenpunkte im institutionellen Netzwerk der herrschenden Weltordnung. Die Politik der G-8 steht für immer mehr Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte. Wenn es ihnen nötig erscheint, sind sie bereit ihre Weltordnung mit militärischen Mitteln aufrecht zu erhalten.

Die Gipfel stoßen daher seit langem auf Kritik, Protest und Widerstand. Bei den jüngsten Gipfeln in Genua 2001, Evian 2003 und Edinburgh 2005 haben Hunderttausende ihre Ablehnung der G-8 bekundet. Die Aktionen waren dann am erfolgreichsten, wenn es gelang, die Vielfalt der politischen Kräfte und die Buntheit der unterschiedlichsten Aktionsformen miteinander zu verknüpfen, ohne dass dabei die Identität und thematischen Interessen der einzelnen Akteure unter den Tisch fielen. An diesen Erfahrungen wollen wir anknüpfen.

In den unterschiedlichsten Sektoren der Zivilgesellschaft haben die Diskussionen über alternative und Gegenveranstaltungen begonnen – so bei lokalen Kräften vor Ort in Rostock, Bad Doberan und Heiligendamm, aber auch auf Bundesebene im NGO-Milieu, bei Attac, dem BUKO, in Gewerkschaften, linken Gruppierungen, Umweltverbänden, kirchlichen Kreisen u.a. Die Diskussionen laufen dabei meist noch unvermittelt nebeneinander her.

Funktion der Konferenz ist es daher in erster Linie, Informationen über die jeweiligen politischen Erwartungen und Absichten sowie die Aktionsvorstellungen auszutauschen. Es soll ausgelotet werden, wo, zwischen wem und in welcher Form Absprachen, Kooperationen oder auch politische Allianzen möglich sind. Die Konferenz soll Auftakt eines offenen – auch ergebnisoffenen - Verständigungsprozesses sein. Dort wo konkrete Vereinbarungen möglich sind, sollen sie natürlich getroffen werden. Dort wo Dinge dagegen noch ungeklärt sind, oder Zeit zum reifen brauchen, sollten wir uns nicht unter Zeitdruck setzen. Oberstes Ziel sollte es sein, das vorhandene Potential und mögliche Synergien so weit wie möglich auszuschöpfen. Nur so werden wir eine angemessene politische Wirkung erzielen.

Die Konferenz richtet sich ausdrücklich nicht nur an VertreterInnen von Gruppen oder Organisationen, sondern an alle Menschen, die sich aktiv in den Protest gegen den G-8 Gipfel einbringen und die Monate vor dem Gipfel wie auch die Aktionstage selbst mitgestalten wollen.

In der Anlage findet Ihr einen Tagesordnungsvorschlag.

Außerdem laden wir alle Interessierten zum nächsten Konferenz-Vorbereitungstreffen ein:
Freitag, 10. März 2006, 11 Uhr, Raum 6, Pavillion am Raschplatz, Hannover.

Wir freuen uns, Euch am 25. März in Rostock begrüßen zu können.

Reinhard Knisch, Rostock Peter Wahl, Attac Willi van Ooyen, Bundesausschuss Friedens­ratschlag Thomas Seibert, medico international Christoph Kleine, Interventionistische Linke Monty Schädel, Deutsche Friedensgesellschaft / Vereinigte KriegdienstgegnerInnen
Aufruf zur 1. Aktionskonferenz mit Vorschlag zur Tagesordnung
erster Aufruf im Rahmen der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 (deutsch)
erster Aufruf im Rahmen der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 (english)
erster Aufruf im Rahmen der Mobilisierung gegen den G8-Gipfel 2007 (französisch)


Flüchtlingsrat Hamburg, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg
Tel.: 040-431587 Fax: 040-4304490

info@fluechtlingsrat-hamburg.de


<< zurück

nach oben